Samstag, 27. März 2010

Klavierunterricht



Mitteltochter hat eine Klavierlehrerin gefunden, die zum Unterricht ins Haus kommt. Sie gestaltet den Unterricht möglichst abwechslungsreich. Heute stand unter anderem dieses Stück auf dem Plan - ich fürchte, ich habe diese "disco"-Sendung damals live gesehen *altbin*.

Schönes Wochenende euch allen !

Sonntag, 7. März 2010

Freitag, 5. März 2010

Frisch gemacht :-)


Im letzten Jahr bin ich beruflich ausgezogen, weg vom viel zu kleinen Homeoffice (ja, so sagt man das wohl neudeutsch), in ein gemietetes Büro. Da aber die Miete irgendwie wieder reinkommen muss, musste ich erstmals seit weit über 10 Jahren Werbung machen. Vorher bekam ich über das Branchenverzeichnis oder Mundpropaganda ab und zu neue Kunden, und ich hatte einige Jahre, in denen ich fast keine Neukunden annehmen konnte, weil drei ganz kleine Kinder und die große Karriere sich nicht vereinbaren lassen.

Quatsch, natürlich geht das, ich bin ein Dinosaurier. Ich revidiere:

Wer sich gut organisiert, eine einsatzfreudige Oma für Notfälle hat, die Ausfälle in der Kinderbetreuung auffängt oder, noch besser, die Enkelkinder mit großzieht, über genug Einnahmen verfügt, um sämtliche hauswirtschaftlichen Dinge outsourcen zu können, genug Kraft und Schwung und vor allem gesunde Kinder hat, der schafft das mit links. Der Trend geht ja sowieso Richtung Vollzeitfremdbetreuung ab dem Kreißsaal, das ist gelebte Emanzipation.

Sage ich als alte, aber kritische Emma-Leserin.

Aber zurück zu dem Büro. Mein Briefpapier war deutlich in die Jahre gekommen, ein Logo wurde nötig. Bei der Gelegenheit durfte ich mich mit den aktuellen DIN-Vorschriften für Geschäftsbriefe beschäftigen. Ja, es gibt eine DIN für Briefe !

Das neue Logo sollte natürlich auch auf die Homepage. Diese schaue ich mir eigentlich nicht so oft an, und um ehrlich zu sein, staubte die Homepage ein bisschen im Netz vor sich hin. Ich persönlich empfand die Seite trotzdem noch als „neu“, aber dann sagte mir doch tatsächlich ein Interessent, dass die Seite so gar nicht ginge. Tja, damals, im Jahr 2001, war sie modern!

Leider bin ich vollkommen total unkreativ, und ohne Doro wäre ich verloren gewesen ! Doro hat nun die Seite wieder flottgemacht, musste sich durch unqualifizierte mails von mir quälen, weil ich mich nicht richtig ausdrücken kann („geht das auch überlappend, also halb über den blauen Rahmen oben ?“), und hat dafür auch noch am Wochenende gearbeitet.

Danke, Doro ! Und falls das mit Dänemark klappt, dann machen wir das jederzeit so wie besprochen !

Ihr findet die Seite hier: Hausverwaltungen-FamiliennamePunktde Der Link nach Dänemark ist kein privater Scherz, in dieser Sache dürfen gerne kurz die Daumen gedrückt werden.

Diejenigen, die meinen Nachnamen nicht kennen, können mich gerne anschreiben oder sich in den Kommentaren melden, ich möchte nur keinen direkten Link von Duke zu der Hausverwaltung.

Donnerstag, 25. Februar 2010

GASTBEITRAG: Wer ist eigentlich Size Zero?

Vor einiger Zeit habe ich bei Muriels Spielchen mitgemacht. Heute ist der Tag, an dem die Gastbeiträge veröffentlich werden.

Danke, liebe unbekannte Gastschreiberin, ich entnehme dem Text, dass du eine Frau bist. Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, so ziemlich jeden Text kommentarlos zu übernehmen, aber ich gestehe: das geht hier nicht.

