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Sonntag, 6. Februar 2011

Nur 4 Tage

Nur vier Tage liegen zwischen diesen Fotos !


Eisige Kälte - gesehen auf dem Hundespaziergang am 2.2.2011

Sonniger Sonntag am 6.2.2011

Freitag, 3. Dezember 2010






Egal, wohin ich von unserer Haustür aus gehe, wenn es ein Spazierweg außerhalb des Orts sein soll, muss ich Steigungen bewältigen. Das ist im Sommer nicht so schlimm, im Winter aber ziemlich kritisch.

Besonders blöd ist es, einen Weg zu nehmen, bei dem der Abschnitt bergauf aufgrund von Rasenflächen links und rechts auch bei Glatteis begehbar ist, der Weg am Ende der Runde, der logischerweise ein entsprechendes Gefälle aufweist, für unsportliche und ängstliche Leute wie mich eine echte Herausforderung darstellt. Das Bild täuscht ein bisschen, es ist dort richtig steil, unter dem Schnee recht und links ist ein Bach.

Sonntag, 8. August 2010

Schee war's !











Danke, Doro und Co., für den schönen Nachmittag !

Auch die Hunde haben sich vertragen, von gelegentlichen Scharmützeln mal abgesehen. Nicht geklappt hat allerdings die Gruppenaufnahme - ich hatte in grenzenloser Selbstüberschätzung behauptet, wir würden alle vier Hunde nebeneinander sitzend fotografieren können. Das sahen die Hunde aber ganz anders.....








Sonntag, 7. März 2010

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Samstag, 5. Dezember 2009

Nebel




Anfang der Woche war es neblig, so neblig, dass die Hunde andauernd verschwanden und ich irgendwann das Gefühl hatte, vollkommen abgeschnitten von der Welt durch eine Wattelandschaft zu stolpern.




Nicht wirklich lustig, danke, das brauche ich nicht.

Montag, 7. September 2009

Wieder da



Wir sind wieder da. Schön war's !
Der Alltag hat uns dann aber sofort wieder gefordert, obwohl hier wenigstens noch Ferien sind, also eine gewisse Gnadenfrist vor dem Fahrdienste- und Stundenplanchaos (wobei wir immerhin schon darüber informiert wurden, dass an drei Tagen in der nächsten Woche bei Junior Sonderaktionen anstehen - ich liebe es....).

Hier nur ein Bild zur Übersicht, weiterer Content folgt nach und nach - ich habe sogar auf Vorrat geschrieben, schließlich hatte ich ein Thema direkt vor der Nase *kicher*.




Dienstag, 18. August 2009

Giftig


Diesen Sommer rieche ich mal wieder besonders gut, ich finde großen Anklang bei stechenden Insekten *seufz*. Nein, weder habe ich riechendes Deo noch gehe ich parfümiert mit den Hunden laufen, ich habe keine Ahnung, warum sich die Blutsauger (schon wieder Vampire !) ausgerechnet auf mich stürzen.


Meine Nachbarin geht mit Spaghettiträgertop, Minirock und barfuß in Flipflops mit ihrem Hund laufen und nix passiert, ich trage feste Schuhe, lange Hosen und ein T-Shirt mit Ärmeln - und dann kriechen mir die Plagegeister sogar im Nacken unter den Stoff ! Das ist gemein !


Gestern wurde ich über rund einen Kilometer von einer Wespe verfolgt, die umsummte mich hartnäckig, auch als ich dann ein bißchen rannte. Dabei hatte mich zu dem Zeitpunkt schon ein Mistvieh von Pferdebremse mehrfach am Arm erwischt, der kleine Finger war sehr dick, und der ganze Arm trotz Sonnenbräune deutlich rot marmoriert.


Daheim verarztete ich mich gleich, toll, Antihistaminikum macht müde, das bin ich doch sowieso schon immer, aber wie man sieht, war die Wirkung nicht dauerhaft. Meine Hand ist ein Klumpen, der Arm juckt bis zur Schulter hoch. Alle Jahre wieder - ich schmecke einfach zu lecker !

Freitag, 31. Juli 2009

In anderen Sphären.. oder so !

Sie sind unter uns. Es zu vermuten, ist eine Sache, aber mit ihnen zu sprechen, das ist echt gruselig.

