Donnerstag, 31. Dezember 2009

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten !


Ich wünsche euch wunderschöne Weihnachtstage, besinnliche, fröhliche, lustige, gemütliche, geschmackvolle, liebevolle und erholsame Momente, erfreuliche Geschenke, gutes Essen und nette Mitmenschen.




Falls wir uns vorher nicht wieder lesen, wünsche ich auch ein ganz tolles Jahr 2010 !




Mittwoch, 9. Dezember 2009

Käse.....

Heute gelernt, weil Junior diese Familie mit den gelben Köpfen schaut, auch "Simpsons" genannt:

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Nicht jugendfrei !
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Aber lustig :-)
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Käse......
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Käsepimmel !

Ich hab euch gewarnt !

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Hier ist die Stimmung zur Zeit nicht so prickelnd, ich bitte um Nachsicht wegen ausstehender mails.

Noch 9 Schultage, meine Älteste schreibt noch 8 (acht !) Tests, bei den anderen beiden sind es einige Tests weniger, aber ich habe die Zahlen nicht.

Schlechte Zeiten.

Samstag, 5. Dezember 2009

Spannend !


Ein Päckchen kam heute an.... ich konnte es gerade noch vor den Kindern retten !


Daaaaaanke :-)


Nebel




Anfang der Woche war es neblig, so neblig, dass die Hunde andauernd verschwanden und ich irgendwann das Gefühl hatte, vollkommen abgeschnitten von der Welt durch eine Wattelandschaft zu stolpern.




Nicht wirklich lustig, danke, das brauche ich nicht.

Donnerstag, 26. November 2009

Hausaufgaben

Sohnemann hatte Hausaufgaben zum Thema Akkusativ und Dativ. Er sollte mit vorgegebenen Verben Sätze bilden und entsprechend umstellen.

Leider hat Sohnemann keinerlei Einsicht, keine Lust, feinmotorische Probleme beim Schreiben und eine angeborene Schulallergie. Es ist also etwas mühsam, ihn zu den Hausaufgaben zu bewegen, und ich brauche oft viel Kreativität, um die Stimmung irgendwie über dem Nullpunkt zu halten.

Daher sind bei solchen Aufgaben Juniors inhaltliche Lösungen manchmal etwas unkonventionell. Ich lasse das dann so weit wie irgend möglich durchgehen, gestern aber musste ich eingreifen.

So lautete Juniors Text:

Papa schenkt mir eine Pistole.

Sylvia: „Junior, das geht so nicht, das macht ein schlechtes Bild von uns.“

Junior korrigierte:

Papa schenkt mir eine Spielzeugpistole.
Mir schenkt Papa eine Spielzeugpistole.
Schenkt Papa mir eine Spielzeugpistole ?

Braves Kind, so geht das notfalls auch. Spielzeugpistolen kommen auf dem Dorf schon mal vor, da ist unser Ruf nur auf dem niedrigen Level, auf dem wir uns sowieso schon befinden.

Weiterer Text:

Papa gibt Frau NamederLehrerin einen Kuss.
Frau Namederlehrerin gibt Papa einen Kuss.
Gibt Papa Frau NamederLehrerin einen Kuss ?

Sylvia „KREISCH !“
Junior: „GRINS!“

Nächster Satz:

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Mama erschießt Frau NamederLehrerin.

Nein, die Hausaufgaben wurde so nicht abgegeben, aber wir hatten dann doch noch unseren Spaß, zumindest ein bisschen.

Montag, 23. November 2009

Wieder da !

Endlich, heute waren wieder alle Familienmitglieder in der Lage, ihr Tagwerk zu verrichten. Teilweise noch ein bißchen eingeschränkt, aber aus dem Lazarett entkommen.



Das war höchste Zeit, die letzte Woche war ja sowas von fies. Was bin ich froh, dass ich so große Kinder habe, rückblickend weiß ich echt nicht mehr, wie ich früher die ganzen Alle-Kleinkinder-kübeln-ihre-Betten-voll-Phasen überstanden habe.



Gute Besserung allen, die noch mit irgendwelchen Viren zu kämpfen haben !

Sonntag, 15. November 2009

Lazarettgemotze !

Da dachte ich am Freitag noch, dass unsere Kranken auf dem Wege der Besserung sind und der Rest der Familie nichts abbekommen hat.

Pustekuchen.

Am Freitag wurde es gegen Abend auffallend still im Hause. Hibbeljunior war einfach auf der Couch eingeschlafen und glühte. Als er kurz aufwachte, war er ziemlich desorientiert, weinte, hatte fast 40 Grad Fieber, Husten und Kopfschmerzen. Tee und Paracetamol verbesserten sein Gesamtbefinden einigermaßen, aber er war recht ruhig, was für ihn sehr ungewöhnlich ist. In den letzten beiden Nächten hat er mehrmals erbrochen, ist aber nicht im kritischen Bereich der Dehydrierung. Er hat aber noch immer Fieber, an Schule ist nicht zu denken.

Im Laufe des Samstags ging es mit der eigentlich genesenen Mitteltochter wieder deutlich abwärts, und heute zeichnet sich ab, dass morgen kein Schulbesuch möglich sein wird. Dabei war das Kind schon eine ganze Woche daheim, unsere Ärztin hat dazu geraten, auf jeden Fall einen Infekt absolut auszuheilen. In der 7. Klasse Gymnasium, dazu noch im G8, läuft leider viel Stoff auf, der nachzuholen ist.

Das älteste Kind, das letzte Woche nur zwei Tage krank war, aber sehr offensichtlich keine Grippe hatte, liegt nun völlig krank auf der Couch. Auch dieses Kind wird morgen nicht zur Schule gehen können.

Der Göttergatte hält die Stellung, ist heute früh mit den Hunden gelaufen und macht an unserer Baustelle weiter – wir haben die Küchenfliesen an Boden und Wand herausgerissen, die waren nicht wirklich attraktiv. Das gibt übrigens Unmengen an Dreck und Feinstaub überall….

Ich selbst huste, fühle mich nicht wirklich gut, kämpfe mich aber noch durch. Solange alle Kranken daheim versorgt werden können, und ich gehe davon aus, dass dies so bleibt, schaffen wir das. Zum Glück sind die Kinder nicht mehr so klein, das erleichtert die Sache. Im allerschlimmsten Fall, wenn wir alle fünf gleichzeitig bettlägerig werden, muss ich die eine oder die andere Freundin anrufen in der Hoffnung, dass diese Familie noch auf den Beinen ist. Denn zumindest die Grundnahrungsmittel sollten irgendwie ins Haus kommen.

Die Hygienemassnahmen, die empfohlen werden, sind ja schön und gut, aber mit Kindern nur sehr begrenzt durchführbar. Ich kann Junior nicht den ganzen Tag isoliert in einem Zimmer liegen lassen, wer hustet, verbreitet die Viren, obwohl wir sehr viel lüften. Küssen vermeiden wir zwar, aber ein krankes, weinendes Kind braucht trotz aller Hygiene ab und zu mal eine Umarmung.

Ist doch mir egal, ob Schweine- oder sonstige Grippe, ich will jetzt, dass der Scheiß weiterzieht (die Ärzte hier testen gar nicht).




Freitag, 13. November 2009

Einschalten !

Danke euch allen, insgesamt geht es den Kranken im Hause deutlich besser. Das Treffen mit lieben Freunden morgen wurde leider von beiden Seiten abgesagt - beide Familien sind verseucht mit Viren und Bakterien, ein Kind der Freunde ist "Risikopatient", man sollte ihn möglichst nicht anstecken. Schade, es sollte nicht sein...