Ich habe jaaaaaahrelang gegen mein Untergewicht gekämpft, das war damals schon nicht sehr angenehm. Heute sind meine Teenietöchter ebenfalls sehr schlank, obwohl sie die Kalorien zählen – und zwar zählen sie nach, ob sie wirklich genug zu sich genommen haben, dass die Chance besteht, ein paar Gramm zuzunehmen. Da der Modelwahn tatsächlich gruselig ist, werden sie ab und zu blöd angemacht, es wurde sogar schon Magersucht unterstellt. Diese Sprüche nerven und verletzen sie sehr !

Nein, sie sind garantiert nicht magersüchtig, sie essen viel und gut und hochkalorisch – wo das alles bleibt, weiß keiner. Ich vermute, das Dauerquasseln frisst die Energie.

Bei mir hat sich der Stoffwechsel verändert. Ich habe mir lange Jahre sehnlichst gewünscht, ich könnte auch einmal über einen zu dicken Hintern und ähnliche Problemzonen klagen – der Wunsch wurde erfüllt. Aber ich kann damit leben, hier gibt es keine Diäten.

Hier nun der Gastbeitrag:

***
Er geht wieder los, der Modelwahn. Oder besser: weiter?
Ob bei Heidi, Peyman oder Tyra, sie halten wieder Ausschau nach den androgynen Blonden, dem dunklen Aristokratenlook und den rothaarigen Diven.

Neben absoluter Hörigkeit, Naivität und infantiler Unbedarftheit dürfen die Mädchen auch nur noch eins sein: Dünn.
Dünn, mit ihren bohnenstangig-staksenden Beinen über eine schlecht ausgeleuchtete Behelfsbühne wankend, sollen sie bitte ihre ausgehungerten Hüften präsentieren und dabei ihre knochigen Ärmchen möglichst elegant schwingen. Dekoriert mit derartig viel Make-up, daß man selbst in Nahaufnahme keine einzige Pore erkennen kann, sind ihre sowieso schon hohlen Wangenknochen hübsch über- und unterrouged, daß man sie kaum vom Antlitz eines EdHardy-Shirts unterscheiden kann.

Vic macht auch wieder mit und zeigt Ihre neue Kollektion an Mädchen, bei denen man auf den entstandenen Fotos nur schwer erkennen kann ob man das Kleid von vorn oder von der Seite sieht.

Nur schwer vorstellbar ist es, daß wir Frauen die Kleider, die wir tragen sollen, wirklich an solchen Hungerhaken vorgeführt bekommen wollen.

Wer also ist es, der bestimmt, daß ein nachtblaues Seidenkleid mit ansprechendem Decolltée von einer Frau ohne Brüste auf die Laufstege dieser Welt geschleift wird?

Stehen Männer auf sowas? Finden sie das schön? Und wollen sie, daß sie nach einer heißen Nacht blaue Flecken an ihren Lenden entdecken müssen? Wollen sie, daß ihre Begleitung beim Essen das dicke, leckere Steak verschmäht und dafür auf drei Salatblättern kaut, die das gleiche kosten?
Keine Couchabende mit fettiger Pizza, Bier und einer magenschließenden Tüte Chips, keine Rieseneisbecher in der Frühlingssonne und keine Gummibärchen im Hotelbett?

Offenbar wollen sie das, denn sobald sich ein Strich in der Landschaft an ihnen vorbei schiebt verrenken sich die männlichen Zeitgenossen die Hälse und kriegen Zugluft zwischen den Zähnen.

