Samstag, 16. August 2008

Reisefieber


Morgen ist großer Packtag.

Die Kaninchen sind heute in ihr Urlaubsquartier gekommen, Duke fand die Reisebox hochinteressant. Nein, das ist nicht seine Box, die ist den Kaninchen vorbehalten, ich glaube, da würde er auch gar nicht reinpassen.

Dieses Blog macht Pause bis zum Ende der ersten Septemberwoche. Wir verbringen erst einige Tag in Skaven, auf der Innenseite des Ringkoebingfjords, danach geht es weiter nach Groenhoej – Dänemark, wir kommen !!!

Hier noch ein Link zum Land des Lichts:




Freunde


Manchmal mögen sie sich auch (Bruno hasst nur den Fotoapparat, daher der etwas kritische Blick):


Freitag, 15. August 2008

Shit happens

Heute trafen Mitteltochter und ich uns mit Mitteltochters Freundin aus schweren Zeiten und deren Mutter. Wir wohnen relativ weit auseinander, Treffen während der Schulzeit sind deshalb schwer zu organisieren, aber momentan sind ja Sommerferien. Wir trafen uns „in der Mitte“ um dann erst festzulegen, ob es ein Stadtbummel oder eine Miniwanderung am See sein sollte.

Es wurde die Wanderung, um einen idyllischen Stausee herum, durch einen schönen Wald mit netten Stationen für die Kinder.

Mein Mann lacht mich immer aus, wenn ich für Ausflüge packe, denn ich habe ziemlich viel an Notfallausrüstung dabei: Pflaster, Wundspray, Insektenstichsalbe, Allergietröpfchen – nichts ungewöhnliches eigentlich. Aber in all den Jahren habe ich das noch nie gebraucht.

Wir saßen auf einem Bänkchen, die Kinder spielten Karten, wir Mütter plauderten, da kitzelte mich etwas am Rücken, ein Stück oberhalb des Hosenbundes. Spontan fasste ich hin – und die Wespe empfand das als Bedrohung und stach zu. Es tat saumäßig weh, der Stachel saß recht tief, und in kürzester Zeit schwoll die Einstichstelle mitsamt dem Bereich drumherum stark an. Und ausgerechnet heute hatte ich die Notfallapotheke nicht dabei – aber nicht nur ich hatte versagt, auch die andere Frau hatte ihr Notgepäck vergessen – passiert uns beiden sonst wirklich NIE !

Der Weg zum Auto war noch weit, die Schmerzen verbreiteten sich im ganzen Rückenbereich und in der Taille, und mir wurde etwas kreislaufschwach. Allerdings hatte ich wirklich keine Lust auf einen Notarzt und schwor hoch und heilig, mich zu melden, wenn es gar nicht mehr ginge.

Bis wir dann beim Parkplatz angekommen waren, hatte es sich etwas gebessert, so dass wir wenigstens noch ein Eis essen konnten. Daheim habe ich natürlich sofort die passende Creme draufgeschmiert und Fen.istiltropfen genommen. Blöd ist es trotzdem, der Rücken tut fies weh, und demnächst haben wir über 1.000 Kilometer Fahrt vor uns.....

Donnerstag, 7. August 2008

Tischtennis





Kürzlich waren die Nachbarskinder zu Besuch, und fünf Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren spielten Tischtennis – oder versuchten es eben.

Es war ein wahres Fest für Duke, da die Treffsicherheit der Kinder zu wünschen ließ, erwischte er zahlreiche Bälle und zerkaute sie. Schatten gab’s unter der Tischtennisplatte („Made in Germany“ – Hund und Platte *g*), der Zehnerpack Bälle war recht schnell weitgehend zerlegt, und die ganzen Jagdspiele mit den Kindern, die die Bälle retten wollten, amüsierten ihn köstlich.

Natürlich bekommt der arme Hund ausreichend hundegerechtes Nagezeugs, aber „illegale“ Spielsachen machen einfach mehr Spaß.


Hilfe, ein Stinktier !


Gut für alle da draußen, dass es kein Geruchsinternet gibt !

Wenn Duke plötzlich losrennt, im Gebüsch verschwindet und nicht mehr abrufbar ist, dann hat er irgend etwas gefunden, das unerträglich stinkt. Ich tippe auf Hundedurchfall. Leider muss er sich ganz intensiv damit beschäftigen.....

Und ich „liebe“ es, dieses stinkende Fellknäuel dann auch noch anleinen zu müssen und mit gerümpfter Nase den Heimweg anzutreten.

Gut, dass Sommer ist, so kann man ihn problemlos im Garten abduschen.

Montag, 28. Juli 2008

Raufereien




Duke ist jetzt schon neun Monate alt. Ich kann es kaum glauben, aber auch wenn ich mit den Fingern nachrechne, wird er nicht jünger. Sein „Knutschkugel“-Geschirr, das ihm lange nicht gepasst hat, weil es zu groß war, ist inzwischen etwas knapp, ich habe ihm ein neues gekauft, er braucht inzwischen Größe M.



Von der Pubertät merken wir nicht viel. Duke war schon immer etwas frech und dominant, er hat schon mit knapp fünf Monaten überall markiert und den armen Bruno von Anfang an immer wieder herausgefordert. Bruno ist ein eher defensiver und zurückhaltender Hund, er weicht Konflikten aus und ließ sich daher sehr viel gefallen – viel zu viel, denn bei fremden Hunden kann ein zu freches Verhalten auch einmal schiefgehen. Jetzt aber geht es zunehmend um ernsthafte Rangordnungsraufereien, Bruno wehrt sich ab und zu, die Hunde balgen sich und kneifen – wehe dem Menschenbein, das versehentlich zwischen die Gebisse gerät ! Sie beißen nicht schlimm zu, aber unangenehm ist es durchaus.



JUNGS, typisch männliches Imponiergehabe, wären die beiden Menschengeschwister, würden sie wahrscheinlich ein Weitpinkeln veranstalten !

Samstag, 19. Juli 2008

Haptik



Duke sieht durch seine graugewolkte Farbe aus wie eine Kleinversion des Wolfsspitzes, hat aber ein deutlich weicheres Fell. Als wir seine Züchter zum ersten Mal besuchten, hat uns dieses scheinbar unwichtige Detail sehr fasziniert und war sicher mit ausschlaggebend, dass wir uns für diese Spitzvarietät entschieden haben.

Es macht Freude, Duke anzufassen, er ist sozusagen ein haptisches Highlight (siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Haptik). Wer müde ist, traurig oder krank, Wärme und Nähe braucht oder einfach nur eine Biowärmflasche, der kann sich glücklich schätzen, wenn Duke ihn mag – gemütlicher geht es nicht. Sein Fell ist wie Seide, riecht fast gar nicht nach Hund, ist glatt und kuschelig. Er hat ein sehr feines Gespür für Stimmungen und kommt auch sofort, wenn jemand ihn für die Seele braucht. Oder wenn er selbst Streicheleinheiten wünscht – die fordert er heftig ein, und keiner kann ihm widerstehen. Auf dem Bild kuschelt er gerade mit unserer Mitteltochter.

Wie er es schafft, trotzdem irgendwie selbstreinigend zu sein, weiß ich beim besten Willen nicht – auch wenn er noch so schmuddelig von einem Regen-und-Schlamm-Spaziergang heimkommt, kurz darauf ist er wieder seidig und fein.