Mittwoch, 13. Januar 2010

Morgenstund und so....

Wenn sich morgens um sieben der Hibbeljunior eine große Menge Maultaschensuppe (ja, er hat seltsame Gewohnheiten) über den Schlafanzug kippt, die Handschuhe gesucht werden müssen, kurz darauf der Spinnerhund kübelt, eine Büronachbarin wegen eines technischen Problems um acht um Hilfe ruft und nachmittags ein Handwerker erwartet wird - dann wird das wohl kein besonders netter Tag *seufz*.

Ich geh dann mal raus in die Kälte, die Vierbeiner ausführen.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Abgehauen




Es war der dritte (!) Tag des Jahres. Saukalt und unfreundlich da draußen.

Duke wollte unbedingt in den Garten, musste wohl mal eben pinkeln, dabei „verirrte“ er sich wie so oft in den für ihn mit einem Zaun abgesperrten Bereich, den Gemüsegarten. Wir haben nämlich einen kleinen Teil des Gartens für den Ackerbau umgewidmet, und da ich keine angepinkelten Tomaten mag, kam ein Zaun vor diese Ecke.

ICH war von Anfang an skeptisch, ob der Zaun reichen würde, denn ICH kenne diesen Fellflummi zu gut.

Göga aber sagte seinen Standardsatz: „Dieser Zaun tut’s, da passt er nicht durch.“

Nun ja, Duke hüpft bei Bedarf, also wenn er uns ärgern möchte, elegant über die Absperrung, und wenn er es eilig hat, schlüpft er zwischen den Stangen durch. Ja, es sieht quasi unmöglich aus, aber der Hund ist eigentlich ziemlich klein, ungefähr 50 % sind nur Fell. Selbiges hängt dann immer teilweise an der Stange, an der er sich durchgequetscht hat.

Dann sitzt er im Gemüsebeet und grinst frech. Einen Joker haben wir aber: er findet den Rückweg nicht mehr, hüpft dann suchend am Zaun herum und jammert. Dann haben WIR aber viel Zeit, bis wir ihm das Tor öffnen, Rache muss sein.

Duke also rannte in den Garten und plötzlich wie der Blitz ins Gemüsebeet. Dort rannte er ungewöhnlich verwirrt am Zaun zu unseren Partysachsen hin und her, buddelte, war sehr nervös. Ich ging also ebenfalls raus in den Garten, sah im Gemüsebeet nichts auffälliges, drehte mich um und entdeckte mit Entsetzen, dass das Gehege der Kaninchen sperrangelweit offen stand ! Und die Kaninchen waren weg !

„Göga, Fips und Funny wurden geklaut“, rief ich geschockt. Göga war gerade im Keller und bastelte mit Junior an einer Lampe herum. „Nein, ich habe sie rausgelassen“, antwortete er gemütlich.

Dazu muss man wissen, dass unser Minigarten seit Dukes Ankunft quasi bodentief abgesichert ist, denn Duke war als Welpe eher noch kleiner als unsere Maxikarnickel. Daher bekommen die Langohren ab und zu Freilauf, hüpfen dann glücklich durch den ganzen Garten (und durch das Gemüsebeet, wenn man nicht aufpasst). Allerdings werden sie dabei beaufsichtigt, und es ist wichtig, dass die Hunde nicht draußen sind. Duke mag als Spitz keinen Jagdtrieb haben, aber ich möchte das nicht testen, und Bruno als ehemaliger Straßenhund weiß sehr genau, wozu man diese Kaninchen brauchen könnte, der wäre nicht mehr zu halten.

Blöd nur, dass Göga vergessen hatte, mir von dem Karnickelfreilauf zu erzählen. Ich vermute daher, dass die Karnickel beim Anblick der Hunde die Flucht ergriffen hatten. Der Zaun zu unseren Partynachbarn ist alt und, wie ich finde, nicht so ganz überzeugend dicht. Göga aber bestand darauf, dass die Kaninchen da niemals durchpassen würden.