Vorhin hatte ich ein Gespräch mit „neuen“ Hundehaltern. Der Hund kommt wie Bruno aus dem Tierheim, hat ein bisschen Verhaltensstörungen, und das Ehepaar, Mitte 50, kinderlos, nett, aber ein bisschen harmlos, ohne Hundeerfahrung, sucht nun nach Hilfe.

Nach den Ferien wollen sie zur Hundeschule gehen. Prima, nur zu.

Aber vorher konsultieren sie noch eine Bekannte. Die ist nämlich Hundepsychologin, oder so ähnlich. Haben sie mir erzählt. Die Frau hat ganz viel Erfahrung, sie nimmt…..
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sozusagen mental
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Kontakt zu dem Hund auf und beredet mit ihm seine Probleme.

Das meinte das Ehepaar wirklich ernst. Und ich musste mich seeeehr um meine Gesichtszüge bemühen !

Samstag, 25. Juli 2009

Manchmal...


.. sind sie auch gute Freunde :-)

Sonntag, 12. Juli 2009

Besuch !!!

Es ist zwar kaum zu glauben, aber Familie Doro war seit unserem Umzug noch nie bei uns !

Sicherheitshalber hatte ich Doro intensiv vorgewarnt: An der letzten Kreuzung bellt der neue, kleine Tierschutzhund. Wenn man bei uns vor dem Haus anhält, kommt der riesige Nachbarshund an das Hoftor gerannt und bellt wie irre. Woraufhin unsere beiden Hunde sowie der Schäferhund Rex vorne links antworten.

Wenn zwei fremde Hunde in ihr Revier kommen, könnte es sein, dass meine Hunde etwas komisch reagieren. Vor allem Duke könnte eventuell unfreundlich werden, daher musste er bei Doros Ankunft erst einmal bei meiner Tochter im Zimmer warten, bis die anderen drei Hunde sich beschnuppert hatten.

Pustekuchen.

Der Nachbarshund kam nur kurz ans Tor, bellte nicht (ehrlich, er bellt sonst bei jeder Bewegung in dieser Straße !). Bruno akzeptierte die Besuchshunde ganz problemlos, und Duke war nur ab und zu etwas laut, aber ansonsten relativ brav.

Die Partynachbarn waren kaum zu hören. Junior war das harmloseste Kind, das man sich vorstellen konnte. Mitteltochter verzog sich, weil sie nicht gut drauf war, meine Große gab die charmante Teenagerin.

Sprich: Alles Lüge, was Frau DukeimNetz da so verbreitet !

Schee war’s, Doro, nur viel zu kurz ! Aber es freut mich, dass sich die frühe Rückfahrt gelohnt hat, wir haben an euch gedacht und Daumen gedrückt, dass das Konzert gut klappt. Mitteltochter meinte nach eurer Abfahrt, es sei eigentlich blöd gewesen, sich so zurückzuziehen, denn „die sind ja ganz nett“.

Hoffentlich haben eure Jungs sich wirklich nicht zu sehr gelangweilt.

Schade eigentlich, dass wir beide nicht an Fotos gedacht haben, aber ich finde es sehr lustig, dass wir überhaupt gar nicht über irgendwelche Internetdinge geredet haben. Es war ganz einfach Real Life, vollkommen offline. Die vier Hunde hätten aber sicher ein gutes Bild abgegeben !

Danke, dass ihr gekommen seid, danke für die Geschenke (Tassen und Deko für mein Büro *superduperfreu*) , und das nächste Treffen kriegen wir auch wieder hin. Liebe Grüße an alle, auch die Daheimgebliebenen !

Übrigens: Während Familie Doro vorne in das Auto gestiegen ist, wurde hinten im Garten bei den Partynachbarn der Sekt aufgebaut, diverse lautstimmige Gäste kamen, und es wurde eine feucht-fröhliche Party hinter der Hecke, allerdings „nur“ ein paar Stunden lang, kurz vor 23.00 Uhr wurde es fast ruhig.

Rex ist heute wieder da und jault vor sich hin, und der Nachbarshund bewacht die Straße.

Alltag halt…. und alles Lüge… oder so :-)

Montag, 1. Juni 2009

Wieder da !