Ich habe noch einen TV-Tipp für alle, die den Sender empfangen können:

http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=5333062/1llnhkv/index.html

Auszug:

***
Elternsorgen

Sendung am Freitag, 13.11.2009, 22.00 bis 23.28 Uhr

Oft wirft die Harmonie in einer Familie nach außen hinter der Fassade einen dunklen Schatten – und die Eltern stehen hilflos da mit den Sorgen, die ihnen der Nachwuchs bereitet. Der elterliche Kummer kann dabei ganz verschiedene Ursachen haben: Genauso beschäftigt ein Kind seine Eltern, wenn es nicht mehr da ist, genauer: wenn es verschwunden ist – oder tot. Für die Familien bedeutet ein Problemkind jedenfalls immer eine Belastungsprobe, an der sie im schlimmsten Fall sogar zerbrechen. Haben sich die Kinder verändert? Wie wirken sich die Probleme auf das Familiengefüge aus? Und was können Eltern tun, um ihre Sorgen in den Griff zu bekommen?

(...)

Miriam Fröschle hat gleich drei verhaltensauffällige Kinder zu Hause. Was das im Familienalltag bedeutet, davon weiß die 44-Jährige ein Lied zu singen: Sohn Samuel konnte mit 10 Monaten laufen, im Alter von zwei Jahren kletterte er an Bücherregalen hoch und war bereits mehrfach vors Auto gelaufen. Um dem hyperaktiven Verhalten ihrer Söhne beizukommen, ließ die leidgeprüfte Mutter nichts unversucht: Doch auch Darmsanierungen, mühsame Diäten und Therapiebesuche blieben erfolglos. „Dass ich meinen Kindern nun Medikamente gebe, ist eine sehr umstrittene Sache. Aber nichts zu tun wäre unterlassene Hilfeleistung!“

***
Die Sendung an sich ist hier ein Klassiker, eine unaufgeregte und seriöse Talkshow. Miriam ist eine gaaaaanz liebe Frau, die Familie supernett, die Kinder toll - also: einschalten !

Donnerstag, 12. November 2009

:-/

Morgens um fünf von einem auf den Teppich kotzenden Hund geweckt zu werden, zwei kranke Töchter, ein Sohn, dem ein richtig heftiger Tag mit gleich zwei Veranstaltungen in der Kreisstadt, inkusive Picknick im Stadtpark, bevorsteht (was für jemanden mit Sonderausstattung wirklich schwierig ist), und dazu noch vertrauliche Informationen von jemandem, der es zwar gut meint, aber den Tag nicht besser werden läßt, all das macht richtigen Spaß :-/

Euch da draußen wünsche ich einen deutlich schöneren Tag !

Donnerstag, 5. November 2009

Mittwoch, 4. November 2009

Akute Wortfindungsstörung

Gestern trabte ich mit Duke genüßlich eine ganz große Runde. Ich hatte einen sorgenvollen Termin mit gutem Ergebnis geschafft und war beschwingt, erleichtert und ganz tief in Gedanken versunken.

Da begegnete mir ein unbekannter Mann mit einem unbekannten sehr großen Hund. Schon von weitem zeigten beide eine gewisse Nervosität, der Mann rief mir zu „Ist das eine Hündin ?“.

Ich war gedanklich eindeutig zu weit weg und hatte daher eine Wortfindungsstörung. Denn ich antwortete sehr intelligent:

„Nein,…..
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Hund !“

Es fiel mir dann schon noch auf, wie bekloppt das war und ich habe mich korrigiert – war dem Mann sowieso egal, er musste seinen randalierenden Hund in Schach halten *g*.

Montag, 19. Oktober 2009

Rücksichtsvoller Hund

Bruno ist ein ehemaliger Straßenhund. Diese zeigen manchmal seltsame Verhaltensweisen, die darauf zurückzuführen sind, dass sie in ihrem früheren Leben irgendwie Futter organisieren mußten.

Als Bruno neu zu uns kam, hat er - typisch für Straßenhunde - alles gefressen, was er erwischen konnte. Allerdings hat er sehr schnell gemerkt, dass er nicht mehr hungern muss. Und da wir normalerweise keinen Müll offen herumstehen lassen, hatten wir mit dem Thema "unerlaubte Futterbeschaffung" kein Problem.

Duke ist ein Rassehund vom VDH-Züchter, mußte garantiert niemals nie hungern und wurde vom ersten Lebenstag an bestens ernährt. Daran besteht kein Zweifel.

Daher kann sich keiner hier erklären, wie er es geschafft hat, die Küchenschublade mit dem Mülleimer dahinter zu öffnen. Eigentlich geht das gar nicht. Aber sie stand offen, Junior fand den genußvoll schmatzenden Hund in der Küche am Mülleimer. Drumherum sah es aus wie Sau, denn er suchte sich natürlich nur die Leckerbissen und verteilte den Restmüll in der Küche.

Es war nämlich Wochenende, früh morgens um kurz nach sechs, und da Duke die Wochentage nicht kennt, wartete der arme Hund sehnsüchtig auf Ansprache. Wenn dann die ganze Familie pennt, dann muss der gefräßige Hund von Welt eben selbst nach sich schauen.

Einige Stunden später entdeckten wir dann die Folgen. Als Nicht-Straßenhund kann Duke eben doch nicht alles essen. Anscheinend aber hatte er Mitleid mit der Familie und kübelte daher heimlich und so, wie er es von den Kindern des Hauses im Zusammenhang mit Magendarminfekten kennt - in eine Schüssel. In eine eckige, große Schüssel.

In
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Juniors
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LEGOKISTE !!!!!!!!!!!!!!

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Machtkampf

(Quelle: http://solar-sicherheit.de/2008-waerme/elektro.htm)

Zur Zeit baut Bruno wieder deutlich ab. Zwar scheint es ihm herzmäßig ordentlich zu gehen, aber er zeigt gewisse Alterserscheinungen. Sein Gehör lässt definitiv nach, er sieht schlecht, und eigentlich mag er nur noch in einer Ecke liegen und seine Ruhe haben. Dabei wirkt er aber nicht krank oder traurig, nur ein bisschen müde.

Duke nutzt dies leider gnadenlos aus. Von Anfang an hat er versucht, der Hundechef zu werden. Bruno hat diesen wilden Irren meistens ganz lange gewähren lassen, aber im Ernstfall sehr deutlich in die Schranken gewiesen. So ist beispielsweise das Zimmer meiner Ältesten eigentlich Duke-freie Zone, denn da schläft Bruno, und der lässt keinen anderen Hund dort pennen. Duke darf höchstens kurz den Weckdienst machen, dann fliegt er raus.

Jetzt aber hat Duke Oberwasser und hält sich überall dort auf, wo Bruno seine Rückzugsecken eingerichtet hat. Leider markiert er dort heftig. Und leider sind es oft schlecht einsehbare Ecken, so dass schon etliche Schäden entstanden sind. Parkett verträgt Urin nicht wirklich gut, das Geländer der Galerie ist gepunktet, Tapeten gesprenkelt, die Sitzkissen meiner Kinder ebenso Opfer wie irgendwelche nicht aufgeräumte Zettel. Kurz – es nervt, und da wir Duke nie auf frischer Tat erwischen, bin ich auch etwas ratlos, was ich machen soll.

Diese Woche aber hat der kleine Flummi sich selbst übertroffen: Das Zimmer der Großen wurde nachträglich ausgebaut und wird deshalb elektrisch beheizt. Nun fiel dem Hund nichts besseres ein, als die eingeschaltete Heizung anzupinkeln ! Sprich, es gab sozusagen geröstete Hundepisse….. DAS riecht sehr eindringlich, sage ich euch ! Zudem kann man die Heizung nicht mehr verwenden, man muss sie komplett zerlegen, das kann zwar der Fachmann hier, aber nicht mal so zwischendurch.

Zeit also für drastischere Massnahmen. Stufe eins ist, dass das Dachgeschoss nun für Duke tabu ist, denn dort verkriecht Bruno sich gerne. Wir haben also das Treppenschutzgitter wieder geholt und die Treppe nach ganz oben gesperrt. Bruno dagegen darf abends hoch, der stellt ja nichts an.

