Sonntag, 15. August 2010

Vom Winde verweht


Heute windet es hier so stark wie an der Nordseeküste. Dabei haben wir noch nicht einmal die Koffer gepackt ;-)


Duke ist zerzaust und müde - so liegt er dann neben mir.


Schönen Sonntag euch allen !

Sonntag, 8. August 2010

Schee war's !











Danke, Doro und Co., für den schönen Nachmittag !

Auch die Hunde haben sich vertragen, von gelegentlichen Scharmützeln mal abgesehen. Nicht geklappt hat allerdings die Gruppenaufnahme - ich hatte in grenzenloser Selbstüberschätzung behauptet, wir würden alle vier Hunde nebeneinander sitzend fotografieren können. Das sahen die Hunde aber ganz anders.....








Alte Zeiten - neue Zeiten

Danke, Andreas, für den Tipp !!!!!!

Hier ist die Gesamtliste der Podcasts - "Freilaufende Kinder" und "Haushund" treffen's perfekt !

http://www.swr3.de/rss/alte-zeiten-neue-zeiten/-/id=477150/did=658288/1is3qcy/index.xml

Mittwoch, 4. August 2010

Warteschleife am Telefon

Was soll ich von einem Handwerker halten, der DIESES Lied in der Warteschleife hat ? Und ICH hab' jetzt einen unwillkommenen Ohrwurm, menno !

(Am Telefon war er nett, Mitte August kann ich dann sagen, ob er's auch ist *g*).

Mittwoch, 21. Juli 2010

Wasserspiele


Unsere Kinder sind längst zu alt für Planschbecken, aber trotzdem haben sie bei dieser Hitze noch Spaß daran, ihre Füße hineinzuhängen.


Bruno mag Wasser nicht so, aber bei Duke ist wohl ein Labrador mit dabei :-)

Sonntag, 18. Juli 2010

Folgekosten der Hitzewelle




Temperaturen über 30 Grad sind nicht meins. Als ich Kind war, gab es dann hitzefrei, denn es war eher selten so heiß. Diesen Sommer ist man an vielen Tagen froh, wenn aus 37 oder 38 Grad „nur“ noch 30 Grad werden.

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article8418023/Deutschland-erlebt-die-heissesten-Tage-des-Jahres.html

Wir kämpfen uns mühsam durch, lediglich Junior ist nach wie vor stundenlang draußen, die Hitze macht ihm gar nichts aus. Die Nächte aber sind sehr schwierig, mehrmals war er bis 1.30 Uhr wach, weil es zu heiß zum Schlafen war. Da aber mein Wecker trotzdem um sechs klingelt, torkle ich gerade nur übermüdet und schwitzend durch die Tage. Junior nicht, er ist wie gehabt wach und fit.

Die Folgekosten dieser Hitzewelle sind spürbar:

Unser Getränkekonsum ist heftig. Wir sind Luxusgeschöpfe und trinken kein Leitungswasser, selbst schuld also.

Bei Dauerschwitzen hat man das Bedürfnis, morgens und abends zu duschen. Wir sind eine große Familie, unser Wasserverbrauch steigt und steigt.

Kleidung ist in Rekordtempo durchgeschwitzt. Wir brauchen gerade meistens einen Kleiderwechsel am Spätnachmittag oder abends. Fünf Personen verursachen ja viel Dreckwäsche, aber fünf Personen, die sich untertags umziehen, lassen Wäscheberge entstehen, die ich kaum in den Griff bekomme. Und verursachen einen noch höheren Wasser- und Stromverbrauch.

Aber auch Betriebe leiden unter der Hitze. Diese Woche kam ich in unseren Supermarkt und musste die Augen reiben: Der ganze Frischwarengang war dunkel, weil die Regale aufgrund der Hitze abgeschirmt waren.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Kampfkuh

Mitten in unserer Kleinstadt ist ein alter Bauernhof mit einer riesigen Kuhweide. Daraus werden wohl demnächst nette Bauplätze werden, aber das ist ein anderes Thema – ja, ich hätte gerne eine alte Kuhweide, bitte her damit….

Ich kenne mich mit Rindviechern nicht aus. Gar nicht. Ich weiß nicht, ob es in den Herden eine Rangordnung gibt wie bei Hunden, ich habe keine Ahnung, ob Kühe beißen und wie sie ihr Missfallen ausdrücken. Schon bei meiner Freundin vom Bauernhof habe ich mich als Kind vor diesen großen Tieren gefürchtet – dieser Blick, den andere als sanft und dämlich beschreiben, kann meines Erachtens durchaus auch als intelligent und rachsüchtig interpretiert werden.

Blöd nur, dass ausgerechnet heute, als Bruno nur eine Minirunde laufen wollte, die Kühe auf besagter Wiese grasten. Mein Weg führte mich ein Stück weit recht nah an den Elektrozaun, an dessen Wirkung ich nicht unbedingt glaube. Da aber die Kühe gerade am anderen Ende der Weide waren und mich ignorierten, hatte ich keine größeren Bedenken.

Leider gab es da eine Kuh, die mich doch bemerkte. Als ich genau die Mitte besagter Strecke erreicht hatte, schaute sie mich an und trabte los. Direkt auf mich zu. Groß. Stumm. Ohne Lächeln.

Bruno sträubte die Nackenhaare und wollte gleich mal prophylaktisch bellen, aber ich signalisierte ihm, dass er sich unauffällig zu verhalten habe. Er gehorchte – scheinbar fühlte auch er, dass ein geordneter Rückzug sinnvoll schien.

Anscheinend war es die Alpha-Kuh, die uns ansteuerte, denn die anderen Rindviecher, ich schätze, zehn an der Zahl, trabten plötzlich auch los. Und ich hatte noch einige Meter vor mir, konnte auch nicht ausweichen, denn rechts war der Stromzaun, links die Böschung zur Bundesstraße.

Darf man rennen, wenn eine Kuhherde angreift ? Soll man schreien ? Steine werfen ? Muhen ?

Ich weiß es nicht, mir fiel nichts ein. Ich zog Bruno hinter mir her und schaute, dass ich Land gewann – und ich war schneller als die blöden Kühe. Aber fragt nicht nach dem Zustand meiner Knie, die schlotterten sehr !