Aber, meine lieben Herren der Gesellschaft, schon mal darüber nachgedacht was passiert wenn die schönen Schwäne Babies kriegen, sie durch eine Krankheit mal einige Zeit ihre Haut nicht auf dem Laufband vor dem schrumpeln bewahren können, mit rauchen, Drogen und trinken brechen, älter werden und wieder Gefallen am leben als Verb finden? Dann endlich nämlich werden Sie einen Körper wie eine Frau bekommen, nicht wie ein vierzehnjähriges Mädchen, und sie werden hier und da ein Dellchen haben, in frei verkäufliche Jeanshosen ohne Änderungsschneiderei passen, ihr Gesicht wird Farbe bekommen ganz ohne Schminke und anstatt der eleganten Fönfrisur werdet Ihr eines sportlichen Pferdeschwanzes ansichtig werden.

Und dann werdet Ihr hoffentlich soweit sein zu wissen, daß eine Frau neben Grips, Charme und positiver Ausstrahlung auch einen Arsch, Brüste und etwas Wadenfleisch braucht um wirklich schön zu sein.


Montag, 22. Februar 2010

Geburtstagsgeschenk

Vorhin hat eine liebe alte Freundin angerufen, weil sie nicht sicher war, ob ich das Buch, das sie mir zum Geburtstag schenken möchte, vielleicht schon habe. Meine Freundin trifft meinen Büchergeschmack immer - deshalb habe ich das Buch tatsächlich auf meinem Nachttisch liegen, aber es gibt noch den Band 2 dazu - passt also.



Zufällig habe ich vorhin etwas gefunden, was ganz genau zu mir passen würde. Ich wünsche mir jetzt ein



Aurafoto.



Googelt lieber selbst :-)



Ich weiß übrigens auch ohne Foto, dass ich ein Indigokind bin.



Und jetzt gehe ich lieber zur Raubtierfütterung über *ggg*.

Sonntag, 14. Februar 2010

Liebesgrüße :-)






Der Valentinstag entfällt bei uns. Dieses Jahr sowieso, Göga hat Nachtschicht, sprich, er ist am frühen Nachmittag aufgestanden und noch vor dem Abendessen wieder zur Arbeit gegangen.

Aus reiner Gewohnheit schaute ich heute früh in den Briefkasten. Eigentlich hat heute, am Sonntag, der Briefträger frei.

Ich fand eine Karte, die eindeutig eine Kinderhand gestaltet hatte. Für Junior !

Der Clou dabei ist: Es haben zwei (!) Mädchen unterschrieben !

Junior wurde leicht rot, nahm die Karte und versteckte sie. Nett, so ein Valentinsgruß, vor allem, wenn man erst neun Jahre alt ist ;-)

Dienstag, 9. Februar 2010

Dazugelernt :-)

Das Symposium am Samstag war superspannend. Ich traf alte Mitstreiter wieder, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte, die Vorträge waren hochinteressant und fachlich sehr anspruchsvoll. Ich konnte auch frisches Futter für die beiden sehr schweren Lehrergespräche diese Woche sammeln.

Falls ihr jemals die Gelegenheit habt, einen Vortrag von ihm:

http://www.heilpaedagogik.gruenke.net/

zu besuchen, dann geht hin. Unbedingt. Prof. Dr. Grünke forscht zum Thema: „Konzeption und Evaluation schulischer Förderung im Schwerpunkt Lernen“. Das betrifft nicht nur diejenigen, die privat und/oder beruflich mit Kindern zu tun haben, sondern auch Erwachsene, denn wir lernen eigentlich ständig – oder sollten es zumindest. Er ist ein begnadeter Redner, das Publikum war begeistert.

Am liebsten hätte ich ihn gemietet und sämtliche Lehrkräfte dazu zwangsverpflichtet, ihm zuzuhören. Aber wenn ich so die letzten Aktionen an Juniors Schule anschaue, dann bezweifle ich, dass in solche Betonköpfe noch irgend etwas reingeht. Was die Schulleiterin hinsichtlich der Empfehlungen (der Name täuscht, hier sind es in Wirklichkeit bindende Vorschriften) für die weiterführenden Schulen veranstaltet, ist dermaßen unterirdisch, da fehlen mir die Worte……