Freitag, 24. Oktober 2008





video


Happy Birthday, Duke !


Kaum zu glauben, aber dieser verrückte Fellflummi hat Geburtstag, er ist jetzt schon ein Jahr alt !

Die Mädchen mussten heute früh etwas eilig zum Bus, aber Junior hat noch vor der Schule ein Ständchen gesungen. Das Geburtstagsleckerli gab es natürlich auch schon.

Duke ist momentan ein pubertierender Rotzlöffel, aber macht uns trotzdem sooooo viel Spaß ! Wir können uns gar nicht mehr vorstellen, wie langweilig es hier ohne ihn war !

Hoffentlich können wir noch viele Geburtstage mit diesem kleinen Spinner feiern.



Das Babybild habe ich geklaut von Dukes Züchtern – Link siehe rechts ;-)


Das Video wurde mit dem Handy aufgenommen, im Hintergrund rauscht die Bundesstraße, obwohl sie hinter einer hohen Wand und einer Hecke liegt - "in echt" ist es dort aber nicht mal annähernd so laut, am besten den Ton stummschalten !

Dienstag, 21. Oktober 2008

Familienzuwachs




Seltsame Gestalten sind da in der Box......

Zwar kennt Duke Kaninchen, aber bisher nur in weiß mit ein paar schwarzen Flecken.

Jetzt wohnen zwei pechschwarze Karnickel bei uns. Man kann sie theoretisch unterscheiden, Funny, das Mädchen, hat ein paar weiße Härchen auf der Nase – die erkennt man aber nur, wenn man ganz genau hinschaut. Leider halten die Kleinen nicht still. Fotografieren ist auch fast unmöglich, sie sind viel zu schnell.

Funny und Fips sind acht Wochen alt, noch recht scheu, aber ganz gut drauf. Es gab nicht die geringsten Komplikationen mit der Zusammenführung, die alte Franzi entwickelte sofort Muttergefühle, die Babys schlossen sich ihr an, und nun hoppelt Franzi ganz glücklich mit ihren Adoptivkindern durch das Freigehege.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Ich bin ein Tierquäler !

Unsere Kaninchen leb(t)en relativ luxuriös, es gibt bestes Grünfutter, Gemüse, Obst, wenn Körner, dann die Mischung, die ihnen am besten schmeckt, sie haben ein ausreichend großes Freigehege, bekommen Zuspruch und waren – bis zum Sonntag – durchaus artgerecht untergebracht und glückliche Kaninchen. Zumindest dachte ich das bis gestern....

Fridolin war in den letzten drei Jahren im Winter immer wieder erkältet. Der Tierarzt hatte uns beim ersten Infekt empfohlen, die Karnickel bei zu kalten Temperaturen einige Zeit im Keller unterzubringen. Keller deshalb, weil der Übergang in eine beheizte Wohnung für Freilandtiere ein zu großer Temperaturunterschied wäre, und die „Kellerhaltung“ sollte natürlich auch nur so kurz wie möglich sein. Wir kauften damals den größten Käfig, den wir auftreiben konnten – die meisten Hundeboxen sind deutlich kleiner. Die Kaninchen konnten sich darin immerhin ganz aufrichten, herumrennen, und wir konnten ihnen den Käfig mit einem großen Karton und Spielzeug etwas gemütlicher machen. Bei gutem Wetter holten wir sie natürlich tagsüber ins Freigehege, wenn jemand Zeit hatte, durften sie auch im Keller herumrennen, auch mal längere Zeit unbeaufsichtigt, weil in diesem Raum keine Stromleitungen oder sonstige gefährliche Ecken sind. Aber selbst wenn wir das obere Gitter ganz wegmachten, blieben die Kaninchen fast immer in der Unterschale. So schrecklich kann es also nicht für sie sein.