Wir sind zurück. Der Tapetenwechsel hat uns gut getan, auch wenn die Abreise voller Stolpersteine war: Brunos Herztabletten waren beim Tierarzt aus, und durch den Feiertag bekam er sie nicht mehr rechtzeitig geliefert. Kein Kollege im Kreis hatte diese Tabletten vorrätig, also mussten wir sie noch mal eben in der Tierklinik im Nachbarkreis organisieren.

Meine Älteste wurde von einer Zecke gebissen und erschrak so sehr, dass sie das Miststück spontan abkratzte – dabei blieb ein Teil des Tieres so blöd stecken, dass wir zum Arzt mussten – natürlich zum Notdienst, da Samstags. Tochterherz bekam eine kleine Lokalanästhesie, der Zeckenrest wurde herausgeschnitten, die Sache war eigentlich schnell erledigt, aber auf dem Weg raus aus der Praxis versagte ihr Kreislauf und sie kippte mal eben um.

Montags, kurz vor der Abreise, machte ich einen Spaziergang mit den Hunden. Göga schlief noch, er hatte ja Nachtdienst. Ich befand mich weit draußen auf den Wiesen und wollte noch Grünzeug für die Karnickel sammeln. Der erste Griff in den Klee hatte Folgen – ich schrie kurz auf vor Schmerz und verfluchte das Insekt, das mich gestochen hatte. Einen Stachel fand ich keinen, aber meine Hand tat übelst weh und schwoll gleich mal heftig an – ich reagiere auf Insektenstiche leider mit sehr starken Schwellungen.

Dafür aber verlief die Anreise recht flott.

Und falls ich jemals behaupte, dass wir relativ ländlich wohnen, dann ist das eine glatte Lüge – in der Vulkaneifel hat jede Häuseransammlung ab drei Häusern einen eigenen Ortsnamen, und ländlich ist dort wirklich ausgesprochen am Popo der Welt ! Dafür aber kann man wunderbar laufen und, wenn man kein Weichei ist, auch gut radeln, es geht nur immer rauf-runter-rauf-runter…..

Das Gestein ist dunkel – wie man auf dem Foto sieht.

Gebt mir noch ein bisschen Zeit, bis ich mails beantworte, sie sind nicht vergessen !

Mittwoch, 18. Februar 2009

Eiszeit

Ich streike !

Seit fast fünf Jahren leben bei uns Hunde, erst einer, dann zwei. Die müssen mehrmals täglich raus, aber entweder verdränge ich gut, oder aber der Winter war in den letzten Jahren tatsächlich noch nie so kalt wie momentan.

Gestern hat es hier stundenlang teilweise heftig geschneit. Da sowieso noch genug Restschnee herumlag, kamen also ordentliche Mengen zusammen. Da es aber etwas wärmer wurde, war der Schnee sehr nass und pappig.

Dann regnete es.

Und abends wurde es richtig eiskalt.

Ich ging kurz nach 20.00 Uhr noch eine Runde mit den Hunden, und es war übel. In der Dunkelheit konnte man vereiste Stellen nicht gut erkennen. Die Schneehäufen am Straßenrand waren teilweise schon so vereist, dass Hund und Frau darauf gehen konnten, an anderen Stellen aber brach man sofort ein und versank im Schnee. Hund und Mensch eierten vorsichtig durch die Dunkelheit, auch die Hunde rutschten teilweise heftig aus.

Heute früh waren unsere Autos natürlich zugefroren, einschließlich der Schiebetüren unseres Vans. Göga hatte den Fahrdienst zum Ausflug der Mädchen und fuhr danach gleich weiter zur Arbeit (andere Richtung, Pech gehabt), ich hatte den Fahrdienst zu Juniors Schule. Gögas Eiskratzer gab den Geist auf, er lieh sich meinen, weil ich noch etwas mehr Zeit hatte, und fuhr dann sehr hektisch los. Dabei vergaß er, mir den Eiskratzer zurückzugeben ! Zum Glück war mein Nachbar gerade fertig mit Kratzen und gab mir dann seinen.

