Tut mir leid. Es hat nicht geklappt. Das Haus ist nicht grundgereinigt, sondern nur punktuell. Osterpost kam zu spät raus, und auch nicht an alle, die etwas bekommen sollten. Geschäftspost liegt noch hier, die Post hatte gestern zu, als ich endlich fertig war. Ich schaff’s einfach nicht, keine Chance.
Da allerdings der Göga auch an den Feiertagen arbeitet, so richtiges Feiertagsminiurlaubsfeeling sowieso nicht aufkommt, gibt’s auch nur am Ostermontag Besuch bei uns, kaum jemand wird also sehen, dass die Osterdeko nicht wirklich vorhanden und der Boden nicht frisch gewischt ist. Okay, die dreckigen Fenster werden für Lästereien bei Spaziergängern sorgen, aber das höre ich ja nicht.
Dafür höre ich die Partynachbarn um so mehr, gestern ist deren Verwandtschaft angereist, der Grill wurde angeworfen, und wir gingen deshalb später ins Bett als geplant – früher hätten wir einfach nicht schlafen können bei dem Geplapper vor unserem Schlafzimmer. Richtig ausschlafen geht gerade übrigens auch nicht, das Enkelkind ist zu Besuch, hat so ein Kinderkeyboard bekommen und testet das jetzt im Garten, zwei Erwachsene feuern lautstark an. Erfahrungsgemäß geht das nun wieder tagelang so, von morgens bis spät in die Nacht. Ich zähle die Tage bis zum Umzug !
Seit gestern sind hier endlich Ferien, der Wecker klingelt nicht mehr so furchtbar früh, und das werden wir genießen. Ab Montag ist der Göga daheim für den Rest der Woche, am Montag steht wegen Ostern und in der Woche wegen eines Geburtstags Besuch ins Haus, wir planen einen Tagesausflug an den Bodensee, ein bißchen muss ich ins Büro, und dann ist die Woche auch schon wieder vorbei.
Ich wünsche euch allen FROHE OSTERN, genießt die freie Zeit, die ihr hoffentlich habt, erholt euch und schaut mal wieder rein !
Freitag, 22. April 2011
Dienstag, 5. April 2011
GLEE
Auf den ersten Blick ist die Serie GLEE natürlich Teenieprogramm. Allerdings nur auf den ersten Blick. Die Musik ist bunt gemischt, es werden Songs von den Beatles und Avril Lavigne aufgeführt, gestern gab’s ein bisschen AC/DC dazwischen. Musikalisch ist das nicht immer sehr gelungen, aber es macht gute Laune.
Was mir aber ganz besonders an dieser Serie gefällt, ist der Inhalt: Außenseiter, „Loser“, weniger hübsche Menschen, Behinderte, Schwule und so weiter – all diese Menschen sind hier die eigentlichen Stars. Es wird gezeigt, wie Jugendliche mit Ecken und Kanten um Selbstbewusstsein und – natürlich – um die Liebe – kämpfen. Oft bunt und zuckrig verpackt, aber mit Tiefgang.
Besonders gefallen hat mir die Chorprobe oben. Der Glee-Chor singt hier mit einem Gehörlosenchor. Das ist Inklusion vom feinsten – weiter so.
Montags, 20.15 Uhr – nicht verpassen !
Samstag, 26. März 2011
Bitte keine Schokolade !
Morgen ist hier in Baden-Württemberg Landtagswahl, und ich weiß immer noch nicht, wie ich wählen werde.
Ich bin davon überzeugt, dass das Unglück in Japan den Grünen viele Stimmen bringen wird, aber niemand würde wohl ernsthaft behaupten, dass die Grünen sich freuen über diese Katastrophe. Vielleicht ganz, ganz heimlich, weil nun doch fast jeder sehen kann, wie „sicher“ Atomkraft ist.
Es gibt aber eine Schokoladenfirma, die unter dem Deckmäntelchen der Spende eine durchaus geniale Marketingaktion gestartet hat. Und ich bin doch sehr irritiert, wie viele von mir geschätzte Blogger mitmachen. Obwohl ich ein absoluter Schokoholic bin, bleibt mir bei dieser Geschichte die Schoki im Hals stecken. Ich finde es einfach geschmacklos.