Nur – sie waren weg, und eine zwei Meter hohe Abgrenzung können selbst diese Hoppels nicht überwinden.

Familie Dukeim Netz fing also an zu suchen, schaute in der Umgebung in jedes Gebüsch und unter jedes Auto. Fragt lieber nicht, wie wütend ich war, denn der Satz „Da passen sie nicht durch!“ ist hier ein geflügeltes Wort, ich habe aufgehört zu zählen, wie oft wir schon Kaninchen suchen mussten, nur weil Göga nicht auf mich gehört hatte.

Göga ging in den Garten der Partynachbarn, und ich ging davon aus, dass er vorher geklingelt hatte, denn die Gärten liegen alle hinter den Häusern, sind vorne mit Toren gesichert. Er fand Fips dort, man sah auch seine Spuren im Schnee, es war eindeutig, an welcher Stelle er NICHT durchgepasst hatte. Funny aber fehlte, obwohl Göga, Junior und dann auch ich den kleinen Garten der Nachbarn durchsuchten.

Zum Glück sind die Kaninchen an die Temperaturen gewöhnt, wir suchten aber dennoch weiter. Göga ging irgendwann wieder zu den Nachbarn, die angeblich nicht da waren – und wurden vom Kaffeebesuch „gestellt“. Hätte er vielleicht doch mal klingeln sollen, dieser Einbrecher. Die Oma der Nachbarn suchte dann mit uns den Garten ab, fand aber auch kein schwarzes Tier mit langen Ohren.

Ungefähr eine Stunde später beobachtete ich, dass aus der Richtung der Nachbarn, deren Zaun aaaabsolut dicht ist laut Göga, ein Kaninchen zu uns herüberkam. Nicht über die Hecke, sondern unter dem Zaun durch.

Es machte noch ein bisschen Theater, aber dann ging es fast freiwillig zurück ins Kaninchengehege.

Aber unser Garten ist dicht, da passt kein Kaninchen durch. Schuld bin sowieso ich, denn ICH habe ja die Hunde in den Garten gelassen, nur deshalb sind die Kaninchen geflohen.

Man muss einen Knall haben, wenn man sich Viecher hält, obwohl es doch inzwischen so naturgetreue Nachbildungen mit Knopf im Ohr gibt, die weder abhauen noch sonst irgendwelche Arbeit machen !

Sonntag, 3. Januar 2010

Schmächtig, aber mächtig !

Neulich, abends, als das TV-Programm mal wieder grottenschlecht war, erinnerten wir uns an die Möglichkeit, Filme online zu "leihen", sprich, direkt aus dem Internet auf den Fernseher zu holen. Der Film sollte lustig, absolut jugendfrei und eher leichte Kost sein.

Zufällig stießen wir auf "Beverly Hills Chihuahua" - ein Film, den ich eigentlich nicht unbedingt gesehen haben muss, wie ich dachte. Um so erfreulicher, dass es wirklich ein witziger DVD-Abend wurde.

Die Überschrift ist ein Zitat aus dem Film, in dem die kleinen, aber eben intelligenten Chihuahuas gegen weit größere Gegner gewinnen, denn: "Wir sind schmächtig, aber mächtig!"




Freitag, 1. Januar 2010

Rückblick und Vorschau

Zuerst einmal wünsche ich euch allen ein wunderschönes Jahr 2010, mit vielen Glücksmomenten, Gesundheit, Liebe, Freundschaft, Zufriedenheit und der Erfüllung vieler Wünsche !

Den großen Rückblick erspare ich euch. Den blogtauglichen Teil kann man hier nachlesen, der Rest war im Jahr 2009 ziemlich bedrückend. Es fing damals mit einer langwierigen und schmerzhaften Zahngeschichte an, und Bruno musste operiert werden. Wir haben es beide überstanden – und genau das passt als Fazit für das ganze Jahr und die ganze Familie DukeimNetz. Überstanden, abgehakt.