Das fand Duke absolut unglaublich. Das geht gar nicht, findet er. Er wurde ausgesprochen mürrisch und legte sich abends nicht wie sonst neben mein Bett, sondern blieb an der Tür des Schlafzimmers liegen. Mir egal, soll er halt schmollen. Wir machten das Licht aus, es wurde ruhig im Hause DukeimNetz. Da machte es erst Tapptapp – Duke kam ins Schlafzimmer. Noch lächelte ich innerlich.

Dann aber gab es seltsame Geräusche. Knack. Krach. Ruhe. Knack. Schmatz.

Dieser irre Hund – er hatte irgendwo aus einem geheimen Versteck ein Schweineohr organisiert und zerlegte es genüsslich und LAUT.

Knack. Klopf.

Wir waren zu faul, wieder aufzustehen, also erduldeten wir die Geräusche. Aber ich bin mir ganz sicher, dass Duke die ganze Zeit gegrinst hat.

Rache ist Schweineohr !


Donnerstag, 8. Oktober 2009

Termine, Termine, Termine

Heute (Donnerstag): Elternabend, 4. Klasse

Montag: Elternabend, 10. Klasse

Dienstag: Elternabend, 7. Klasse



Bis Weihnachten bisher "nur" zwei Schulveranstaltungen Samstags. Natürlich freiwillig, aber die Kinder werden entsprechend bearbeitet, so dass sie hingehen möchten. Die Geschwisterkinder haben Pech gehabt, bleibt eben mal wieder keine Zeit für sie. Man sollte Wochenenden nicht überbewerten.



Weihnachtsfeiern - nein, daran denken wir lieber noch nicht.



Sie lasen: Argumente für ein Einzelkind !

Samstag, 3. Oktober 2009

Türkische Hochzeit

Gestern waren wir Gäste bei einer türkischen Hochzeit !


Der Nachbarssohn hat geheiratet und uns eingeladen. Nun waren wir noch nie auf einer türkischen Hochzeit, die auf türkisch geschriebene Einladung half uns kaum weiter, und dann kam das alles auch seeeehr kurzfristig. Typisch Mann aber war aus dem Vater, der die Einladung brachte, kaum etwas zum Ablauf herauszubekommen. Als ich die Mutter dann am nächsten Tag befragte, lachte sie laut über meine komischen Fragen und meinte nur lässig, wir sollten irgendwann kommen, egal wann, egal wie lange, egal in welcher Besetzung und egal, ob mit oder ohne Geschenk.


Ich gebe zu, dass ich die türkische Küche nicht so wahnsinnig mag. Wir werden von unseren Nachbarn den ganzen Sommer über immer wieder mit Spezialitäten versorgt, meine Familie liebt das alles immer, aber es ist einfach nicht meine Geschmacksrichtung.


Außerdem bin ich schüchtern, lärmempfindlich und komme mit Menschenansammlungen nicht gut klar.


Meine Töchter wollten nicht mitgehen, Junior freute sich, dass er dort einen Freund treffen würde. Wir kamen am beschriebenen Ort an - und ich mußte schlucken. Es war eine riesige Halle mit wahnsinnig vielen Menschen und irre lauter Musik. Später erfuhr ich, dass für 1.100 Gäste eingedeckt worden war, und auch kaum jemand abgesagt hatte. Tausend Leute !
Zum Glück kam eine Nachbarin von fast nebenan zu uns, holte uns an den Tisch und erklärte immer wieder, was der Moderator erzählte, welche Hochzeitsbräuche es bei ihnen gibt, und einiges drumherum. Es war sehr lustig, tolle Stimmung, übrigens ganz ohne Alkohol, viel Information. Wir blieben, ohne es geplant zu haben, doch bis Mitternacht und kamen heiser, mit dickem Kopf wegen der lauten Beschallung, aber guter Laune wieder heim. Junior, das Kind, das nie müde ist, brauchte noch Zeit zum Herunterfahren - um 2.30 Uhr hörte er auf zu spielen und ging doch ins Bett....



Und dann war da noch das Essen, der Brüller des Abends. Von deutschen Hochzeiten kenne ich es nur so, dass das Essen relativ wichtig ist. Mir kam es daher komisch vor, dass meine Nebensitzerin lästerte, sie habe zwar Hunger, aber vermutlich sei das Essen wieder so unattraktiv "wie immer". Hähnchen oder so, erwartete sie.


Dann ging ein Raunen durch den Saal - das Essen wurde gebracht.


Ich hatte mich auf alles mögliche eingestellt, aber niemals nie darauf. Es gibt Sachen, die gehen einfach nicht. Das mußte ein Scherz sein.


Es gab....
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Putenschnitzel,
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Salat,
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Soße und
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SPÄTZLE !



(Hat wirklich nicht gut geschmeckt, aufgewärmte Päcklesspätzle, aber das ist ja ein anderes Thema *g*!)

Freitag, 18. September 2009

Tschüß, Franzi !


Danke für den Zuspruch auf verschiedenen Wegen. Wir haben die erste Schulwoche überstanden, die Kinder hatten weitgehend Glück beim Lehrerlotto, es ist schwer, aber wir kommen voran.

Leider gab es heute einen Rückschritt.

Heute früh lag unser weißes Kaninchen Franzi tot im Gehege.

Sie war für ein Kaninchen recht alt, hat offensichtlich nicht gelitten, und es war abzusehen, denn in den letzten Wochen sah sie immer gebrechlicher aus, war aber putzmunter.

Zum Glück ist Göga heute daheim, wir haben sie bereits in einen Karton gelegt und fahren dann später auf unser Wochenendgrundstück, wo sie in der Nähe ihres Bruders beerdigt wird.

Den Kindern haben wir es erst nach der Schule gesagt, sie haben es zum Glück mit Fassung aufgenommen.

Mach’s gut, liebe Franzi, du warst ein sehr freundliches und liebes Tierchen !

Dienstag, 15. September 2009

Köstlich !



Dänischer Kuchen ist klasse. Waaaahnsinnig süß, verboten teuer, aber unglaublich lecker. Für diese drei Kleinteile mussten wir umgerechnet ca. 7,30 Euro hinlegen, und zwar keineswegs im Café mit Bedienung, sondern im Ladengeschäft.

Dafür gab es aber eine ganz dicke Schicht Marzipan mit viel Creme und Rührkuchen drunter.

Auch das ist eben Urlaub in Dänemark.

Dänische Mathematik




Gestern war hier der erste Schultag.

Juniors erste Hausaufgabe des 4. Schuljahres passte zu unserem Urlaub. Ist ja ganz nett. Den pädagogischen Nährwert von auf Dänisch formulierten Matheaufgaben erkenne ich zwar nicht, aber ich bin eben nur Laie.

Juniors erstaunliches Fazit: „Mama, die Dänen rechnen genau wie wir!“

Dienstag, 8. September 2009

Urlaubsnachbarn




So, hier quasi Fast-Live-Blogging aus dem hohen Norden – geschrieben dort, nachträglich veröffentlicht, macht aber nix (also, mir macht es nix *sfg*).

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Hier in Dänemark, in unserem Ferienhausgebiet, sind die Grundstücke riesig. Man sieht seine Nachbarn zwar, und wenn Kinder sehr laut spielen und/oder mal ein Hund bellt, dann bekommt man es mit, wenn man auf seiner Terrasse sitzt, aber es stört nicht.

Da die Grundstücke nicht eingezäunt oder besonders zugewachsen sind, hat man eine gute Sicht über die Landschaft. Sprich – auch wenn ich mich noch so anstrengte, die beiden Häuser uns gegenüber hatte ich immer wieder im Blick.

In unserer ersten Urlaubswoche wohnte in jedem der zwei Häuser ein Paar mittleren Alters mit Hund. Man traf sich sporadisch beim Hundausführen, ansonsten gab es bei den einen Nachbarn im Haus Nr. 37 nur die Auffälligkeit, dass der Mann eine Woche lang sein beigefarbenes Muskelshirt nicht wechselte – aber vielleicht hat er das ja in mehrfacher Ausführung, und ich muss ihn ja nicht riechen.

Dann kam der Bettenwechsel am Samstag.