Die Schneeberge waren so gefroren, dass ich kaum wegkam, ich musste mehrmals Schwung holen, um überhaupt fahren zu können. Der Bordcomputer (Spielerei, aber der war eben serienmäßig dabei) meldete die ganze Zeit“Dingelding, die Seitentüren sind offen“. Ja, klar, weiß ich, denn die Entriegelung war noch gegangen, aber dann ließen die Türen sich nicht mehr bewegen.

Juniors Schule liegt am Berg, da hieß es dann, Schwung holen und bloß nicht anhalten.

Die Hunde ließ ich nur in den Garten, Spaziergang war später angesagt, bei diesem Chaos ließ ich die Frührunde ausfallen.

Aber auch viel später, als wenigstens die Sonne herauskam, war Laufen mühsam. Noch immer sind die Gehwege teilweise stark vereist. Wenn man Straßen überqueren möchte, muss man erst eine freie Stelle zwischen den Schneebergen finden oder über diese hinüberklettern. Die Fahrbahn selbst ist hier spiegelglatt, wir wohnen in einem wenig befahrenen Wohngebiet, da wird nicht überall gestreut.

Die Spazierwege kann man ganz vergessen, kein normaler Mensch geht bei der klirrenden Kälte raus, es friert einem ja der Atem ein.

Ganz besonders lustig war dann noch eine Begegnung mit einem anderen Hund, der sich mit Duke anlegen wollte, was dazu führte, dass zwei Frauen auf spiegelglatter Fläche zwei zerrende, bellende Hunde zurückhielten. Zum Glück fehlte den Vierbeinern die nötige Bodenhaftung, die beiden schlitterten auch filmreif.

Bei Sonnenschein lösen sich übrigens auch die vereisten Schneemassen auf den Dächern. Zwei Dachlawinen haben uns gerade noch verschont, ich fürchte, die Autos, auf denen sie gelandet sind, haben einen Lackschaden.

Danke, das reicht jetzt. Duke ist gerade mit mir beleidigt, aber so richtig ausführlich geh ich da nicht spazieren. Nennt mich Weichei, ich leihe euch die Hunde gerne zum Laufen aus !



Donnerstag, 12. Februar 2009

Montag, 12. Januar 2009

Jammerbeitrag

Tierarzt, Zahnarzt, Tierarzt, Zahnarzt.... das ganze Jahr schon verbringe ich fast jeden Tag bei einem der genannten Mediziner. Man hat ja sonst nix zu tun.

Mein blöder, vom Notfallzahnarzt wurzelbehandelter Backenzahn ist draußen. Ging leider nicht ganz so einfach, er hat sich nur in Einzelteilen verabschiedet, Zahnarzt und Patientin waren sehr erleichtert, als die letzte Wurzel auf dem Tablett lag. Leider tut es noch immer weh, ich hoffe, dass das normal ist – morgen darf ich zur Nachkontrolle. Ich bin daher auch momentan relativ wortkarg – das Sprechen macht keinen Spaß, wenn es wehtut.

Brunos Verband wurde heute wieder gewechselt, es sieht gut aus, aber man weiß noch nicht, ob die Operation auch langfristig eine Besserung bringt.

Die Kälte geht mir langsam auf den Keks. Mehrmals täglich raus und über Eisflächen schlittern ist dann doch nicht so lustig, schon gar nicht mit schmerzender Backe.

Wenig Spaß macht auch das Geschirrspülen von Hand – fünf Personen machen ganz schön viele Teile schmutzig. Eine kaputte Spülmaschine brauchen wir genau jetzt, das passt zu den horrenden Tierarztrechnungen der letzten Wochen.

Das Jahr 2009 zeigt sich uns bisher nicht gerade von einer netten Seite, haaallooooo, es ist gut jetzt !





Mittwoch, 7. Januar 2009

Überstanden :-)



Wir sind wieder da !

Bruno hat die OP erstaunlich gut überstanden. Als ich ihn abholte, lief er schon wieder ganz munter herum. Er darf in den nächsten Tagen natürlich nur wenig laufen, hat einen Neoprenschuh bekommen, damit der Verband nicht nass wird, und heute abend gibt's auch wieder Futter für ihn.

