Donnerstag, 6. März 2008




Vielleicht sollten wir Duke anders ausbilden.

Wahlweise zum Musiker – die Klaviertasten erreicht er sicher bald – oder zum Haushaltshelfer. Dazu muss er noch lernen, dass man Socken nicht nur aus dem Wäschekorb klaut, sondern entweder zur Waschmaschine bringt oder in den passenden Schrank räumt. Das gilt auch für Unterhosen und sonstige kleinere Kleidungsstücke. Momentan achtet er nämlich heimlich darauf, ob ich irgendwo einen Wäschekorb zwischenlagere, wartet ab, bis ich beschäftigt bin und klaut dann Wäsche. Da man das nicht immer gleich bemerkt, kann es vorkommen, dass Besucher hinter einem Couchkissen zerfetzte Unterwäsche finden....


Und ich schwöre, Duke grinst dabei !

Auf dem rechten Bild steckt seine Nase in einer Waschkugel, mit der man Flüssigwaschmittel verwenden kann – das ist ein prima (unerlaubtes) Spielzeug, denn das rollt normalerweise ständig weg und man kann durch das ganze Haus toben.

Für die Statistik:




Für die Statistik – wir haben Duke vermessen und winken freundlich nach Neuffen:

Groß ist er geworden. Wir schätzen, so ungefähr 35 cm. Genauere Angaben sind unmöglich, er steht einfach nicht still, sondern will immer den Zollstock fressen.

Das Gewicht müssen wir auch schätzen, wir haben nur so eine altmodische Waage mit Drehanzeige (wie auch immer man das nennt). Danke für den Tipp, wie es am besten geht ! Er wiegt ziemlich genau 5 kg.

Mittwoch, 5. März 2008

Gesunde Ernährung



Gesunde Ernährung ist wichtig.

Ich bemühe mich, dass hier jeder einigermaßen ordentlich isst. Das gilt für Mensch und Tier. Zum Glück gibt es dabei wunderbare Verwertungsmöglichkeiten: Die Apfelreste, Salatblätter und halb gegessenen Karotten sowie getrocknetes Brot bekommen die Kaninchen, Quark bekommen sowohl die Kinder als auch die Hunde ab und zu, und den Rest aus der Quarkpackung schlabbert zur Zeit unser Hundebaby.

Multivitaminsaft gibt es aber nur für die Menschen hier, allerdings darf Duke auch mal mit der leeren Flasche spielen, die rollt so schön auf dem Parkettboden und macht dabei ziemlichen Lärm !

Sonntag, 2. März 2008

Irgendwo am Fuße des Regenbogens.....




Das sind Brunos Beine.

Sein alter Bruch aus seiner Vergangenheit ist nicht, wie ich dachte, betroffen, sondern, noch schlimmer, einer der beiden Beinkochen löst sich auf. Mein Tierarzt meint, es sei weder Arthrose noch Krebs, und Bruno dürfte auch keine Schmerzen haben.

Aber schon nach einem kurzen Spaziergang humpelt Bruno manchmal (nicht immer), und es widerspricht jedem gesunden Menschenverstand zu glauben, dass ihm dieses Bein keine Beschwerden bereitet. Es ist übrigens nicht immer „gleich“ krumm, sondern es verändert sich ständig, mal ist es „nur“ krumm, mal ist es schon fast ein rechter Winkel.

Man könnte ihm einen Metallstab einpflanzen, meinte mein Tierarzt, aber nur theoretisch – Bruno ist schwer herzkrank, und schon das in einem Zustand, der nicht mehr lange akzeptiert werden kann. Eine OP würde er ganz sicher nicht überstehen.

Momentan aber hat er wieder so gute Tage, dass man sich nicht vorstellen kann, diesen Hund einzuschläfern. Und genau diese extremen Schwankungen machen es so schrecklich schwer, immer, wenn wir mehr oder weniger sicher sind, dass seine allerletzte Woche angebrochen ist, rappelt er sich wieder.