Die beiden Häuser gegenüber wurden von einer Clique bezogen – vier Autos, vom Kleinwagen über den Geländewagen für Städter bis zum Bus, mit insgesamt acht Erwachsenen und drei Kindern im Kindergartenalter und einem „Ein-Jack-Russell-hat-auch-mitgemischt-Hund“. Wir „mussten“ leider alles beobachten, von der Terrasse aus hatten wir alles im Blick.

Die Häuser wurden aufgeschlossen, das übliche Ausladen begann. Die drei Frauen hatten ihren eigenen Stil – T-Shirt und Radlerhose in XXXL-Format – aber was soll’s, sie haben Urlaub, wenn es ihnen gefällt…..

Da musste eines der Kinder mal pinkeln. Dürfte kein Problem sein, pro Haus gibt es zwei Toiletten. Aber die Mutter zog dem Kind die Hose runter und es pinkelte direkt in den Garten. Was für ein ansprechendes Benehmen.. . Vermutlich bin ich einfach nur verklemmt, und überhaupt, im Urlaub kann man sich doch auch mal gehen lassen.

Erwähnte ich eigentlich schon, dass die Grundstücke sehr groß sind ? Auch bei den Nachbarn gibt es eine Schaukel, eine Rutsche, einen Sandkasten und ein Fußballtor im Garten. Alle Kinder, die ich kenne, hätten sich sofort darauf gestürzt, diese Kinder standen aber nur seltsam in der Gegend herum und schauten beim Ausladen zu. Macht nichts, als Spezialist für seltsame Kinder dachte ich noch, die sind eben ein bisschen schüchtern und müssen sich nur orientieren.

Kurz darauf aber wurde mir klar, worauf die Kleinen gewartet hatten. Aus dem Bus wurden ihre Spielsachen ausgeladen: ein grellbuntes Rutschfahrzeug, ein Motorrad mit Stützrädern und ein Quad. Ich behaupte, es handelte sich um diese batteriebetriebenen Kinderfahrzeuge, auf denen die Kinder nur debil sitzen und Motorengeräusche machen können, mein Mann ist optimistischer und meinte, das seien sich nur moderne Dreiräder, irgendwo müssen Pedale sein, wer kauft sonst so komische Dinger ?

So oder so – es klappte nicht. Der Rasen war zum Fahren zu uneben, die Wege in den Ferienhausgebieten in Dänemark sind nicht asphaltiert, sondern Schotterpisten, die man sogar mit dem Fahrrad manchmal nur schwer befahren kann. Die Kinder saßen also blöd in der Landschaft und bewegten sich keinen Meter, bis jemand sie von den Fahrzeugen hob und ins Haus holte.

In den nächsten Tagen sahen wir den Hund überhaupt nicht. Nun ja, vielleicht nahmen sie den immer mit zu ihren Ausflügen, kann ja sein, auch wenn ich einen ganz anderen Verdacht hatte. Ich kann echt nichts dafür, aber natürlich beobachtete ich dann irgendwann bei Kaffeeaufsetzen, wie das mit dem Gassigehen funktionierte: Nachbar macht die Tür auf, raucht ‚ne Zigarette, Hund läuft alleine durch’s Ferienhausgebiet, in dem die meisten Leute noch schlafen, und kackt in irgend einen Garten. Zigarette aus, Hund hereingerufen, Gassigehen abgehakt. Wie die Kinder, so der Hund… oder so….

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Das mit dem Grill………reiche ich nach, ich muss wieder was tun.

Montag, 7. September 2009

Wieder da



Wir sind wieder da. Schön war's !
Der Alltag hat uns dann aber sofort wieder gefordert, obwohl hier wenigstens noch Ferien sind, also eine gewisse Gnadenfrist vor dem Fahrdienste- und Stundenplanchaos (wobei wir immerhin schon darüber informiert wurden, dass an drei Tagen in der nächsten Woche bei Junior Sonderaktionen anstehen - ich liebe es....).

Hier nur ein Bild zur Übersicht, weiterer Content folgt nach und nach - ich habe sogar auf Vorrat geschrieben, schließlich hatte ich ein Thema direkt vor der Nase *kicher*.




Dienstag, 18. August 2009

Giftig


Diesen Sommer rieche ich mal wieder besonders gut, ich finde großen Anklang bei stechenden Insekten *seufz*. Nein, weder habe ich riechendes Deo noch gehe ich parfümiert mit den Hunden laufen, ich habe keine Ahnung, warum sich die Blutsauger (schon wieder Vampire !) ausgerechnet auf mich stürzen.


Meine Nachbarin geht mit Spaghettiträgertop, Minirock und barfuß in Flipflops mit ihrem Hund laufen und nix passiert, ich trage feste Schuhe, lange Hosen und ein T-Shirt mit Ärmeln - und dann kriechen mir die Plagegeister sogar im Nacken unter den Stoff ! Das ist gemein !


Gestern wurde ich über rund einen Kilometer von einer Wespe verfolgt, die umsummte mich hartnäckig, auch als ich dann ein bißchen rannte. Dabei hatte mich zu dem Zeitpunkt schon ein Mistvieh von Pferdebremse mehrfach am Arm erwischt, der kleine Finger war sehr dick, und der ganze Arm trotz Sonnenbräune deutlich rot marmoriert.


Daheim verarztete ich mich gleich, toll, Antihistaminikum macht müde, das bin ich doch sowieso schon immer, aber wie man sieht, war die Wirkung nicht dauerhaft. Meine Hand ist ein Klumpen, der Arm juckt bis zur Schulter hoch. Alle Jahre wieder - ich schmecke einfach zu lecker !

Sonntag, 16. August 2009

Nur so :-)


Ergänzung: Dieses und noch mehr findet ihr hier:

Samstag, 15. August 2009

Dänemark 2009

Dänemark ?

Keiner der Schulkameraden meiner Kinder fährt nach Dänemark, je nach Alter meiner Kinder sind diese leicht genervt, wenn sie nur fragende Blicke ernten bei der Erwähnung ihres Ferienziels.

Coole Familien fliegen, egal wohin, aber fliegen muss sein. Wir spielen diese Thematik immer wieder durch und kommen dann doch davon ab, und zwar aus folgenden Gründen: In den Gegenden, die man so als Reiseziel anfliegt, ist es in der Regel im Sommer ziemlich heiß. Das mögen wir nicht so. Die Unterkünfte sind meistens eher klein und auf die „normale“ Familie mit 1-2 Kindern ausgelegt. In Hotels hätten wir vermutlich ein Buchungsproblem, bräuchten mindestens zwei Zimmer, wären eingeengt, und früher oder später würde diese erzwungene Nähe für erheblichen Zündstoff sorgen. Hotels haben auch meistens Essenszeiten, das mögen Teenies gar nicht. Camping reizt hier keinen, die Kinder zelten im Garten als Abenteuernacht, aber als Urlaub – nein, ist nichts für uns Weicheier. Und außerdem haben wir noch zwei Hunde, die selbstverständlich mit in den Urlaub kommen, aber im Flieger – nein, das muss nicht sein ohne Not.

Wir sind viele, wir lieben das Meer, wir brauchen Rückzugsmöglichkeiten, das reicht uns.

Dänemark erfüllt unsere Wünsche: Sonne (ja, immer wieder !), riesiger Traumstrand, Weite, Nordseeluft, große Häuser, Ruhe, Auslauf. Der nächste Nachbar ist weit genug weg, dass ich die Kinder nicht zum Leisesein verdonnern muss, man kann lässig kicken, abends grillen, gemütlich die Ferien genießen – „hyggelig“ eben.

Demnächst ist Abfahrt – ich fange schon an mit meinen Gepäcklisten.


Wir freuen uns soooooo !

Freitag, 31. Juli 2009

In anderen Sphären.. oder so !

Sie sind unter uns. Es zu vermuten, ist eine Sache, aber mit ihnen zu sprechen, das ist echt gruselig.