Franzi ist schrecklich einsam. Ein Kaninchen sollte nicht alleine leben, daher standen wir vor der Frage, was wir tun sollten. Wenn wir die Kaninchenhaltung beenden wollten, müssten wir Franzi weggeben, zu jemanden, der schon Kaninchen hat. Das wollen wir dann doch nicht, man hängt ja an den Tieren. Also wurde beschlossen, dass wir ein oder zwei Kaninchen dazuholen. Zwei als Option, weil Franzis restliche Lebenserwartung nicht mehr so hoch ist und wir möglicherweise ganz schnell wieder vor dem heutigen Problem stehen können.

Gestern war ich mit meiner Tochter beim Arzt in der Kreisstadt, und wir waren viel schneller fertig als geplant. Prima, da schauten wir doch gleich beim Tierheim vorbei, das liegt auf der Strecke und hatte gerade offen.

Dieses Tierheim hat keinen besonders guten Ruf, daher findet man es auch nicht auf meiner Linkliste. Aber so ein Kaninchen ist ja viel leichter zu halten als ein Hund, da kann nicht so viel schief gehen, also war uns der Ruf egal. Franzi und Fridolin haben wir übrigens damals aus eben diesem Tierheim geholt.

Wir mussten über eine halbe Stunde Schlange stehen, weil die einzige Mitarbeiterin, die sich um Besucher kümmerte, heillos überfordert von den vielen Menschen war und vollkommen umständlich mit den Leuten vor uns herumquatschte. Ich beruhigte meine motzige Tochter, viele Tierschützer können einfach besser mit Tieren umgehen als mit Menschen, wir müssen die Mitarbeiter ja nicht adoptieren.

Als wir dann endlich unser Anliegen vorbringen konnten – Kaninchen gestorben, Kaninchenmann für Freilandhaltung (!!!) gesucht – wurde ich ganz barsch gefragt, wie die Kaninchen jetzt leben. Da machte ich den Fehler, die aktuelle Kellerhaltung zu erwähnen – aufgrund der Krankheit, siehe oben. Ich solle die Maße des Käfigs angeben.“ Ähm, ungefähr so wie Ihr Schreibtisch und hoch genug, dass....“ – „Das reicht mir nicht, nennen Sie die Maße!“ unterbracht der Feldwebel mich sofort. „Okay, 1,50 m mal 1,00 m“ – wenn sie ernsthaft glaubt, ich könne die Maße mal eben herzaubern, dann erzähle ich ihr halt was. „Dann geht das nicht, in so einen kleinen Käfig darf bei uns kein Kaninchen!“

Ich hätte viel Zeit gespart, wenn wir spätestens hier gegangen wären, aber nun hatten wir ja schon soooo lange in der Schlange gewartet und brauchen ja wirklich dringend einen Karnickelmann.

Der Feldwebel erbarmte sich und holte die „Karnickelspezialistin“, eine ältere Tierschützerin in Reinkultur. Sie führte uns in das völlig überfüllte Kaninchenzimmer und erfragte die Bedingungen für das neue Kaninchen. Offensichtlich konnte ich auch ihr nicht klarmachen, dass wir von einer ganzjährigen Freilandhaltung reden und dass Franzi momentan nur aus der Notsituation heraus im Käfig lebt - seit wenigen Tagen ! Wir werden sie wieder ins Freigehege setzen, wenn ihr neuer Partner gefunden ist und die Vergesellschaftung geklappt hat.

Nein, das was wir da machen, sei Tierquälerei, wurde mir vorgeworfen.

Okay, dann danke für das Gespräch, wir gehen.

Ach nein, sie habe da schon Kaninchen abzugeben, aber ich müsste bei dem einen Rammler noch eine Woche abwarten, bis die Karenzzeit aufgrund der Kastration abgelaufen sei, und dann zusagen, dass er nicht in einem Käfig gehalten wird.

Ich sagte schon, dass wir ein Außengehege mit Stall haben, oder ? Aber ich stand da als Tierquäler, mit dem die Tierschützerin eigentlich gar nicht redet.

Am besten aber wäre es, ich würde gleich zwei Babys nehmen, davon haben sie gerade so viele. Die sind aber nicht an Freilandhaltung gewöhnt und müssten daher über den Winter im Keller bleiben – aber nicht in einem Käfig. Wenn ich zusagen könnte, dass wir einen Kellerraum für die Kaninchen bereitstellen, würde sie sogar uns (den Tierquälern) die Kaninchen geben.

