Petra fragte in ihrem Blog Sevenjobs vor ein paar Tagen, wie sich Ein-Mann- oder Ein-Frau-Unternehmen am besten darstellen sollen und erklärte, warum sie das „wir“ bei einem Kleinstbetrieb nicht so gut findet.
Wir hatten damals per mail noch einen Gedankenaustausch dazu.
Ich benutze auf meiner Homepage auch das „wir“. Allerdings erkläre ich schon immer bei Vorstellungsgesprächen, wer dahinter steckt, nämlich nur ich selbst, mein Mann als „Teilzeittelefondame“ und in Stoßzeiten eine freie Sekretärin. Fast alle meiner Kunden finden es sehr angenehm, dass es keine Sachbearbeiterwechsel gibt und dass bei Anrufen immer sofort klar ist, um was es geht. Man muss keine Kundennummer angeben und nicht verbunden werden, sondern man hat mich meistens sofort am Apparat.
Diese Woche hatte ich einen Termin mit zwei älteren Verwaltungsbeiräten, die einen neuen Hausverwalter suchen. Beide waren sehr gut vorbereitet und hatten meine Homepage regelrecht zerpflückt, fragten alles genauestens nach. Ich finde das übrigens prima, denn so habe ich die perfekte Gelegenheit, das darzustellen, was mir persönlich wichtig ist.
Unter anderem ergab sich folgender Dialog:
Beirat 1: „Sie schreiben auf Ihrer Homepage von „wir“. Wer ist denn „wir“ ?“
Sylvia holt Luft, kommt aber nicht weit, weil Beirat 2 unterbricht:
„Blöde Frage, in der Geschäftswelt redet man doch immer von „wir“, das ist einfach so !“
Es macht wirklich Spaß, mit so netten Menschen zu reden !
Donnerstag, 4. November 2010
Dienstag, 26. Oktober 2010
Stuttgart 21 im Kleinen
Das „kleine Stuttgart 21“ ist hier vor meiner Haustür.
Wir wohnen in einem beschaulichen schwäbischen Kleinstädtchen mit rund 13.000 Einwohnern. Unser Haus liegt im alten Ortskern, es handelt sich um ein idyllisches verkehrsberuhigtes Wohnviertel, sehr zentral gelegen, aber trotzdem weg von der Hauptverkehrsstraße. Viele der Häuser sind sehr alt. Renoviert werden sie, wenn junge Familien sie von den Erben kaufen und nach und nach modernisieren, aber viele Gebäude verfallen zunehmend, weil die Eigentümer schon sehr alt und desinteressiert an weiteren Maßnahmen sind oder sich keine Modernisierung mehr leisten können oder wollen.
Nun hatten wir das scheinbare Glück, offiziell zum Sanierungsgebiet erklärt zu werden. Die Gemeinde bekommt von Bund und Land Zuschüsse zur Straßensanierung, die Eigentümer bekommen Zuschüsse für energetische Modernisierungen. Zunächst haben wir uns zwar geärgert, weil wir fast alles schon in den letzten Jahren gemacht haben und besser nicht ausrechnen, wie hoch der Zuschuss ausgefallen wäre, hätten wir noch gewartet. Aber es steht trotzdem noch die eine oder andere Modernisierung an, man muss nach vorne schauen.
Um es abzukürzen: Nach und nach stellten wir Bewohner hier fest, dass wir uns mitten in einem Etikettenschwindel befinden. Die Zuschüsse wurden im ersten Jahr schon unter der Hand zugesagt an Menschen mit besonderen Kontakten – Maultaschenmafia eben. Die Konditionen für die Förderung sind so gestaltet, dass nur die Klientel der Erben sich das leisten kann. Denn es reicht nicht, „nur“ eine neue Heizung für 20-30 TE einzubauen und die Fenster zu sanieren, nein, es wird eine Komplettsanierung auf einen Schlag gefordert, fast jeder hier käme auf einen sechsstelligen Investitionsbetrag.
Wer diese Summe mal eben aufbringen kann, obwohl er sein Haus erst in den letzten 5-10 Jahren gekauft hat, der dürfte die Ausnahme sein, üblicherweise sanieren Altbaukäufer nach und nach. In der Presse aber sind wir hier die Lottogewinner, deren Haussanierung zu einem großen Teil von der öffentlichen Hand bezahlt wird.
Die Zuschüsse gehen jetzt an die Ureinwohner und die Erben. Die haben in der Regel gleich mehrere Gebäude im Familienbesitz, einen Teil davon vermietet, aber nicht saniert, und können jetzt zuschlagen.
