Sonntag, 28. Juni 2009

So sieht's aus:




Irgendwo habe ich es schon erwähnt – ich bin nicht kreativ, ich bin keine Frau, die mit Dekozeugs umgehen kann, mir liegt das einfach nicht.

Aber ich verspreche, dass ich mein Büro noch ergänzen werde: ein Teppich muss sein, und Grünpflanzen. Sagt meine Nachbarin, und die kennt sich aus, und sie hat recht.

Momentan habe ich immerhin neue Schränke erstanden, die waren dringend nötig. Es fehlt noch der Schreibtisch aus diesem Programme. Mein Glück war, dass diese Serie demnächst ausläuft und daher erschwinglich wurde. Weiteres Glück hatte ich gestern bei eb.ay: Wenn jemand nach zwei Jahren umzieht und einigermaßen hochwertige Möbel loswerden möchte, aber keiner mitbietet, vermutlich, weil der Text unglücklich formuliert ist und die Fotos besser sein könnten, dann, ja dann bekommt man einen fast neuen schicken Couchtisch, einen Glastisch und sechs Stühle (siehe Bild) für einen mittleren zweistelligen Betrag. Da sehe ich darüber weg, dass Sauberkeit relativ ist und putze mal eben gründlich durch.

Die Küche war schon drin, die alten Stühle und der kleine Besprechungstisch gehören der Vermieterin. Das Zimmer ist 3 m hoch, der Briefkasten muss noch ausgewechselt werden, ich habe einen separaten Eingang links beim Briefkasten und einen Parkplatz direkt vor dem Haus. Das Firmenschild ist ein Plakat im Fenster, aber es geht, finde ich.

Wie gesagt – Deko denkt ihr euch bitte :-)

Sonntag, 21. Juni 2009

Zerstreut....

Auf unserer Küchentheke, neben den Schlüsseln und leider auch allerlei Kram, den jeder mal eben so dort ablegt, liegt in der Regel auch die Post, die verschickt werden muss. Ich kann fertig frankierte Dinge wie zum Beispiel die Zählerstandsmitteilung an unser Stromunternehmen beim Abendspaziergang mit den Hunden einwerfen, ich komme an einem Briefkasten vorbei. Online geht das nicht, deren vorsintflutliche Technik möchte für jeden Online-Nutzer eine eigene Mailadi, was beruflich bedingt völliger Quatsch wäre – also schicke ich das Postkärtchen.

Als Schusselkönigin vergesse ich das gerne mal ein paar Tage.

Meinen Schusselrekord habe ich aber diese Woche gebrochen: Ich schnappte Hund und Postkarte und spazierte los.

Als ich daheim war und die Tür aufschließen wollte, ging das nur umständlich, denn…
.
.



.


.


.


.


.


.


.


.


.


.


.
.
.

.
.
.
.
ich hatte die Postkarte noch in der Hand.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Donnerstag, 11. Juni 2009

Huch !

Gestern war nicht mein Tag. Echt nicht. Trübe Stimmung und gesundheitlicher Mist nervten.

Ich bummelte daher mit Duke durch’s Outback, weil ich meine Ruhe wollte. Diese „Wege“ sind eigentlich nur Trampelpfade und werden nur von Hundehaltern mit schwierigeren Hunden benutzt.

Da schlenderte ich so vor mich hin und hing meinen Gedanken nach. Das Gelände dort ist leicht hügelig, aber insgesamt meistens gut überschaubar. Meistens.

Bis Duke an einer kleinen Kuppe stehen blieb und knurrte und bellte und den wildgewordenen Kampfhund gab. Da lag in ein paar Metern Entfernung, mitten im Outback, mitten auf einer Wiese im Niemandsland, einfach so, ohne Vorwarnung….
.
.
.
.
.
.
.
.
.

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
ein nackter Mann in der Sonne und las ein Buch.

Ich kann nicht sagen, ob er eine Badehose trug, ehrlich, ich bekam erst einen Schrecken, einfach nur deshalb, weil ich dort wirklich nicht mit Menschen rechne. Und dann den zweiten Schrecken, weil Duke sich nicht zurückrufen ließ. Er ist ja aus nicht nachvollziehbaren Gründen kein freundlicher Hund, und Männer lässt er überhaupt nicht in meine Nähe, daher hatte ich echt Angst, er würde den Mann angreifen.