Erwähnte ich eigentlich, dass das Kaninchenzimmer des Tierheims überfüllt ist, dass dort einige Kaninchen in Käfigen sind, die deutlich kleiner sind als unsere, und dass die zwei Quadratmeter Platz pro Tier im Tierheim nicht einmal ansatzweise erfüllt werden ?

Ich erbat mir Bedenkzeit, und wir flüchteten aus dem Tierheim. Es wundert mich nicht wirklich, dass dort auch noch Hunde sind, die schon vor fünf Jahren dort lebten. Das entspricht dem Ruf des Tierheims, niemand kann die Tiere gut genug versorgen, da lässt man sie lieber bei den liebenden Tierschützern – beengt, aber geschützt vor Idioten wie uns.

Zeitgleich mit uns war übrigens eine ältere Dame mit dem identischen Problem dort, die ließen sie gar nicht ins Kaninchenzimmer, denn deren Kaninchen leben in einem 1,50 m breiten Käfig und dürfen nicht ganztags durch die Wohnung hoppeln. Die Frau wurde fast schon beschimpft und war ziemlich verzweifelt, was sie denn nun mit ihrem übrigen Kaninchen machen sollte, aber „Von UNS bekommen Sie kein Tier“ – so wurde sie rausgeschmissen.

Wir wurden aber gestern abend noch fündig, haben einen zumindest per mail und Telefon sehr netten und engagierten Hobbyzüchter gefunden, der mich ausführlichst beraten hat und verspricht, jederzeit auch nach dem Kauf für Fragen zur Verfügung zu stehen. Wenn sich auch vor Ort bestätigt, dass alles passt, kommt der Neuzugang morgen abend, wir freuen uns schon riesig !

Der letzte Witz dabei ist – dessen Kaninchen kosten deutlich weniger als die Schutzgebühr für einen Karnickel im Tierheim beträgt. Dafür ist dann der Stammbaum bekannt, und man weiß sicher, dass die Tiere nichts schlimmes erlebt haben und normalerweise nicht verhaltensgestört sind.










Montag, 13. Oktober 2008




Fridolin hat es geschafft, ihm tut jetzt nichts mehr weh. Es war allerhöchste Zeit, sein Leiden zu beenden, er starb noch, während er die letzte Spritze bekam.

Es ist traurig, seine überlebende Schwester ist völlig irritiert, die Kinder durch den Wind, haben auch heute vor der Schule noch geweint. Unklar ist, ob wir wieder ein Kaninchen dazunehmen für die einsame Franzi, denn die Vergesellschaftung älterer Kaninchen ist wohl nicht so einfach, wie ich dachte.

„Dieser Kollege gehört angezeigt“, wetterte der Notfalltierarzt, als ich mit dem schwer kranken Fridolin zu ihm kam. Und erzählte mir, dass er seit Jahren immer wieder im Notdienst Tiere erlösen muss, die von seinem Kollegen noch viel zu lange mit allerlei „Wundermitteln“ gespritzt wurden, ohne Rücksicht auf das Leid der todkranken Tiere, aber mit eindeutigem Blick auf den eigenen Geldbeutel.

Er wies mich auch darauf hin, dass ich, die ich natürlich auch ausgesprochen zornig wurde, vorsichtig sein müsse bei Aussagen über diesen Drecksack, denn ihm als Kollegen („Nein, eigentlich möchte ich ihn nicht „Kollege“ nennen!“) habe er schon eine Verleumdungsklage angedroht.

Mir wird jetzt auch immer klarer, warum die Tierschützer in beiden Tierheimen des Landkreises sehr einsilbig wurden, als ich erwähnte, zu welchem Tierarzt wir gehen – schon seit über zwanzig Jahren, wir hatten ja schon immer irgendwelche Tiere.