Die Entscheidung kann uns keiner abnehmen, ich weiß – am allerwenigsten ein Tierarzt, zu dem komischerweise (?) niemand aus dem Ort hier geht, und von dem ich inzwischen mehrmals (!) gehört habe, dass er bekannt dafür ist, das Leben der kranken Tiere zu verlängern und zu verlängern, weil man als Hundehalter in dieser Situation allzu empfänglich ist für noch ein Kräutchen und noch einen Therapieversuch.....



Sturmtief "Emma"




Das Sturmtief „Emma“ hat mich Nerven gekostet !

Erst machte Duke die Nacht zum Tag. Lauter unbekannte Geräusche, Windböen, die die Rolläden zum Klappern bringen, irgendwelche Schläge, wenn es Äste durch die Luft wirbelt, all das hat ihn so irritiert, dass er mehrmals den Wachhund geben und fürchterlich bellen musste.

Dann musste er, wie so oft, gegen 4.00 Uhr pinkeln – leider hat er sich irgendwie auf diese Zeit eingespielt. Da es aber so windete, traute er sich nicht in den Garten, auch nicht mit mir. Da half alles Zureden nix. Er stand an der Terrassentür, ging weder raus noch rein, und musste sichtlich dringend Wasser lassen – nur, wohin ?

Also hatte ich eine Idee: Ich leinte ihn an, denn von Bruno weiß ich, dass angeleinte Hunde sich oft „stärker“ fühlen, und ging mit ihm an der Leine in den Garten – er ging ganz erleichtert mit und erledigte sein Geschäft.

Der Garten ist wirklich sehr klein, und es war sicher ein sehr schräger Anblick, eine verschlafene alte Frau im Schlafanzug mit Hundekind an der Leine.....

Am nächsten Morgen wurde mein Kreislauf dann sehr schnell hochgejagt: Dort, wo ihr auf dem Bild die Tischtennisplatte und Juniors Basketballkorb seht, hatte eine Minute vorher noch Duke herumgestöbert ! Ich hatte ihn gerade hereingeholt und stand in der Tür, da gab es wieder eine tückische Windböe und einen Schlag ! Die Platte und der Basketballkorb waren übrigens mit einem GURT befestigt (am Kaninchengehege), die standen nicht frei in der Gegend herum !

Es war auch spannend, den richtigen Moment für einen Spaziergang zu finden. Ich bin froh, wenn morgen die „Emma“ ganz überstanden ist und mein Mann gesund aus der heutigen Nachtschicht zurückkommt !

Freitag, 29. Februar 2008

Haarwechsel


Dukes Züchter haben uns angekündigt, dass er irgendwann eine „Klobürstenphase“ haben werde.

Schon seit einiger Zeit verändern sich seine Haare, die Unterwolle wurde etwas borstig, konnte nicht vernünftig gebürstet werden und wirkte etwas ungepflegt. In den letzten Tagen nun bemerken wir zunehmend Haare, die eindeutig nicht von unserem dauerhaarenden Bruno stammen können, und seit dieser Woche läuft man Gefahr, nach dem Duke-Knuddeln selbst ein graugewolktes Fell zu haben.

Gestern nun haben sich erstmals beim Bürsten richtige Haarmengen gelöst.


Wir sind gespannt, wie er sich weiter entwickelt. Und wehe, irgend jemand sagt, der Hund habe eine hässliche Phase – er ist und bleibt der Schönste (der schönste graugewolkte, wir haben ja auch noch den schönsten Blonden im Haus). Er hat eben eine Zeitlang eine individuellere Frisurengestaltung !

Dienstag, 26. Februar 2008

Glück




„Wenn ich Duke sehe, bin ich richtig glücklich!“

So sagte es unsere mittlere Tochter an diesem Wochenende mit einem Strahlen im Gesicht.

Das ist pures Glück – und noch viel mehr wert wenn man weiß, dass vor drei Jahren genau dieses Kind das Lächeln verloren hatte.