Vorhin hatte ich ein Gespräch mit „neuen“ Hundehaltern. Der Hund kommt wie Bruno aus dem Tierheim, hat ein bisschen Verhaltensstörungen, und das Ehepaar, Mitte 50, kinderlos, nett, aber ein bisschen harmlos, ohne Hundeerfahrung, sucht nun nach Hilfe.

Nach den Ferien wollen sie zur Hundeschule gehen. Prima, nur zu.

Aber vorher konsultieren sie noch eine Bekannte. Die ist nämlich Hundepsychologin, oder so ähnlich. Haben sie mir erzählt. Die Frau hat ganz viel Erfahrung, sie nimmt…..
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sozusagen mental
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Kontakt zu dem Hund auf und beredet mit ihm seine Probleme.

Das meinte das Ehepaar wirklich ernst. Und ich musste mich seeeehr um meine Gesichtszüge bemühen !

Samstag, 25. Juli 2009

Manchmal...


.. sind sie auch gute Freunde :-)

Schaufenster II



Das mit den Kaffeebohnen im Schaufenster hat wohl den Hintergrund, dass auf der linken Tapete (im Bild nicht zu sehen) ganz verschnörkelt "café" steht. Keine Ahnung, wer solch "schickes" Design an seine Wände klebt.

Den Wettbewerb um das häßlichste Schaufenster gewinne ich lässig, auf der Hunderunde komme ich auch an einem Q.uelle-Shop vorbei. Wenn ich mir das so ansehe, wundert mich nicht, dass Frau Sch. gerade sozusagen verarmt :-)

Sonntag, 19. Juli 2009

Schaufenster


Als ich an dieser Schaufensterdekoration vorbeigegangen bin, dachte ich ganz spontan an Karnickelkacke. Sind aber Kaffeebohnen.

Dabei ist das eine hoch innovative Werbung für moderne Tapeten und Bodenbeläge. Die bleibt erfahrungsgemäß einige Monate lang in dem Schaufenster, dieser Malerbetrieb hat es nicht wirklich nötig, viel Umsatz zu machen, das ist eine alteingesessene Familie mit einer Immobile hier und einer dort und da noch ’nem Häuschen von Oma….


Geschmäcker sind halt verschieden.

Samstag, 18. Juli 2009

Geruchsblog


Ist das nicht schick ? Darüber stolpere ich seit ein paar Tagen, und heute war ich endlich unbeobachtet und konnte fotografieren.


Ich vermute, dass es riecht, beurteilen kann ich es nicht, es ist hinter einer Scheibe.

Sonntag, 12. Juli 2009

Besuch !!!

Es ist zwar kaum zu glauben, aber Familie Doro war seit unserem Umzug noch nie bei uns !

Sicherheitshalber hatte ich Doro intensiv vorgewarnt: An der letzten Kreuzung bellt der neue, kleine Tierschutzhund. Wenn man bei uns vor dem Haus anhält, kommt der riesige Nachbarshund an das Hoftor gerannt und bellt wie irre. Woraufhin unsere beiden Hunde sowie der Schäferhund Rex vorne links antworten.

Wenn zwei fremde Hunde in ihr Revier kommen, könnte es sein, dass meine Hunde etwas komisch reagieren. Vor allem Duke könnte eventuell unfreundlich werden, daher musste er bei Doros Ankunft erst einmal bei meiner Tochter im Zimmer warten, bis die anderen drei Hunde sich beschnuppert hatten.

Pustekuchen.

Der Nachbarshund kam nur kurz ans Tor, bellte nicht (ehrlich, er bellt sonst bei jeder Bewegung in dieser Straße !). Bruno akzeptierte die Besuchshunde ganz problemlos, und Duke war nur ab und zu etwas laut, aber ansonsten relativ brav.

Die Partynachbarn waren kaum zu hören. Junior war das harmloseste Kind, das man sich vorstellen konnte. Mitteltochter verzog sich, weil sie nicht gut drauf war, meine Große gab die charmante Teenagerin.

Sprich: Alles Lüge, was Frau DukeimNetz da so verbreitet !

Schee war’s, Doro, nur viel zu kurz ! Aber es freut mich, dass sich die frühe Rückfahrt gelohnt hat, wir haben an euch gedacht und Daumen gedrückt, dass das Konzert gut klappt. Mitteltochter meinte nach eurer Abfahrt, es sei eigentlich blöd gewesen, sich so zurückzuziehen, denn „die sind ja ganz nett“.

Hoffentlich haben eure Jungs sich wirklich nicht zu sehr gelangweilt.

Schade eigentlich, dass wir beide nicht an Fotos gedacht haben, aber ich finde es sehr lustig, dass wir überhaupt gar nicht über irgendwelche Internetdinge geredet haben. Es war ganz einfach Real Life, vollkommen offline. Die vier Hunde hätten aber sicher ein gutes Bild abgegeben !

Danke, dass ihr gekommen seid, danke für die Geschenke (Tassen und Deko für mein Büro *superduperfreu*) , und das nächste Treffen kriegen wir auch wieder hin. Liebe Grüße an alle, auch die Daheimgebliebenen !

Übrigens: Während Familie Doro vorne in das Auto gestiegen ist, wurde hinten im Garten bei den Partynachbarn der Sekt aufgebaut, diverse lautstimmige Gäste kamen, und es wurde eine feucht-fröhliche Party hinter der Hecke, allerdings „nur“ ein paar Stunden lang, kurz vor 23.00 Uhr wurde es fast ruhig.

Rex ist heute wieder da und jault vor sich hin, und der Nachbarshund bewacht die Straße.

Alltag halt…. und alles Lüge… oder so :-)

Sonntag, 28. Juni 2009

So sieht's aus:




Irgendwo habe ich es schon erwähnt – ich bin nicht kreativ, ich bin keine Frau, die mit Dekozeugs umgehen kann, mir liegt das einfach nicht.

Aber ich verspreche, dass ich mein Büro noch ergänzen werde: ein Teppich muss sein, und Grünpflanzen. Sagt meine Nachbarin, und die kennt sich aus, und sie hat recht.

Momentan habe ich immerhin neue Schränke erstanden, die waren dringend nötig. Es fehlt noch der Schreibtisch aus diesem Programme. Mein Glück war, dass diese Serie demnächst ausläuft und daher erschwinglich wurde. Weiteres Glück hatte ich gestern bei eb.ay: Wenn jemand nach zwei Jahren umzieht und einigermaßen hochwertige Möbel loswerden möchte, aber keiner mitbietet, vermutlich, weil der Text unglücklich formuliert ist und die Fotos besser sein könnten, dann, ja dann bekommt man einen fast neuen schicken Couchtisch, einen Glastisch und sechs Stühle (siehe Bild) für einen mittleren zweistelligen Betrag. Da sehe ich darüber weg, dass Sauberkeit relativ ist und putze mal eben gründlich durch.

Die Küche war schon drin, die alten Stühle und der kleine Besprechungstisch gehören der Vermieterin. Das Zimmer ist 3 m hoch, der Briefkasten muss noch ausgewechselt werden, ich habe einen separaten Eingang links beim Briefkasten und einen Parkplatz direkt vor dem Haus. Das Firmenschild ist ein Plakat im Fenster, aber es geht, finde ich.

Wie gesagt – Deko denkt ihr euch bitte :-)

Sonntag, 21. Juni 2009

Zerstreut....

Auf unserer Küchentheke, neben den Schlüsseln und leider auch allerlei Kram, den jeder mal eben so dort ablegt, liegt in der Regel auch die Post, die verschickt werden muss. Ich kann fertig frankierte Dinge wie zum Beispiel die Zählerstandsmitteilung an unser Stromunternehmen beim Abendspaziergang mit den Hunden einwerfen, ich komme an einem Briefkasten vorbei. Online geht das nicht, deren vorsintflutliche Technik möchte für jeden Online-Nutzer eine eigene Mailadi, was beruflich bedingt völliger Quatsch wäre – also schicke ich das Postkärtchen.