Wir haben es nicht gewusst, es wurde erst klar, als Bruno so krank wurde, und dass wir mit Fridolin zu ihm gegangen sind, geschah aus der eiligen Notsituation heraus.

Fridolin musste laut Tierarzt eindeutig zu lange leiden, wir sind unglaublich wütend und auch fassungslos, wie skrupellos jemand sein kann.

Nur so am Rande sei erwähnt, dass, wenn man das Tierchen schon letzte Woche erlöst hätte, wir 90 Euro gespart hätten – die wir jederzeit investieren würden, wenn es dem Tier hilft, die hier aber so was von unsinnig waren.




Sonntag, 12. Oktober 2008

Traurig und wütend

"Er war am Montag schon so krank ?

Also, wissen Sie, es gibt leider Kollegen, die sehr gerne noch einige Spritzen setzen, da kann man noch ein bißchen was verdienen.

Ja, Sie haben absolut recht, man hätte ihn schon am Montag einschläfern sollen. Ich esse jetzt zu Mittag, kommen Sie nachher mit ihm vorbei."

So sprach der Notdienst-Tierarzt (den ich nicht persönlich kenne) vorhin am Telefon zu mir. Fridolin ging es in den letzten Tagen nur leidlich, aber er konnte aufstehen. Jetzt geht das nicht mehr, er mümmelt zwar an seinem Apfel, aber die Hinterbeine funktionieren nicht mehr.

Ich mache mir solche Vorwürfe, ich bin so wütend !

Was für ein "schöner" Sonntag.


Freitag, 10. Oktober 2008

Krankes Kaninchen


Franzi und Fridolin sind unsere Kaninchen. Wir haben sie uns angeschafft, als Hundehaltung noch nicht möglich war und auch unerreichbar schien, wissend, dass Karnickel zwar kein „Hundeersatz“ sind, aber in dem Wunsch, dass unsere Kinder mit Tieren leben sollen.

Gegen Katzen bin ich hochgradig allergisch, Wellensittiche und andere Vögel machen mir viel zu viel Dreck. Ich weiß, wovon ich rede, ich hatte von frühester Kindheit an bis kurz vor unserer Hochzeit immer mindestens einen, meistens mehrere Flattermänner. Jetzt habe ich nur noch den einen Vogel im Kopf.

Kaninchen passten damals ganz gut, denn die Kinder hatten einen eigenen „Kinderbalkon“, der von ihren Kinderzimmern aus betretbar war. Dorthin kam der Karnickelstall, dort hatten die Tiere viel Freilauf, waren geschützt, denn der Balkon war überdacht, der Dreck und die Geruchsbelästigung hielten sich in Grenzen.

Das ist nun einige Jahre her. Franzi und Fridolin stammen aus dem Tierheim, sind nicht ganz so zutraulich wie Kaninchen, die schon als Babys zu den Menschen kommen, haben aber durchaus einen Bezug zu unseren Kindern. Ihr Alter kann nur geschätzt werden, sie müssten jetzt sieben, eher aber acht Jahre alt sein.

Am Montag, später Nachmittag, schaute mein Mann kurz bei den Hoppels vorbei und entdeckte, dass Fridolin torkelte. Er sah schrecklich zerfleddert aus, konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Für mich ein klarer Fall – das Ende naht. Der Moment war absolut ungünstig, mein Mann musste gerade zur Arbeit starten, den Kindern geht es teilweise seelisch nicht gut, die wollte ich nicht mit zum Einschläfern nehmen.

Daher griffen wir zu einer Notlüge: Mein Mann schmuggelte Fridolin noch ins Auto, ich erzählte den Kindern, ich müsse noch kurz zu Kunden. Das kennen sie, sie sind alt genug, auch mal eine Stunde alleine zu bleiben.

Aus bekannten Gründen gehe ich nicht mehr zu dem Tierarzt vor Ort, aber mein neuer Tierarzt ist immerhin rund 20 Minuten Fahrtzeit entfernt, und es kam wohl auf jede Minute an. Daher schluckte ich und ging zu unserem Ex-Tierarzt, demjenigen, der so gerne Geld verdient. Dafür aber war Fridolin zehn Minuten später auf seinem Behandlungstisch.