Da der Hund sich nicht beruhigte und nicht zu mir kam, musste ich eben Plan B auspacken: Wenn der Hund sich nicht abrufen lässt, gehe man in die andere Richtung. Ein Hund mit guter Bindung wird dann in der Regel seinem Chef folgen. Das funktioniert bei Duke zum Glück, er rannte mir nach.

Nun gut, setzten wir unseren Spaziergang eben hinter dem Friedhof fort. Ist ein herrlich idyllischer Weg.

Aber passend zu dem Tag war der Liefereingang der Leichenhalle sperrangelweit geöffnet, und das Bestattungsunternehmen brachte gerade eine frische Leiche (im Sarg, aber trotzdem… an diesem blöden Tag passte das wie Faust auf Auge).

Heute geht’s aber schon wieder, keine Sorge !

Sonntag, 7. Juni 2009

Dänemarkwetter im Schwabenland




Wir haben heute echtes Dänemarkwetter. Mal scheint die Sonne, es ist warm und freundlich, dann ziehen wieder Wolken vorbei, zwischendurch fallen ein paar Regentropfen, und immer wieder weht ein frischer Wind.

So mag ich das, man kann wunderbar durch die Landschaft laufen ohne zu sehr zu schwitzen, und die Partynachbarn nebenan planen keine Megafeste ein und gehen abends zeitig nach drinnen – Ruuuhe *freu*.

Montag, 1. Juni 2009

Vulkanmuseum

Daun ist ein nettes Städtchen in der Eifel. Es gibt dort unter anderem super leckeres Eis und ein kleines, aber feines Museum:

http://www.vulkaneifel.de/eifel-vulkanmuseum

Der Eintritt hat sich wirklich gelohnt, die Kinder waren kaum noch von den Schautafeln und Animationen wegzukriegen.


video

Wieder da !





Wir sind zurück. Der Tapetenwechsel hat uns gut getan, auch wenn die Abreise voller Stolpersteine war: Brunos Herztabletten waren beim Tierarzt aus, und durch den Feiertag bekam er sie nicht mehr rechtzeitig geliefert. Kein Kollege im Kreis hatte diese Tabletten vorrätig, also mussten wir sie noch mal eben in der Tierklinik im Nachbarkreis organisieren.

Meine Älteste wurde von einer Zecke gebissen und erschrak so sehr, dass sie das Miststück spontan abkratzte – dabei blieb ein Teil des Tieres so blöd stecken, dass wir zum Arzt mussten – natürlich zum Notdienst, da Samstags. Tochterherz bekam eine kleine Lokalanästhesie, der Zeckenrest wurde herausgeschnitten, die Sache war eigentlich schnell erledigt, aber auf dem Weg raus aus der Praxis versagte ihr Kreislauf und sie kippte mal eben um.

Montags, kurz vor der Abreise, machte ich einen Spaziergang mit den Hunden. Göga schlief noch, er hatte ja Nachtdienst. Ich befand mich weit draußen auf den Wiesen und wollte noch Grünzeug für die Karnickel sammeln. Der erste Griff in den Klee hatte Folgen – ich schrie kurz auf vor Schmerz und verfluchte das Insekt, das mich gestochen hatte. Einen Stachel fand ich keinen, aber meine Hand tat übelst weh und schwoll gleich mal heftig an – ich reagiere auf Insektenstiche leider mit sehr starken Schwellungen.

Dafür aber verlief die Anreise recht flott.

Und falls ich jemals behaupte, dass wir relativ ländlich wohnen, dann ist das eine glatte Lüge – in der Vulkaneifel hat jede Häuseransammlung ab drei Häusern einen eigenen Ortsnamen, und ländlich ist dort wirklich ausgesprochen am Popo der Welt ! Dafür aber kann man wunderbar laufen und, wenn man kein Weichei ist, auch gut radeln, es geht nur immer rauf-runter-rauf-runter…..

Das Gestein ist dunkel – wie man auf dem Foto sieht.

Gebt mir noch ein bisschen Zeit, bis ich mails beantworte, sie sind nicht vergessen !