Freitag, 19. Juni 2009
Donnerstag, 18. Juni 2009
Donnerstag, 11. Juni 2009
Huch !
Gestern war nicht mein Tag. Echt nicht. Trübe Stimmung und gesundheitlicher Mist nervten.
Ich bummelte daher mit Duke durch’s Outback, weil ich meine Ruhe wollte. Diese „Wege“ sind eigentlich nur Trampelpfade und werden nur von Hundehaltern mit schwierigeren Hunden benutzt.
Da schlenderte ich so vor mich hin und hing meinen Gedanken nach. Das Gelände dort ist leicht hügelig, aber insgesamt meistens gut überschaubar. Meistens.
Bis Duke an einer kleinen Kuppe stehen blieb und knurrte und bellte und den wildgewordenen Kampfhund gab. Da lag in ein paar Metern Entfernung, mitten im Outback, mitten auf einer Wiese im Niemandsland, einfach so, ohne Vorwarnung….
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ein nackter Mann in der Sonne und las ein Buch.
Ich kann nicht sagen, ob er eine Badehose trug, ehrlich, ich bekam erst einen Schrecken, einfach nur deshalb, weil ich dort wirklich nicht mit Menschen rechne. Und dann den zweiten Schrecken, weil Duke sich nicht zurückrufen ließ. Er ist ja aus nicht nachvollziehbaren Gründen kein freundlicher Hund, und Männer lässt er überhaupt nicht in meine Nähe, daher hatte ich echt Angst, er würde den Mann angreifen.
Da der Hund sich nicht beruhigte und nicht zu mir kam, musste ich eben Plan B auspacken: Wenn der Hund sich nicht abrufen lässt, gehe man in die andere Richtung. Ein Hund mit guter Bindung wird dann in der Regel seinem Chef folgen. Das funktioniert bei Duke zum Glück, er rannte mir nach.
Nun gut, setzten wir unseren Spaziergang eben hinter dem Friedhof fort. Ist ein herrlich idyllischer Weg.
Aber passend zu dem Tag war der Liefereingang der Leichenhalle sperrangelweit geöffnet, und das Bestattungsunternehmen brachte gerade eine frische Leiche (im Sarg, aber trotzdem… an diesem blöden Tag passte das wie Faust auf Auge).
Heute geht’s aber schon wieder, keine Sorge !
Ich bummelte daher mit Duke durch’s Outback, weil ich meine Ruhe wollte. Diese „Wege“ sind eigentlich nur Trampelpfade und werden nur von Hundehaltern mit schwierigeren Hunden benutzt.
Da schlenderte ich so vor mich hin und hing meinen Gedanken nach. Das Gelände dort ist leicht hügelig, aber insgesamt meistens gut überschaubar. Meistens.
Bis Duke an einer kleinen Kuppe stehen blieb und knurrte und bellte und den wildgewordenen Kampfhund gab. Da lag in ein paar Metern Entfernung, mitten im Outback, mitten auf einer Wiese im Niemandsland, einfach so, ohne Vorwarnung….
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ein nackter Mann in der Sonne und las ein Buch.
Ich kann nicht sagen, ob er eine Badehose trug, ehrlich, ich bekam erst einen Schrecken, einfach nur deshalb, weil ich dort wirklich nicht mit Menschen rechne. Und dann den zweiten Schrecken, weil Duke sich nicht zurückrufen ließ. Er ist ja aus nicht nachvollziehbaren Gründen kein freundlicher Hund, und Männer lässt er überhaupt nicht in meine Nähe, daher hatte ich echt Angst, er würde den Mann angreifen.
Da der Hund sich nicht beruhigte und nicht zu mir kam, musste ich eben Plan B auspacken: Wenn der Hund sich nicht abrufen lässt, gehe man in die andere Richtung. Ein Hund mit guter Bindung wird dann in der Regel seinem Chef folgen. Das funktioniert bei Duke zum Glück, er rannte mir nach.
Nun gut, setzten wir unseren Spaziergang eben hinter dem Friedhof fort. Ist ein herrlich idyllischer Weg.