Als Schusselkönigin vergesse ich das gerne mal ein paar Tage.

Meinen Schusselrekord habe ich aber diese Woche gebrochen: Ich schnappte Hund und Postkarte und spazierte los.

Als ich daheim war und die Tür aufschließen wollte, ging das nur umständlich, denn…
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ich hatte die Postkarte noch in der Hand.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Donnerstag, 11. Juni 2009

Huch !

Gestern war nicht mein Tag. Echt nicht. Trübe Stimmung und gesundheitlicher Mist nervten.

Ich bummelte daher mit Duke durch’s Outback, weil ich meine Ruhe wollte. Diese „Wege“ sind eigentlich nur Trampelpfade und werden nur von Hundehaltern mit schwierigeren Hunden benutzt.

Da schlenderte ich so vor mich hin und hing meinen Gedanken nach. Das Gelände dort ist leicht hügelig, aber insgesamt meistens gut überschaubar. Meistens.

Bis Duke an einer kleinen Kuppe stehen blieb und knurrte und bellte und den wildgewordenen Kampfhund gab. Da lag in ein paar Metern Entfernung, mitten im Outback, mitten auf einer Wiese im Niemandsland, einfach so, ohne Vorwarnung….
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ein nackter Mann in der Sonne und las ein Buch.

Ich kann nicht sagen, ob er eine Badehose trug, ehrlich, ich bekam erst einen Schrecken, einfach nur deshalb, weil ich dort wirklich nicht mit Menschen rechne. Und dann den zweiten Schrecken, weil Duke sich nicht zurückrufen ließ. Er ist ja aus nicht nachvollziehbaren Gründen kein freundlicher Hund, und Männer lässt er überhaupt nicht in meine Nähe, daher hatte ich echt Angst, er würde den Mann angreifen.

Da der Hund sich nicht beruhigte und nicht zu mir kam, musste ich eben Plan B auspacken: Wenn der Hund sich nicht abrufen lässt, gehe man in die andere Richtung. Ein Hund mit guter Bindung wird dann in der Regel seinem Chef folgen. Das funktioniert bei Duke zum Glück, er rannte mir nach.

Nun gut, setzten wir unseren Spaziergang eben hinter dem Friedhof fort. Ist ein herrlich idyllischer Weg.

Aber passend zu dem Tag war der Liefereingang der Leichenhalle sperrangelweit geöffnet, und das Bestattungsunternehmen brachte gerade eine frische Leiche (im Sarg, aber trotzdem… an diesem blöden Tag passte das wie Faust auf Auge).

Heute geht’s aber schon wieder, keine Sorge !

Sonntag, 7. Juni 2009

Dänemarkwetter im Schwabenland




Wir haben heute echtes Dänemarkwetter. Mal scheint die Sonne, es ist warm und freundlich, dann ziehen wieder Wolken vorbei, zwischendurch fallen ein paar Regentropfen, und immer wieder weht ein frischer Wind.

So mag ich das, man kann wunderbar durch die Landschaft laufen ohne zu sehr zu schwitzen, und die Partynachbarn nebenan planen keine Megafeste ein und gehen abends zeitig nach drinnen – Ruuuhe *freu*.

Montag, 1. Juni 2009

Vulkanmuseum

Daun ist ein nettes Städtchen in der Eifel. Es gibt dort unter anderem super leckeres Eis und ein kleines, aber feines Museum:

http://www.vulkaneifel.de/eifel-vulkanmuseum

Der Eintritt hat sich wirklich gelohnt, die Kinder waren kaum noch von den Schautafeln und Animationen wegzukriegen.


video

Wieder da !





Wir sind zurück. Der Tapetenwechsel hat uns gut getan, auch wenn die Abreise voller Stolpersteine war: Brunos Herztabletten waren beim Tierarzt aus, und durch den Feiertag bekam er sie nicht mehr rechtzeitig geliefert. Kein Kollege im Kreis hatte diese Tabletten vorrätig, also mussten wir sie noch mal eben in der Tierklinik im Nachbarkreis organisieren.

Meine Älteste wurde von einer Zecke gebissen und erschrak so sehr, dass sie das Miststück spontan abkratzte – dabei blieb ein Teil des Tieres so blöd stecken, dass wir zum Arzt mussten – natürlich zum Notdienst, da Samstags. Tochterherz bekam eine kleine Lokalanästhesie, der Zeckenrest wurde herausgeschnitten, die Sache war eigentlich schnell erledigt, aber auf dem Weg raus aus der Praxis versagte ihr Kreislauf und sie kippte mal eben um.

Montags, kurz vor der Abreise, machte ich einen Spaziergang mit den Hunden. Göga schlief noch, er hatte ja Nachtdienst. Ich befand mich weit draußen auf den Wiesen und wollte noch Grünzeug für die Karnickel sammeln. Der erste Griff in den Klee hatte Folgen – ich schrie kurz auf vor Schmerz und verfluchte das Insekt, das mich gestochen hatte. Einen Stachel fand ich keinen, aber meine Hand tat übelst weh und schwoll gleich mal heftig an – ich reagiere auf Insektenstiche leider mit sehr starken Schwellungen.

Dafür aber verlief die Anreise recht flott.

Und falls ich jemals behaupte, dass wir relativ ländlich wohnen, dann ist das eine glatte Lüge – in der Vulkaneifel hat jede Häuseransammlung ab drei Häusern einen eigenen Ortsnamen, und ländlich ist dort wirklich ausgesprochen am Popo der Welt ! Dafür aber kann man wunderbar laufen und, wenn man kein Weichei ist, auch gut radeln, es geht nur immer rauf-runter-rauf-runter…..

Das Gestein ist dunkel – wie man auf dem Foto sieht.

Gebt mir noch ein bisschen Zeit, bis ich mails beantworte, sie sind nicht vergessen !

Sonntag, 3. Mai 2009

Karnickel






Letztes Jahr gab es bei uns Familienzuwachs:

http://duke-im-netz.blogspot.com/2008/10/familienzuwachs.html


Inzwischen sind die schwarzen Kaninchen ausgewachsen (hoffentlich !) und putzmunter. Und sie sind genauso frech wie sie aussehen !






Montag, 27. April 2009

Servicewüste

(Quelle: http://www.fensterzumhof.eu/bilder/v/Berliner-Streifzuege/Mauer-Graffiti-East-Side-Gallery.html)



Ende März habe ich per mail ein (großes) Unternehmen, das in einem meiner Objekte neue Wasseruhren eingebaut hat, darüber informiert, dass bei Frau X. der Zähler offensichtlich defekt ist. In diesem Fall ist es wichtig, dass zeitnah reagiert wird, weil der gesamte Warmwasserverbrauch in der Wartezeit nicht registriert wird.

Frau X. hat mir nun mitgeteilt, dass noch immer kein Monteur aufgetaucht ist.

Daher habe ich heute – Ende April - die Firma M. angerufen und zu meinem Erstaunen gehört, dass das „so schnell ja nun auch nicht geht“. Mein Auftrag sei zwar schon „im System“, aber man müsse ihnen schon etwas Zeit geben.

Obwohl ich darum bat, etwas Dampf zu machen, weil vier Wochen Bearbeitungszeit in meinen Augen nicht tragbar sind, sah die gute Frau keinerlei Grund für Eile.

Da konnte ich mir ein leicht hysterisches Kichern nicht verkneifen. Nicht gefragt habe ich, ob die erstaunliche Lässigkeit der Dame am Telefon aus ihrer deutlich hörbaren DDR-Vergangenheit herrührt. Die hatte wohl irgendwie den Fall der Mauer verschlafen….

Sonntag, 26. April 2009

Wirrkopf



Wir waren heute auf eine Konfirmation eingeladen. Wie üblich war ich sehr knapp dran mit dem Kaufen der Karte - gewünscht war Geld, das sollte ja auch in einen Umschlag. Die Karte kaufte ich in einem Geschäft hier im Ort. Die Ladeninhaberin plapperte mich wie gewohnt über Hunde zu - sie hat selbst einen Hund und ist eine sehr intensive Hundehalterin. Ich war gestresst, hatte noch eine ganze Liste an Erledigungen abzuhaken, und versuchte, mich trotz der Plauderei auf die verschiedenen Texte auf den Karten zu konzentrieren. Das ist für Wirrköpfe wie mich seeeehr schwer !



