Samstag, 25. Dezember 2010
Verschneite Weihnachten
Dies sind die Stufen vor unserer Haustür – die letzte kann man nur noch erahnen.
Wir haben tollen Schnee ohne Ende, Göga arbeitet dieses Jahr an den Weihnachtstagen nicht, wir werden nachher gemütlich frühstücken und dann mit den Hunden durch den Schnee stapfen – so zumindest ist der angenehme Plan.
Die gefüllte Kalbsbrust habe ich gestern schon gebraten, aber es wird trotzdem etwas eng werden – ein Kuchen ist noch zu backen, und um 13.00 Uhr sitzt Schwiegermutter hier zum Mittagessen. Ich weiß schon, warum es zu uns besser passt, abends warm zu essen, aber irgendwie werde ich den Zeitplan schon einhalten, den Schneespaziergang zusammen mit Göga lasse ich mir nicht nehmen.
Ich wünsche euch einen entspannten Weihnachtstag !
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Frohe Weihnachten !
Ich gebe auf. Mal wieder werden meine Weihnachtskarten erst nach den Feiertagen zugestellt werden, und mal wieder sind es weniger, als ich eigentlich schreiben wollte, aber bitte seht es mir nach – unsere letzten Monate waren einfach nur schrecklich.
Heute haben alle Kinder frei, um halb acht heute abend kommt der Göga von der Arbeit, und dann haben wir drei Tage gemeinsam frei. Einen Tag lang haben wir meine Schwiegermutter hier, nett, aber anstrengend, an einem Tag möchten wir einen Ausflug auf die Schwäbische Alb machen – die männlichen Familienmitglieder schnallen sich so komische Bretter, auch Schier (<- neue Rechtschreibung – gruselig !) genannt, unter die Füßer, die Frauen stapfen mit Duke durch den Schnee, Bruno wird die Ruhe daheim genießen. Am Montag geht Göga wieder arbeiten, ich bin für meine Kunden telefonisch erreichbar und weiß aus Erfahrung, dass einige sich melden werden. Aber der Schulkram entfällt, der Wecker klingelt nicht, abends muss keine Schultasche gepackt werden, keine Klassenarbeiten belasten die Kinder, wir leben gemütlich und hoffentlich relativ krisenarm.
Heute haben alle Kinder frei, um halb acht heute abend kommt der Göga von der Arbeit, und dann haben wir drei Tage gemeinsam frei. Einen Tag lang haben wir meine Schwiegermutter hier, nett, aber anstrengend, an einem Tag möchten wir einen Ausflug auf die Schwäbische Alb machen – die männlichen Familienmitglieder schnallen sich so komische Bretter, auch Schier (<- neue Rechtschreibung – gruselig !) genannt, unter die Füßer, die Frauen stapfen mit Duke durch den Schnee, Bruno wird die Ruhe daheim genießen. Am Montag geht Göga wieder arbeiten, ich bin für meine Kunden telefonisch erreichbar und weiß aus Erfahrung, dass einige sich melden werden. Aber der Schulkram entfällt, der Wecker klingelt nicht, abends muss keine Schultasche gepackt werden, keine Klassenarbeiten belasten die Kinder, wir leben gemütlich und hoffentlich relativ krisenarm.
Euch allen wünsche ich wunderschöne Weihnachten ! Habt eine entspannte Zeit, anregende Gespräche, erholt euch, freut euch, lacht viel !
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Verkehrsbehinderung der anderen Art ;-)

Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht - eigentlich wohnen wir in einer Kleinstadt, nicht in einem Kuh-, bzw. Schafsdorf !
Trotzdem kam der Innenstadtverkehr kurzfristig zum Erliegen, und man kann über mehrere Kilometer anhand der Schafsexkremente nachvollziehen, welchen Weg die Herde zurückgelegt hat.
Sorry für das schlechte Foto, es ging nur durch die Autoscheibe hindurch, und es regnete.
Freitag, 3. Dezember 2010