Wenn er durch die Op wieder ganz schmerzfrei wird, und offensichtlich sein Herzfehler wirklich nicht sooo tragisch ist, wie unser Ex-Tierarzt behauptet hat, dann gehen wir im Frühjahr wieder in die Hundespielgruppe mit ihm.

Danke für's Daumendrücken !!!!!!

Herumhibbel

Jeden Moment müßte der Tierarzt anrufen. Bruno wird gerade operiert, ich blieb bei ihm, bis er narkotisiert war, und konnte dann gehen, es wird bis ca. 11.00 Uhr dauern. Ist besser, als zwei Stunden lang im Wartezimmer zu sitzen, außerdem sind die Kinder alleine, das muss auch nicht sein.

Bruno wollte auf gar keinen Fall in seine Hundebox, das war noch nie so. Ausnahmsweise nahm ich ihn dann "frei" im Auto mit, was nicht ganz einfach ist, weil er ja andere Autos töten möchte. Ich habe ihn zwar angebunden, aber trotzdem, er war nervös, hat vermutlich die Innenverkleidung des Autos ruiniert (es ist fast neu *seufz*), er spürte sehr wohl, was auf ihn zukam.

Auch als er die Infusion gelegt bekam, wehrte er sich heftig, ist sonst nicht seine Art.

Alle Vorzeichen sind also schlecht.

Andererseits gibt es keine andere Möglichkeit mehr, er hat starke Schmerzen im Bein trotz der höchsten zulässigen Dosierung an Schmerztabletten. So konnte man es nicht lassen.

Jetzt hibbele ich blöd herum und starre immer wieder auf das Telefon......

Dienstag, 23. Dezember 2008

Bruno - unser Dauerpatient

Bruno humpelt noch immer, trotz entzündungshemmender Medikamente. Ohne Schmerzmittel geht es gar nicht, mit Tabletten humpelt er immerhin etwas weniger.

Seltsam ist, dass er streckenweise völlig unauffällig läuft, dann wieder so schwer humpelt, dass man ihn tragen möchte.

Am Freitag rief ich also wieder den Tierarzt an. Die Schmerztabletten waren aufgebraucht und es war ausgemacht zu testen, ob es auch ohne geht. Eine reine Entzündung müsste inzwischen abgeheilt sein.

Es war 9.00 Uhr, ich weiß, dass mein Tierarzt da seine ersten Termine macht. „Hast du Zeit, kannst du gleich kommen, dann schaue ich ihn mir an ?“, meinte er am Telefon. Klar, mache ich – Hund ins Auto und losgefahren. Um Tabletten zu holen und den Arzt mal eben (!) die Pfote anschauen zu lassen.

Es wurde dann wieder ein sehr, sehr langer Termin. Nach endlosem Abtasten fand der Arzt dann die Stelle, die Bruno solche Schmerzen bereitet. Sie ist nicht sichtbar, aber bei Berührung hat er offensichtlich sehr große Schmerzen. Es hängt mit seinem Ballen zusammen, der hat sich durch die jahrelange Fehlbelastung aufgrund seines alten Bruches etwas verformt, und an dieser Stelle tut es ihm weh. Das erklärt auch, warum Bruno nur manchmal humpelt, denn es kommt darauf an, wie er auftritt.

Bruno wurde sicherheitshalber noch einmal geröntgt, noch mal abgetastet, das Herz abgehört, der Arzt überlegte und überlegte. Letzten Endes gibt es nur noch eine Chance: Der Ballen muss operiert werden, das kleine Stück, das „absteht“, muss man wegschneiden und dann hoffen, dass der Ballen wieder heilt. Theoretisch wäre Bruno dann schmerzfrei.

Praktisch ist er herzkrank. Der Tierarzt meint, er packt es, er ist gerade in einer guten Verfassung. Klar ist jede Narkose ein gewisses Risiko, aber „Manchmal sterben Leute auch beim Zahnziehen, so was kommt vor, aber mach dir keine Sorgen“, tröstete er mich.

Fettnapf !

Ich muss mir nach Weihnachten einen Zahn ziehen lassen, und übrigens ist der Zahnarzt gegenüber der Tierarztpraxis – ein heißes Pflaster....

Nun bekommt Bruno bis zu dem Termin die Höchstdosis Schmerzmittel und läuft so wenig wie möglich. Eine andere Lösung gibt es wohl nicht.