Geschafft, ich zahlte und packte zusammen.



Heute früh - immer auf den letzten Drücker, sozusagen syndromtypisch - wollte ich noch ein bißchen was in die Karte schreiben. Zum Glück schaute ich sie mir vorher noch einmal genauer an, denn da stand:

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"Alles Gute zur Kommunion!"

Freitag, 24. April 2009

Hundeangriff - Teil 2

Hier die Fortsetzung (ich glaube, das muss ich öfter so machen *ggg*):

Eine ganz wichtige Regel für meine Kinder besagt, dass man nie, gar nie, einen fremden Hund anfasst, ohne vorher den Besitzer zu fragen. Egal, wie groß oder klein oder süß oder freundlich das Tier ist – Finger weg.

Was aber, wenn man niemanden fragen kann ?

Junior (knapp 9 Jahre alt) schaltete schnell. Er musste Gabi und Nina beschützen, und schließlich kennt er sich mit Hunden aus.

Gabi erzählte es mir ungefähr so:

Junior stellte sich dem Hund in den Weg. Er brüllte ein Kommando, denn die hausinterne Regel Nummer zwei lautet: Hund = Hund, Mensch = Chef. Junior zeigte dem Köter also, dass er, Junior, hier der Chef ist.

Der Hund war wohl so verdutzt, dass er wirklich Ruhe gab. Junior fasste ihn dann auch nicht an, sondern stand auf die Leine (macht man auch in der Hundeschule so, wenn man beide Hände frei haben möchte). So konnte das Tier weder Gabi noch Nina anspringen, und außerdem nahte dann tatsächlich eine Frau, die offensichtlich ihren Hund holen wollte – ganz gemütlich natürlich.

„Ich dachte, ich halte den Hund mal lieber fest, damit die Frau ihn nicht noch einmal einfangen muss“, erzählte Junior mir ganz lässig.

Die Hundehalterin hat sich natürlich nicht entschuldigt, und Gabi war viel zu zittrig, um sie zur Sau zu machen.

Junior aber war der Held des Tages *ggg*.

Ich selbst habe bei der Erzählung noch nachträglich einen Schweißausbruch bekommen !

Donnerstag, 23. April 2009

Hundeangriff (Teil 1)

(Quelle: http://www.localxxl.com)


Junior besuchte seine ehemalige Tagesmutter Gabi. Dort war auch ein ungefähr zwei Jahre altes Tageskind, nennen wir es Nina.

Gabi ging mit den Kindern auf den nahegelegenen Spielplatz. Er liegt mitten in einem Wohngebiet, ist nicht eingezäunt (wer hier fragend die Stirn runzelt: es gibt inzwischen zumindest hier mehr eingezäunte Spielplätze als frei zugängliche). Es herrscht dort Leinenpflicht für Hunde, aber das wissen vor allem große Hunde sehr oft nicht.

Sie standen bei der Riesenrutsche, als ein sehr großer, laut bellender Hund ohne Begleitung herangestürmt kam. Gabi hat sowieso eine gewisse Hundeangst, bekam natürlich einen großen Schrecken und nahm die kleine Nina auf den Arm, damit das Kind nicht umgerannt oder gar gebissen würde.

Was sie mit Junior machen sollte, konnte sie nicht mehr selbst entscheiden….

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Ich muss jetzt noch ein paar Briefe ausdrucken und dann zum Schulfest – ihr wisst ja, Becher stapeln und so.

Der Rest der Geschichte folgt morgen :-)))). Nur soviel: Junior geht mit auf das Schulfest, so schlimm endete die Hundeattacke dann doch nicht.

Bleibt mir wohlgesonnen !

Sonntag, 19. April 2009

Tampontasche

Ich lese mehr Blogs, als in der (mal wieder nicht ganz aktuellen) Blogroll aufgelistet sind. Ab und zu klicke ich mich dann dort durch die Links und staune so vor mich hin.

Es gibt aus nachvollziehbaren Gründen viele Windelblogger. Die sind meistens weiblich, das jüngste Kind der Familie ist noch ganz klein, und der Schlafmangel groß. Die meisten dieser Blogs faszinieren mich nicht so sehr, denn ich habe diese Zeit schon lange hinter mir. Viele sind auch in so grausamen Farben gehalten und sprachlich schmerzhaft, nein, danke. Ein paar wenige Windelblogs sind aber so zauberhaft geschrieben, dass sich das Lesen auch für Menschen ohne Baby im Haus lohnt.

Dann gibt es noch erstaunlich viele Handarbeitsblogs. Stricken und Nähen scheint gerade der Renner zu sein, die Kreativität ist grenzenlos - und für mich grenzenlos fremd. Ich mag es eher nüchtern, Gedöns am Fenster und in Regalen ist nicht mein Ding, auch wenn ich es im Bekanntenkreis oft schön und stimmig finde - für die Menschen dort, nicht für mich selbst. Im Leben nicht würde ich freiwillig etwas nähen.

Das Nähen von Taschen, die auch verkauft oder getauscht werden, ist unter Bloggerinnen absolut hip. Und so bin ich heute bei einer Dame gelandet, die Tampontaschen vertickert.

Das ist kein verspäteter Aprilscherz !


Mittwoch, 1. April 2009

Bilder


Lustige Bilder gibt es übrigens hier:




Wie immer mit dem Hinweis auf den Disclaimer ;-)


Die Dame auf dem Tassenbild bin nicht ich !

Sonntagsausflug




Am Sonntag im Park war's noch recht frisch......

Sonntag, 29. März 2009

Lustige Bilder




Ihr dürft euch nun wundern, vor allem, weil ich ja eigentlich eine sehr heftige Katzenallergie habe. Die Aufklärung folgt irgendwann, iiiiiich muss jetzt kochen ;-)

Samstag, 28. März 2009

Komischer Hund


Duke ist ein recht eigenwilliger Hund. Man könnte auch uncharmant sagen, dass er ein bißchen spinnt. Er passt damit gut in diese Familie.


Seine neuste Macke ist der Schlafplatz. Inzwischen schläft er meistens durch, das ist ein wichtiger Fortschritt. Da ist es mir recht egal, wo und wie er schläft – sein Rücken tut ihm im Zweifelsfall weh, nicht meiner.


Es gibt in unserem Haus verteilt vier Hundekissen, wir können echt nichts dafür.
Denn Duke schläft gerade neben meinem Nachttisch. In einer recht schmalen Nische. Sie ist viel zu schmal für einen Mittelspitz. Deshalb schläft er hochkant. Ohne Kissen. Man sieht es auf dem Bild nicht so gut, aber der hintere Teil des Körpers ist fast senkrecht.


Man muss das wohl nicht verstehen. Ich fürchte nur, die frisch gestrichene Wand wird bald die ersten Spuren zeigen……

Donnerstag, 26. März 2009

DU !

Nur mal so nebenbei, bevor ich toten Fisch in die Pfanne werfe, um lebendige Kinder zu füttern:

Hier darf mich jeder duzen.

Wenn irgendwann einmal jemand auftaucht, bei dem mir das nicht passt, dann sage ich das. Bis dahin - "Sylvia" mit Üpsilon und "DU" wird gerne genommen.

Ja, ich weiß, ich bin wohl dem Trend hinterher, ich habe schon bei Bloggern gelesen, dass man sie siezen soll.

Pffft, das finde ich affig. Können Sie nun sehen, wie Sie möchten :-)

Samstag, 14. März 2009

Bissiger Hund


Die Pubertät ist wohl überstanden, Duke wird etwas ruhiger. Wir kommen normalerweise auch völlig problemlos an anderen Hunden vorbei. Entweder kennt man sich sowieso, oder die Hunde können sich beschnüffeln, oder aber der andere Hund hält Abstand, dann ist es auch okay. Duke schaut zwar, macht aber sonst nichts.