Fridolin hat eine Lungenentzündung (nicht die erste in seinem Leben, ich habe leider ein Händchen für krankheitsanfällige Tierschutztiere....). Der Arzt gab ihm schwups mal drei Spritzen und meinte, wenn er bis Donnerstag noch lebe, müsse er weitere Spritzen bekommen.

Ich kam also mit dem schwerkranken Karnickel wieder heim – und war (und bin es immer noch) stark verunsichert, ob das die richtige Entscheidung war. Heute ist Freitag, gestern war ich wieder beim Arzt mit dem Langohr, da diagnostizierte der Arzt eine leichte Besserung, aber es ist noch immer kritisch, dazu kommen jetzt noch Herzprobleme. Ich habe nun also ein Kaninchen, das Herztabletten bekommen soll, andererseits aber laut Arzt als recht alt gilt und möglicherweise nicht mehr lange lebt.

Am Montag soll ich wieder kommen, da lässt die Depotwirkung der Spritzen nach, aber ich werde am Montag zu meinem neuen Tierarzt gehen. Dem Kaninchen soll natürlich geholfen werden, aber ich bezweifle, ob es richtig ist, eine Krankheit so lange hinzuschleppen.

Muss das sein, kann bei uns nicht einmal ein Kaninchen schlicht umfallen, wenn es sein Lebensende erreicht hat ???

Machos unter sich

Auf meinen kürzeren Pinkelrunden komme ich manchmal am örtlichen Jugendhaus vorbei. Naturgemäß stehe dort oft testosteronüberflutete Möchtegernmachos herum und versuchen, sich gegenseitig zu imponieren.

Duke fällt auf, ich werde sehr oft angesprochen, was das denn für ein Hund sei. Ältere Menschen erkennen ihn erstaunlich oft als Spitz, manchmal erzählen sie sogar, dass sie selbst oder ihre Eltern oder sonstige Verwandtschaft vor vielen Jahren einen Spitz hatte. Jüngere Menschen und vor allem junge Mädchen reagieren vor allem mit „Ach ist der süß“ – Kommentaren.

Jungmachos aber müssen zeigen, was für coole Typen sie sind.

Als wir die Tage mal wieder an einer rauchenden Clique vorbeikamen, stellte sich einer der Typen nach vorne und wollte wohl zeigen, dass er mindestens auf B.ushido-Niveau (also Gosse !) rappen kann. Er „dichtete“ einen Duke-Song mit ungefähr folgendem Text: „Hey, ist der Kleine süß, ey, wie cool, da hab ich Angst, ey, ey, yeah!“

Dazu „tanzte“ er und fand sich toll.

Man sollte Duke nicht unterschätzen. Er ist zwar ein eher kleiner Hund, aber auch er kämpft pubertätsbedingt mit zu viel Testosteron, er ist ein Hundemacho und sehr wachsam – niemand darf an mich heran, und schon gar kein männliches Wesen, da passt er zur Freude meines Mannes extrem gut auf.

Er schaute sich diesen Pseudorapper kurz an, fletschte die Zähne und zog knurrend, dann bellend, zu ihm hin. Nun war er zwar an der Leine, aber ich ließ ihn ein ganzes Stück zu dem Typen hin. Die Clique wurde blass und wich zurück, auch der Obermacker schaute sehr verunsichert. „Willste ihn streicheln ?“ frage ich ihn süffisant grinsend. „Ähm, neeeee“, stotterte er dann doch, während ich mit dem wütenden Duke gaaaanz langsam immer näher kam.

Ich ersparte ihm dann den Beweis, dass er sich notfalls auch mit sooooo einem kleinen Hund anlegen würde und grinste nur breit. Natürlich rief der Typ uns dann noch einen coolen Spruch hinterher, als wir in sicherer Entfernung waren, zuckte dann aber zurück, als ich mich kurz umdrehte und die Augenbrauen hob.

Die Kombination aus zu viel Hormonen und zu wenig Hirn ist einfach lästig.