Mittwoch, 17. Dezember 2008

Schnee daheim







Auch bei uns daheim liegt Schnee:









Mittwoch, 10. Dezember 2008

Bruno - mal wieder

Bruno fing letzte Woche an zu humpeln. Es legte sich immer wieder, kam dann zurück, dann konnte er wieder ganz normal laufen, alles sehr unklar, aber mit der Tendenz zur Verschlechterung. Am Donnerstag ging ich mit ihm zum Tierarzt, der war etwas ratlos. Bruno zeigt nur selten Schmerz, daher konnte man nicht genau lokalisieren, wo die Ursache lag. Behandelt wurde er dann zunächst in Richtung Bandscheibenvorfall, und ich sollte ihn am nächsten Tag wieder vorstellen.

Leider brachte weder die entzündungshemmende noch die schmerzstillende Spritze eine Besserung.

Am Freitag wurde er also wieder sorgfältig untersucht, der Tierarzt meinte, die Pfote sei verändert, wohl aufgrund seiner Fehlhaltung durch den Beinbruch in seiner Vergangenheit. Es gab wieder eine Spritze und Schmerztabletten für die nächsten Tage. Ich sollte am Montag anrufen und berichten.

Am Montag aber humpelte er immer noch, also sollte ich am Dienstag – gestern – vorbeikommen.

Wir gehen ja inzwischen zu einem anderen Tierarzt. Seine Sprechzeiten sind blöd, er hat von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr eine offene Sprechstunde, alles andere geht nur nach Terminvereinbarung. Je nach Dienstplan geht mein Mann aber abends um 17.00 Uhr zur Arbeit, ich habe also die Kinder ohne Betreuung daheim oder muss zumindest Junior mitschleppen, was dieser gar nicht mag. Zudem essen wir abends warm, weil tagsüber selten alle Kinder daheim sind, und das Kochen erledigt sich auch nicht von alleine. Dafür aber haben wir eine gemeinsame Bekannte und sind inzwischen per Du, und seine Rechnungen sind derart niedrig, dass ich fast schon ein schlechtes Gewissen habe. Das, was ich jetzt für drei Besuche, mehrere Spritzen und Tabletten und insgesamt 1,5 Stunden Beratung ausgegeben habe, entspricht ungefähr 10 Minuten und zwei Spritzen beim vorigen Tierarzt.

Gestern hatten wir Pech, das Wartezimmer war rappelvoll, und dann noch mit ganz vielen Katzen – ich bin gegen Katzen hochgradig allergisch. Wir mussten ewig warten, und dann gab es eigentlich auch keine richtigen Neuigkeiten. Brunos innerste Zehe ist etwas missgebildet, weil er sein Bein jahrelang falsch belastet hat. Dadurch entzündet dieser Bereich sich immer wieder und tut weh. Man könnte die Zehe amputieren, aber er würde dann einfach auf der nächsten Zehe schief laufen, es ist also keine echte Option. Damals, als er angefahren wurde, hätte man den Bruch versorgen und eventuell „Stahlträger“ einpflanzen sollen, jetzt würde eine solche OP mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Erfolg bringen – ganz abgesehen davon, dass er mit seinem kaputten Herzen wohl gar nicht aus der Narkose erwachen würde.

Wir können das Humpeln daher nur schmerzstillend behandeln und „irgendwann“ entscheiden, dass er zu viel humpelt, als dass er es weiter ertragen soll.

Prima.

Dazu muss ich dann noch erwähnen, dass er sich verändert hat. Er ist anhänglicher, er kommt oft zu mir und schaut mich an, will aber nicht gestreichelt werden. Alles sehr seltsam. Ich weiß einfach nicht, was er mir sagen möchte. Möchte er erlöst werden, geht es ihm schlecht ? Er ist zwischendurch schon munter und trabt auch ein bisschen über die Wiesen, nur nicht mehr so lange und lebhaft wie früher. Möchte er mir sagen, dass wir ihn einfach in Ruhe auf seinem Kissen liegen lassen sollen, und es ihm ansonsten ganz gut geht ?

Das ist alles sehr belastend, und keiner weiß, welche Entscheidung richtig ist.