Am Ende der offiziellen Sanierungszeit wird abgerechnet. Das wird nicht laut kommuniziert, nein, nach außen betont man gerne, dass die Sanierung der Gehwege für die Anwohner vollkommen kostenlos sei – und wieder beneiden uns die Bewohner anderer älterer Wohngebiete. Man vergisst dabei das Kleingedruckte: Wenn dann nämlich hier alles ganz neu und hübsch aussieht, dann werden die Grundstücke neu bewertet, ein neuer fiktiver Bodenwert festgesetzt, und die Differenz den Anwohnern in Rechnung gestellt. Auch denen, die keine Sanierungszuschüsse erhalten haben – selber schuld, wenn man wahlweise bockig oder scheinbar verarmt ist.
Ich habe mich von Anfang an in dem Ausschuss beteiligt, in dem Bürger bei der Gestaltung mitwirken können. Es war sehr ärgerlich und ein Lehrstück, warum Politikverdrossenheit zunimmt. Bei der letzten Sitzung war ich krank, was ich sehr bedauert habe. Ich wäre ausgerastet, das ist wirklich die Höhe:
Die ganzen Planungen macht nicht die Stadt selbst, sondern eine Stadtplanungsfirma. Kostet wahrscheinlich nicht wirklich was…… Jetzt aber ging es um die Neugestaltung eines eher kleinen Spielplatzes und die Anpflanzung von Bäumen. Dafür hat man weitere Fachleute engagiert: Einen Landschaftsbauer und ein Architekturbüro. Die arbeiten vermutlich ehrenamtlich ?
Diese Experten hatten eine geniale Idee: Aus dem kleinen Spielplatz – Sandkasten, Rutsche, großes Klettergerüst und ein paar Bänkchen – wird nun ein:
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„generationsübergreifender Seniorenspielplatz !
So steht es ernsthaft im Protokoll !
Das Architekturbüro hat zwei Entwürfe vorgelegt, es soll drei Bereiche geben: Spielgeräte für Kinder (jetzt über den ganzen kleinen Platz verteilt, künftig auf ein Drittel der Fläche reduziert), eine Ruhezone mit Sitzbänken als Trennlinie, und der Seniorenspielbereich in Form einer Boulebahn.
Für das Geld, für das Herr Dr. Bin.ich.toll von der Planungsfirma und Herr Architektengenie ein paar Bäume und ein paar Parkplätze geplant haben, könnte man vermutlich sehr viele Gehwegmeter neu gestalten – aber ich denke da wohl zu sehr wie eine schwäbische Hausfrau….
Wir wohnen in einem beschaulichen schwäbischen Kleinstädtchen mit rund 13.000 Einwohnern. Unser Haus liegt im alten Ortskern, es handelt sich um ein idyllisches verkehrsberuhigtes Wohnviertel, sehr zentral gelegen, aber trotzdem weg von der Hauptverkehrsstraße. Viele der Häuser sind sehr alt. Renoviert werden sie, wenn junge Familien sie von den Erben kaufen und nach und nach modernisieren, aber viele Gebäude verfallen zunehmend, weil die Eigentümer schon sehr alt und desinteressiert an weiteren Maßnahmen sind oder sich keine Modernisierung mehr leisten können oder wollen.
Nun hatten wir das scheinbare Glück, offiziell zum Sanierungsgebiet erklärt zu werden. Die Gemeinde bekommt von Bund und Land Zuschüsse zur Straßensanierung, die Eigentümer bekommen Zuschüsse für energetische Modernisierungen. Zunächst haben wir uns zwar geärgert, weil wir fast alles schon in den letzten Jahren gemacht haben und besser nicht ausrechnen, wie hoch der Zuschuss ausgefallen wäre, hätten wir noch gewartet. Aber es steht trotzdem noch die eine oder andere Modernisierung an, man muss nach vorne schauen.
Um es abzukürzen: Nach und nach stellten wir Bewohner hier fest, dass wir uns mitten in einem Etikettenschwindel befinden. Die Zuschüsse wurden im ersten Jahr schon unter der Hand zugesagt an Menschen mit besonderen Kontakten – Maultaschenmafia eben. Die Konditionen für die Förderung sind so gestaltet, dass nur die Klientel der Erben sich das leisten kann. Denn es reicht nicht, „nur“ eine neue Heizung für 20-30 TE einzubauen und die Fenster zu sanieren, nein, es wird eine Komplettsanierung auf einen Schlag gefordert, fast jeder hier käme auf einen sechsstelligen Investitionsbetrag.
Wer diese Summe mal eben aufbringen kann, obwohl er sein Haus erst in den letzten 5-10 Jahren gekauft hat, der dürfte die Ausnahme sein, üblicherweise sanieren Altbaukäufer nach und nach. In der Presse aber sind wir hier die Lottogewinner, deren Haussanierung zu einem großen Teil von der öffentlichen Hand bezahlt wird.