Egal, wohin ich von unserer Haustür aus gehe, wenn es ein Spazierweg außerhalb des Orts sein soll, muss ich Steigungen bewältigen. Das ist im Sommer nicht so schlimm, im Winter aber ziemlich kritisch.
Besonders blöd ist es, einen Weg zu nehmen, bei dem der Abschnitt bergauf aufgrund von Rasenflächen links und rechts auch bei Glatteis begehbar ist, der Weg am Ende der Runde, der logischerweise ein entsprechendes Gefälle aufweist, für unsportliche und ängstliche Leute wie mich eine echte Herausforderung darstellt. Das Bild täuscht ein bisschen, es ist dort richtig steil, unter dem Schnee recht und links ist ein Bach.
Besonders blöd ist es, einen Weg zu nehmen, bei dem der Abschnitt bergauf aufgrund von Rasenflächen links und rechts auch bei Glatteis begehbar ist, der Weg am Ende der Runde, der logischerweise ein entsprechendes Gefälle aufweist, für unsportliche und ängstliche Leute wie mich eine echte Herausforderung darstellt. Das Bild täuscht ein bisschen, es ist dort richtig steil, unter dem Schnee recht und links ist ein Bach.
Mittwoch, 24. November 2010
Heimliche Mitleser ?
Kürzlich hatte ich mich im Zusammenhang mit unserer Stadtsanierung über unser Stuttgart21 im Kleinen ausgelassen.
Bei der letzten Sitzung habe ich meinen Unmut ziemlich deutlich gemacht, ich habe mich sogar geweigert, diese albernen Moderationskärtchen auszufüllen – und prompt ein paar Mitstreiter gefunden, die ebenfalls die Stichwortvariante abgelehnt haben.
Der jung-dynamische Dr. Was-bin-ich-toll wurde erst nervös, dann versuchte er es mit Bloßstellung nach dem Motto, ich hätte da wohl etwas nicht richtig verstanden, aber als ich unter dem zustimmenden Nicken ein paar anderer (leider wie immer schweigender) Teilnehmer darauf bestand, dass hier Informationen nicht offen transportiert werden, lenkte er ein und versprach eine bessere Kommunikation. Er werde das ins Protokoll mit aufnehmen.
Nun ja, er wird natürlich nicht schreiben, dass die ganze Geschichte nichts als ein gigantischer Etikettenschwindel ist.
Der zuständige Stadtbeamte behielt mich eng im Auge, wir hatten sowieso schon das Vergnügen, er weiß, dass ich nicht so einfach abzuwimmeln bin.
Köstlich amüsiert hat mich aber das Schlusswort. Es wurde nämlich darum gebeten, dass, wenn die öffentlichen Baumassnahmen nächstes Jahr starten, möglichst keine Sitzblockade Marke Stuttgart 21 stattfinden sollte.
Als betroffene Anwohnerin – hier fangen sie nämlich an – konnte ich da leider keine Zusage geben. Ich habe auch lieber nicht erzählt, was meine renitenten Nachbarn planen – damit habe ICH nichts zu tun, ehrlich !
Bei der letzten Sitzung habe ich meinen Unmut ziemlich deutlich gemacht, ich habe mich sogar geweigert, diese albernen Moderationskärtchen auszufüllen – und prompt ein paar Mitstreiter gefunden, die ebenfalls die Stichwortvariante abgelehnt haben.
Der jung-dynamische Dr. Was-bin-ich-toll wurde erst nervös, dann versuchte er es mit Bloßstellung nach dem Motto, ich hätte da wohl etwas nicht richtig verstanden, aber als ich unter dem zustimmenden Nicken ein paar anderer (leider wie immer schweigender) Teilnehmer darauf bestand, dass hier Informationen nicht offen transportiert werden, lenkte er ein und versprach eine bessere Kommunikation. Er werde das ins Protokoll mit aufnehmen.
Nun ja, er wird natürlich nicht schreiben, dass die ganze Geschichte nichts als ein gigantischer Etikettenschwindel ist.
Der zuständige Stadtbeamte behielt mich eng im Auge, wir hatten sowieso schon das Vergnügen, er weiß, dass ich nicht so einfach abzuwimmeln bin.
Köstlich amüsiert hat mich aber das Schlusswort. Es wurde nämlich darum gebeten, dass, wenn die öffentlichen Baumassnahmen nächstes Jahr starten, möglichst keine Sitzblockade Marke Stuttgart 21 stattfinden sollte.
Als betroffene Anwohnerin – hier fangen sie nämlich an – konnte ich da leider keine Zusage geben. Ich habe auch lieber nicht erzählt, was meine renitenten Nachbarn planen – damit habe ICH nichts zu tun, ehrlich !
Donnerstag, 18. November 2010
Wieder da :-)

Es half alles nichts, die neuen Stühle, die ich angespart hatte, wurden mal wieder verschoben. Ich habe jetzt ein neues Notebook und muss mich noch etwas orientieren. Die wichtigsten Dateien konnte ich retten, der Rest ist noch offen, genauso wie die Frage, wann die Herstellerfirma des defekten Notebooks den Kostenvoranschlag fertig macht oder ob es einen anderen Weg gibt. Nervig !
Das Auto ist fahrbereit, aber ein Teil muss noch ersetzt werden. Auf die Rechnung "freuen" wir uns natürlich *seufz*.
Heute war zwar ein grauer Novembertag, doch extra als Trost für mich kamen ein paar Sonnenstrahlen durch :-)
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