Ich bin davon überzeugt, dass das Unglück in Japan den Grünen viele Stimmen bringen wird, aber niemand würde wohl ernsthaft behaupten, dass die Grünen sich freuen über diese Katastrophe. Vielleicht ganz, ganz heimlich, weil nun doch fast jeder sehen kann, wie „sicher“ Atomkraft ist.
Es gibt aber eine Schokoladenfirma, die unter dem Deckmäntelchen der Spende eine durchaus geniale Marketingaktion gestartet hat. Und ich bin doch sehr irritiert, wie viele von mir geschätzte Blogger mitmachen. Obwohl ich ein absoluter Schokoholic bin, bleibt mir bei dieser Geschichte die Schoki im Hals stecken. Ich finde es einfach geschmacklos.
Sonntag, 20. Februar 2011
KEIN Buchtipp
Gerne würde ich euch ab und zu gute Bücher empfehlen, aber in den letzten Monaten hatte ich kein besonders gutes Händchen.
Schrecklich geärgert habe ich mich über dieses Buch hier:
Es ist anscheinend DER Bestseller schlechthin, die Autorin verkauft auch die anderen Bücher wie verrückt, und alle finden ihr Geschreibsel gut.
Nein, nicht alle.
Ich war von Anfang an genervt von den platten Charakteren, den Stereotypen, der schlichten Sprache. Und obwohl ich nun wirklich nicht der Schnellmerker bin, war mir schon zu einem ärgerlich frühen Zeitpunkt an klar, wie die Auflösung sein wird.
Dass es dazu am Rande noch um Autisten geht, und dass die Dame Medikamente erwähnt ohne jegliche Ahnung, ist vermutlich ein Detail, das nur denen, die mit solchen Dingen zu tun haben, unangenehm auffällt, ansonsten mag man darüber hinweglesen.
Jetzt weiß ich auch, warum diese Autorin und ich nicht kompatibel sind:
http://www.faz.net/s/Rub2309A3DB4F3C4474B93AA8610A24AE0A/Doc~EE50FADE3D5F44976A104C8D01F6AA5AB~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Schrecklich geärgert habe ich mich über dieses Buch hier:
Es ist anscheinend DER Bestseller schlechthin, die Autorin verkauft auch die anderen Bücher wie verrückt, und alle finden ihr Geschreibsel gut.
Nein, nicht alle.
Ich war von Anfang an genervt von den platten Charakteren, den Stereotypen, der schlichten Sprache. Und obwohl ich nun wirklich nicht der Schnellmerker bin, war mir schon zu einem ärgerlich frühen Zeitpunkt an klar, wie die Auflösung sein wird.
Dass es dazu am Rande noch um Autisten geht, und dass die Dame Medikamente erwähnt ohne jegliche Ahnung, ist vermutlich ein Detail, das nur denen, die mit solchen Dingen zu tun haben, unangenehm auffällt, ansonsten mag man darüber hinweglesen.
Jetzt weiß ich auch, warum diese Autorin und ich nicht kompatibel sind:
http://www.faz.net/s/Rub2309A3DB4F3C4474B93AA8610A24AE0A/Doc~EE50FADE3D5F44976A104C8D01F6AA5AB~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Sonntag, 13. Februar 2011
Peter Alexander, Thomas Gottschalk und ich ;-)
Mit Peter Alexander verbinde ich Nachmittage bei meiner Oma. Sie lebte im Haus nebenan und war meine Hauptbezugsperson. Es gab bei ihr ein „Fernsehzimmer“, das war eine Art Verlängerung des Wohnzimmers, und dort liefen eben die Filme und Shows mit Peter Alexander. Ich war neun Jahre alt, als sie gestorben ist, aber diese Zeit gehört zu den wenigen Heile-Welt-Erinnerungen meiner Kindheit
Dass Peter Alexander nun tot ist, berührt mich kurz, aber ich vermute, nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter und aufgrund seiner Erkrankung war es für ihn in gewisser Weise auch „richtig“, jetzt gehen zu dürfen.