Aber passend zu dem Tag war der Liefereingang der Leichenhalle sperrangelweit geöffnet, und das Bestattungsunternehmen brachte gerade eine frische Leiche (im Sarg, aber trotzdem… an diesem blöden Tag passte das wie Faust auf Auge).
Heute geht’s aber schon wieder, keine Sorge !
Sonntag, 7. Juni 2009
Dänemarkwetter im Schwabenland


Wir haben heute echtes Dänemarkwetter. Mal scheint die Sonne, es ist warm und freundlich, dann ziehen wieder Wolken vorbei, zwischendurch fallen ein paar Regentropfen, und immer wieder weht ein frischer Wind.
So mag ich das, man kann wunderbar durch die Landschaft laufen ohne zu sehr zu schwitzen, und die Partynachbarn nebenan planen keine Megafeste ein und gehen abends zeitig nach drinnen – Ruuuhe *freu*.
So mag ich das, man kann wunderbar durch die Landschaft laufen ohne zu sehr zu schwitzen, und die Partynachbarn nebenan planen keine Megafeste ein und gehen abends zeitig nach drinnen – Ruuuhe *freu*.
Montag, 1. Juni 2009
Vulkanmuseum
Daun ist ein nettes Städtchen in der Eifel. Es gibt dort unter anderem super leckeres Eis und ein kleines, aber feines Museum:
http://www.vulkaneifel.de/eifel-vulkanmuseum
Der Eintritt hat sich wirklich gelohnt, die Kinder waren kaum noch von den Schautafeln und Animationen wegzukriegen.
http://www.vulkaneifel.de/eifel-vulkanmuseum
Der Eintritt hat sich wirklich gelohnt, die Kinder waren kaum noch von den Schautafeln und Animationen wegzukriegen.
Wieder da !

Wir sind zurück. Der Tapetenwechsel hat uns gut getan, auch wenn die Abreise voller Stolpersteine war: Brunos Herztabletten waren beim Tierarzt aus, und durch den Feiertag bekam er sie nicht mehr rechtzeitig geliefert. Kein Kollege im Kreis hatte diese Tabletten vorrätig, also mussten wir sie noch mal eben in der Tierklinik im Nachbarkreis organisieren.
Meine Älteste wurde von einer Zecke gebissen und erschrak so sehr, dass sie das Miststück spontan abkratzte – dabei blieb ein Teil des Tieres so blöd stecken, dass wir zum Arzt mussten – natürlich zum Notdienst, da Samstags. Tochterherz bekam eine kleine Lokalanästhesie, der Zeckenrest wurde herausgeschnitten, die Sache war eigentlich schnell erledigt, aber auf dem Weg raus aus der Praxis versagte ihr Kreislauf und sie kippte mal eben um.
Montags, kurz vor der Abreise, machte ich einen Spaziergang mit den Hunden. Göga schlief noch, er hatte ja Nachtdienst. Ich befand mich weit draußen auf den Wiesen und wollte noch Grünzeug für die Karnickel sammeln. Der erste Griff in den Klee hatte Folgen – ich schrie kurz auf vor Schmerz und verfluchte das Insekt, das mich gestochen hatte. Einen Stachel fand ich keinen, aber meine Hand tat übelst weh und schwoll gleich mal heftig an – ich reagiere auf Insektenstiche leider mit sehr starken Schwellungen.
Dafür aber verlief die Anreise recht flott.
Und falls ich jemals behaupte, dass wir relativ ländlich wohnen, dann ist das eine glatte Lüge – in der Vulkaneifel hat jede Häuseransammlung ab drei Häusern einen eigenen Ortsnamen, und ländlich ist dort wirklich ausgesprochen am Popo der Welt ! Dafür aber kann man wunderbar laufen und, wenn man kein Weichei ist, auch gut radeln, es geht nur immer rauf-runter-rauf-runter…..
Das Gestein ist dunkel – wie man auf dem Foto sieht.
Gebt mir noch ein bisschen Zeit, bis ich mails beantworte, sie sind nicht vergessen !
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