Unser Weihnachten war weitgehend gemütlich, jahrelange Erfahrung im Umgang mit den kritischen Punkten zahlt sich eben aus. Trotzdem konnte ich meine Krise nicht ganz vermeiden. Der Kaffeebesuch bei meinen Eltern war sehr kurz, weil ich vorzeitig abbrechen musste (es gab zwei Möglichkeiten: eine extrem explodierende Sylvia oder eine heftige Migräneattacke mit nötigem Rückzug), aber es reichte, um noch lange davon zu zehren.

Silvester verbrachten wir daheim, Göga hat diese Woche zwar Nachtdienst, aber da es heute keine Zeitung gibt, konnte er mit uns feiern. Es gab stundenlang Fondue, wir spielten Juniors aktuellen Favoriten, das Spiel „Scotland Yard“, und Junior freute sich, dass Göga ein paar Raketen und Knaller gekauft hatte, trotz meines Stirnrunzelns.

Kurz vor Mitternacht gingen wir daher nach draußen, Göga zündete die erste Rakete, wir küssten uns alle pünktlich zum Jahreswechsel, und dann….
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… gab es einen Feueralarm, und Göga, der leidenschaftlicher Feuerwehrmann ist, verließ die Party um 0.02 Uhr.

Junior war schrecklich betrübt, denn ich zünde garantiert keine Raketen, das kann ich schlicht und ergreifend nicht, wir alle waren natürlich leicht besorgt, denn so ein Einsatz ist ja nicht ungefährlich, angefangen vom Straßenverkehr bis hin zu der Feuergefahr an sich. Wir dachten mitleidig an irgendwelche Menschen, deren Wohnzimmer brannte, die nach einem Verkehrsunfall aus dem Auto geschnitten werden mussten, oder sonstige schlimme Dinge zu Silvester erleben mussten.

Eine Stunde später kam Göga wieder. Der Einsatz selbst war kurz gewesen – ein irrer Schwabe hatte in seinem Garten ein Feuerchen gemacht, einfach so aus Spaß. Dieses war schnell gelöscht, die Rückfahrt durch den extrem dicken Nebel (Göga gehört zu Feuerwehr des Nachbarorts) hatte länger gedauert als die ganze Löschaktion.

Heute um 17.00 Uhr wird Göga wieder wie gewohnt zur Arbeit gehen, die Kinder sind im Ferienmodus, also abends länger wach, was bei Junior bedeutet, statt Mitternacht wird es gegen zwei Uhr, bis er endlich schläft. Vorher ist er wach, wach, wach – unser Milleniumkind, das Kind, das niemals müde ist *seufz*.

Im Jahr 2010 stehen bei uns einige sehr wichtige Dinge an, nicht ganz freiwillig, aber mit Gestaltungsmöglichkeit. Wir sind optimistisch, dass wir diese Herausforderungen packen werden, irgendwie. Schließlich haben wir das letzte Jahrzehnt auch überstanden, mit einem dicken „trotzdem“.

Und außerdem sieht die Zahl 2010 sehr angenehm aus, finde ich. Das kann nur gut werden !

In diesem Sinne – Prost Neujahr !


Donnerstag, 31. Dezember 2009

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten !


Ich wünsche euch wunderschöne Weihnachtstage, besinnliche, fröhliche, lustige, gemütliche, geschmackvolle, liebevolle und erholsame Momente, erfreuliche Geschenke, gutes Essen und nette Mitmenschen.




Falls wir uns vorher nicht wieder lesen, wünsche ich auch ein ganz tolles Jahr 2010 !




Mittwoch, 9. Dezember 2009

Käse.....

Heute gelernt, weil Junior diese Familie mit den gelben Köpfen schaut, auch "Simpsons" genannt:

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Nicht jugendfrei !
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Aber lustig :-)
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Käse......
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Käsepimmel !

Ich hab euch gewarnt !

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Hier ist die Stimmung zur Zeit nicht so prickelnd, ich bitte um Nachsicht wegen ausstehender mails.

Noch 9 Schultage, meine Älteste schreibt noch 8 (acht !) Tests, bei den anderen beiden sind es einige Tests weniger, aber ich habe die Zahlen nicht.

Schlechte Zeiten.