Samstag, 10. September 2011

Urlaubserinnnerungen

Das Internet macht vieles möglich – auch eine virtuelle Reise ins Jahr 2003.



Das Bild oben zeigt den Supermarktparkplatz in Søndervig.

Hier haben wir 2003 einen wunderschönen Urlaub verbracht, die Kinder waren damals acht, sechs und drei Jahre alt. Wir kauften im Supermarkt ein, hatten dort geparkt, wo ich die Autos gelb markiert habe.

Junior, der niemals müde und ziemlich hyperaktive Wildfang, nutze eine klitzekleine Sekunde, in der ich ihn nicht festhielt – und rannte als laufender Meter auf die Kreuzung zu (roter Pfeil).

Es war filmreif – von allen Seiten kamen Autos, wir schrien, Junior fand das total witzig und rannte weiter, wir hinterher, aber mit dem Gefühl, nicht vom Fleck zu kommen.

Ein Albtraum !

Zum Glück gehen in Dänemark die Uhren anders (langsamer *g*), alle Autos bremsten rechtzeitig, wir konnten Junior mitten auf der Kreuzung einsammeln. Keiner der Autofahrer hat übrigens gemeckert, alle haben nur gegrinst.

Ich würde ja gerne schreiben, dass es jetzt viel besser geworden ist mit ihm, aber das wäre maßlos übertrieben. In einem Anfall wäre die Szene leider immer noch denkbar, allerdings sind wir Eltern besser trainiert und könnten die Situation schon im Vorfeld abfangen.

Falls ihr noch ein Urlaubsziel sucht: diese Gegend ist wirklich klasse !

Kommentare:

Frau Mahlzahn hat gesagt…

*****Falls ihr noch ein Urlaubsziel sucht: diese Gegend ist wirklich klasse !*****

Das muss ein Scherz sein in Anbetracht des morgen wieder beginnenden Schulalltages, *soifz.*

So long,
Corinna

Sylvia hat gesagt…

Kein Scherz, ganz im Gegenteil, Corinna:
Ich bin bei der Suche nach dem Ferienhaus für 2012 wieder "dort" gelandet (nur virtuell, noch ist nix gebucht), und das läßt mich durchhalten, der Gedanke an die nächsten Ferien, egal wo. Das Zählen der Wochen und Tage geht wieder los *mitseufz*.

Hier ist gerade noch "Ich-habe-so-Bauchweh-Zeit", kein Kind schläft, und um 6.40 Uhr morgen früh müssen wir alle aus dem Haus *liebernichtdarandenken*.

Gute Nerven für morgen (auch hier: erster Schultag nach den Sommerferien).

Patricia hat gesagt…

Ich habe beim Lesen wirklich zeitweise gedacht, Du sprichst von meiner kleinsten Tochter, die verhält sich wirklich genau so: wenig Schlaf, ständig in Bewegung, und losreißen und Straßen überqueren ist derzeit eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen (ich hasse das). Wie gut, dass bei den Dänen die Uhren langsamer gehen - ich bekomme Urlaubslust.