Gestern sind wir einem bekannten Hund begegnet, der nie zu anderen Hunden darf, weil er sehr unfreundlich ist. Er fletschte auch gleich die Zähne, Duke wollte schon zurückmotzen, aber ich lenkte ihn mit einem Leckerli ab. Höchste Schwierigkeitsstufe für diesen Hibbel, sollte er nun zurückknurren oder doch lieber fressen ?

Hoch abgelenkt entschied er sich für letzteres, schnappte unkonzentriert und mit einem Auge noch Richtung feindlichem Hund nach dem Leckerli - und leider so stürmisch, dass mein Daumen fällig war *autsch*.

Er erwischte mich so blöd, dass das Blut tropfte und ich tatsächlich ein Pflaster brauchte.

Menno !

BISS die Tage, ich wünsche ein schönes Wochenende, den Vampirbuchlesern und auch den anderen !

Sonntag, 8. März 2009

Wilde Mischung


Dieser Hund ist ein Mischling.

Egal, was auf seinem Abstammungsnachweis stehen mag, stimmt alles nicht.

In Wirklichkeit ist er ein Border Labrador Russel Windhund Spitzmix.

Er hütet eindeutig. Zwar bekommt er keine roten Augen wie Spike, der Border Collie-Mix, der einige Monate bei uns gelebt hat, und er starrt nicht so extrem, aber er achtet sehr darauf, dass sein Rudel vollständig ist. Wenn wir beide Hunde zu uns rufen, gehorcht er zwar sofort, bleibt aber Bruno zurück, weil er eher langsam schlendert oder mal eben noch irgendwo schnüffeln muss, dann dreht Duke wieder um und versucht, Bruno zu holen. Dieser wird dann aber erst recht bockig und geht weg, Duke rennt hinterher. Das Spielchen kann dauern und nervt, denn theoretisch würden beide Hunde kommen, praktisch hindern sie sich gegenseitig.

Wenn Duke mitbekommt, dass jemand von uns außerplanmäßig geht – Schule und Gögas Arbeitszeiten versteht er meistens – dann legt er sich in den Windfang, mit den Kopf auf den Schuhen, und wartet. Richtig glücklich ist er erst, wenn seine Herde wieder vollständig ist.
Ein Border Collie halt. Schön für Göga, der diese Rasse so liebt.

Es steckt aber auch ein Labrador in ihm. Jede größere Pfütze wird getestet, die ganzen Bäche am Wegrand sind toll, allein das Geräusch von Wasser lockt Duke an. Schon als Baby hat er in seiner Wasserschüssel gebadet, das steckt in ihm drin. Labrador-Blut, eindeutig.

Wenn er losrennt, kommt keiner hinterher. Es ist unglaublich, wie schnell dieser Fellflummi rennen kann, man sieht nur noch eine Staubwolke. Er ist sozusagen ein physikalisches Wunder – ein Windhund mit kurzen Beinen.

Wehe aber, er bekommt seine fünf Minuten. Das ist zwar nicht mehr so oft der Fall wie damals als Welpe, als er zweimal täglich das Welpenspinnen hatte, aber ab und zu dreht er schon noch ab. Da rennt er durch Haus und Garten, hüpft auf die Couch, unter den Stühlen durch, nimmt auch mal versehentlich eine Ecke mit, knallt einem gegen die Beine, falls man im Weg steht, kurz, er ist dann wie ein überdrehter Jack Russel.

Ansonsten aber ist er einfach ein knuffiger Mittelspitz.


Sonntag, 1. März 2009

Blogroll

In letzter Zeit habe ich einige hochinteressante Blogs entdeckt, die ich gerne zusammen mit meinen "älteren" Lieblingsblogs verlinken würde.


Aus diesem Grund habe ich - sofern eine Kontaktadresse vorhanden war - die Blogschreiber angemailt und gefragt, ob sie mit einer Verlinkung einverstanden sind.


Es ist wirklich lustig, wenn dann die Antworten kommen und teilweise die realen Namen der Autoren enthalten. Noch nie habe ich so viel Post von völlig fremden Menschen bekommen, das ist pures Intelligenztraining !


Falls sich hier jemand verlinkt findet und damit nicht einverstanden ist, bitte melden, denn wer nicht erreicht wird, bei dem setze ich einfach voraus, dass er nichts dagegen hat.

Samstag, 28. Februar 2009

Abgehängt




Leider muss ich mit einem gewissen Schrecken feststellen, dass ich nicht mehr so ganz jung bin. Egal, wie ich mich fühle (in der Regel irgendwo zwischen 25 und 105 *g*), die Jahreszahl spricht klare Worte. Noch deutlicher fühlt man sein Alter allerdings, wenn man zwei Töchter auf einem Gymnasium im G8 (=achtjähriges Gymnasium) hat. Denn dann stellt man ganz plötzlich fest, dass die eigene Schulzeit Jahrzehnte zurückliegt und man eben nicht mehr zu jedem Thema etwas weiß.

Pubertierende Töchter sind da gnadenlos. Man erntet etwas mitleidige Blicke - Mama, du bist out.

Als wir diese Woche in einer Buchhandlung gestöbert haben, entdeckten meine Töchter die Twilight-Romane auf Englisch. Eine Tochter ist 13, geht in die 9. Klasse, eine ist 11 und geht in die 6. Klasse, allerdings im bilingualen Zug. Ich selbst mag Englisch nicht so sehr (4 Jahre bei einem unsäglichen Englischlehrer haben mir den Spaß an dieser Sprache gründlichst verdorben). Daher zuckte ich dann doch zusammen, als meine Töchter, die ja eigentlich erst kürzlich geboren sind, sich eine englische Twilight-Ausgabe kaufen wollten.

"Könnt ihr das echt lesen ?", fragte ich. Und erntete nur verständnisloses Augenverdrehen. Klar, schließlich seien diese Bücher nicht schwer zu lesen, auf Deutsch haben die Kinder alle vier Bände teilweise mehrfach verschlungen, wie kann ich alte Frau daran zweifeln ?

Okay, ich werde alt, ich bin verblödet, danke für das Gespräch.

Wir bekamen das Buch (und noch ein paar andere Sachen) in einer netten Tüte mit - siehe Bild.





Gestern aber konnte ich mein Image wieder aufpolieren:

Mein älteres Notebook steht den Kindern zur Verfügung. Allerdings hat es in letzter Zeit einige Macken entwickelt, so dass ich mehrfach das Betriebssystem neu aufspielen mußte. Bei der letzten Aktion hat sich der Sound verabschiedet, und ein Grafikadapter fehlte plötzlich, so dass die Kinder weder Y.outube-Filmchen anschauen noch ihr geliebtes Sims-Spiel nutzen konnten. Es gab dubiose Fehlermeldungen, meine Töchter waren überfordert.

Vor Jahrzehnten, damals, als Bill Gates noch in der Garage bastelte, war ich eines der ersten Mädchen in unserer ganz neuen Computer-AG. Damals, als man in Basic programmiert und die Programme auf einer Musikcassette gespeichert hat (Cassetten, das sind so alte Tonträger von früher, mit einem TonBAND - Anmerkung für die jüngeren Leser). Zwar sind inzwischen viele Jahre vergangen und es fehlt mir an ganz viel modernem Computerwissen, aber ich habe keine Scheu vor den Blechdeppen, lese auch ab und zu eine Computerzeitschrift. Und deshalb tüftelte ich ein bißchen herum, informierte mich auf der Herstellerhomepage, kürzte irgendwelche Dateinamen, weil die auch nicht passten, und irgendwann war das Teil wieder flott.

Meine Pubertätszicken waren schwer beeindruckt und meinten, sowas können die Mütter ihrer Freundinnen nicht, ich sei da schon cool.


Glück gehabt - noch bin ich nicht ganz ausrangiert !