Gestern nun hat Thomas Gottschalk verkündet, dass er mit „Wetten dass…?“ aufhören wird. Ich kann seine Entscheidung völlig nachvollziehen. Den Unfall bei der letzten Sendung haben wir live gesehen. Geplant war ein gemütlicher Familienabend (na ja, ohne den nachtschichtenden Papa, aber eben drei Kinder und Muttern pädagogisch wertlos vor der Glotze). Wir waren völlig geschockt, es fühlt sich „live“ anders an, als wenn man nur am nächsten Tag in der Zeitung von so einem Vorfall liest.
In den letzten Jahren haben wir „Wetten dass…?“ nur noch ab und zu angeschaut. Thomas Gottschalk verhielt sich manchmal wie ein peinlicher Berufsjugendlicher, aber meinetwegen hätte er noch einige Jahre weiter diese Sendung moderieren können. Lustiger als Frank Elsner und um Lichtjahre besser als dieser unsägliche „Lippi“ war er allemal.
Zwei einflussreiche Fernsehgesichter meiner Kindheit und Jugend entfallen also. Das eigentlich erschreckende ist dabei, wie lange das alles schon her ist. Dreißig Jahre „Wetten dass…?“, und es fühlt sich gar nicht nach einer solchen Zeitspanne an. Der „Earth Song“ mit Michael Jackson – das war doch erst gestern.
So gesehen bin ich schon eine ziemlich alte Schachtel ;-).
Dass Peter Alexander nun tot ist, berührt mich kurz, aber ich vermute, nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter und aufgrund seiner Erkrankung war es für ihn in gewisser Weise auch „richtig“, jetzt gehen zu dürfen.
Gestern nun hat Thomas Gottschalk verkündet, dass er mit „Wetten dass…?“ aufhören wird. Ich kann seine Entscheidung völlig nachvollziehen. Den Unfall bei der letzten Sendung haben wir live gesehen. Geplant war ein gemütlicher Familienabend (na ja, ohne den nachtschichtenden Papa, aber eben drei Kinder und Muttern pädagogisch wertlos vor der Glotze). Wir waren völlig geschockt, es fühlt sich „live“ anders an, als wenn man nur am nächsten Tag in der Zeitung von so einem Vorfall liest.
In den letzten Jahren haben wir „Wetten dass…?“ nur noch ab und zu angeschaut. Thomas Gottschalk verhielt sich manchmal wie ein peinlicher Berufsjugendlicher, aber meinetwegen hätte er noch einige Jahre weiter diese Sendung moderieren können. Lustiger als Frank Elsner und um Lichtjahre besser als dieser unsägliche „Lippi“ war er allemal.
Zwei einflussreiche Fernsehgesichter meiner Kindheit und Jugend entfallen also. Das eigentlich erschreckende ist dabei, wie lange das alles schon her ist. Dreißig Jahre „Wetten dass…?“, und es fühlt sich gar nicht nach einer solchen Zeitspanne an. Der „Earth Song“ mit Michael Jackson – das war doch erst gestern.
So gesehen bin ich schon eine ziemlich alte Schachtel ;-).
Freitag, 11. Februar 2011
Kunst !
Dreiunddreißig Bilder hat meine Kundin gebracht ! Ölbilder, Aquarelle, Kreidezeichnungen, altmeisterliches, abstraktes, Akte…..
An allen Wänden, auf dem Boden, in den Regalen und auch auf den Tischen – die ich bis morgen noch leerräumen werde, auch das Faxgerät kommt weg – sind Bilder. Sicher ist es Geschmacksache, und ich kenne mich mit Kunst absolut nicht aus, aber es sind so verschiedene Sachen, dass jeder etwas finden dürfte, das ihn anspricht.
Ich werde morgen mit einer normalen Kamera bessere Bilder machen (dies hier sind Handybilder) und mit Erlaubnis der Malerin eine Extraseite über die Ausstellung anlegen.
Sagte ich schon, dass ich sooooo aufgeregt bin ?
Sonntag, 6. Februar 2011
Nur 4 Tage
Abonnieren
Posts (Atom)