Die Zuschüsse gehen jetzt an die Ureinwohner und die Erben. Die haben in der Regel gleich mehrere Gebäude im Familienbesitz, einen Teil davon vermietet, aber nicht saniert, und können jetzt zuschlagen.
Am Ende der offiziellen Sanierungszeit wird abgerechnet. Das wird nicht laut kommuniziert, nein, nach außen betont man gerne, dass die Sanierung der Gehwege für die Anwohner vollkommen kostenlos sei – und wieder beneiden uns die Bewohner anderer älterer Wohngebiete. Man vergisst dabei das Kleingedruckte: Wenn dann nämlich hier alles ganz neu und hübsch aussieht, dann werden die Grundstücke neu bewertet, ein neuer fiktiver Bodenwert festgesetzt, und die Differenz den Anwohnern in Rechnung gestellt. Auch denen, die keine Sanierungszuschüsse erhalten haben – selber schuld, wenn man wahlweise bockig oder scheinbar verarmt ist.
Ich habe mich von Anfang an in dem Ausschuss beteiligt, in dem Bürger bei der Gestaltung mitwirken können. Es war sehr ärgerlich und ein Lehrstück, warum Politikverdrossenheit zunimmt. Bei der letzten Sitzung war ich krank, was ich sehr bedauert habe. Ich wäre ausgerastet, das ist wirklich die Höhe:
Die ganzen Planungen macht nicht die Stadt selbst, sondern eine Stadtplanungsfirma. Kostet wahrscheinlich nicht wirklich was…… Jetzt aber ging es um die Neugestaltung eines eher kleinen Spielplatzes und die Anpflanzung von Bäumen. Dafür hat man weitere Fachleute engagiert: Einen Landschaftsbauer und ein Architekturbüro. Die arbeiten vermutlich ehrenamtlich ?
Diese Experten hatten eine geniale Idee: Aus dem kleinen Spielplatz – Sandkasten, Rutsche, großes Klettergerüst und ein paar Bänkchen – wird nun ein:
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„generationsübergreifender Seniorenspielplatz !
So steht es ernsthaft im Protokoll !
Das Architekturbüro hat zwei Entwürfe vorgelegt, es soll drei Bereiche geben: Spielgeräte für Kinder (jetzt über den ganzen kleinen Platz verteilt, künftig auf ein Drittel der Fläche reduziert), eine Ruhezone mit Sitzbänken als Trennlinie, und der Seniorenspielbereich in Form einer Boulebahn.
Für das Geld, für das Herr Dr. Bin.ich.toll von der Planungsfirma und Herr Architektengenie ein paar Bäume und ein paar Parkplätze geplant haben, könnte man vermutlich sehr viele Gehwegmeter neu gestalten – aber ich denke da wohl zu sehr wie eine schwäbische Hausfrau….
Samstag, 9. Oktober 2010
Lügende Dänen und Hänsel und Gretel der Achtziger
Das waren Zeiten *sentimentalseufz* !
Ab der 2./3.Minute wird es richtig cool, bei 4:45 nicht mehr so ganz jugendfrei !
Ab der 2./3.Minute wird es richtig cool, bei 4:45 nicht mehr so ganz jugendfrei !
Mittwoch, 29. September 2010
Naturnahes Wohnen


Beim Zahnarzt, der mich seit Beginn des neuen Schuljahres leider gleich für mehrere Stunden behandelt hat, beame ich mich innerlich meistens weg. Nur so halte ich als Zahnarztphobiker das überhaupt aus.
Ihr sollt auch etwas davon haben:
Unser Ferienhaus in Dänemark hatte sehr große Fensterfronten. Mein Lieblingsplatz war die oben abgebildete Ecke im Wohnzimmer – herrlich, einfach herrlich !
Dänische Ferienhäuser haben normalerweise keinen Keller, sondern werden auf einem Betonfundament gebaut. Und da sie mitten in der Landschaft stehen, kann es vorkommen, dass die Natur auch ins Schlafzimmer reinschaut.
An einem Abend aber hatten wir noch mehr „Natur“: Ich fiel vor Schreck fast um, als ich auf der Vorhangstange eine Maus laufen sah !
Meine Kinder überlegten zwar, ob man nicht noch ein weiteres Haustier aufnehmen könnte, halfen dann aber doch dabei, das Tierchen über eines der bodentiefen Fenster nach draußen zu lotsen.
Ihr sollt auch etwas davon haben:
Unser Ferienhaus in Dänemark hatte sehr große Fensterfronten. Mein Lieblingsplatz war die oben abgebildete Ecke im Wohnzimmer – herrlich, einfach herrlich !
Dänische Ferienhäuser haben normalerweise keinen Keller, sondern werden auf einem Betonfundament gebaut. Und da sie mitten in der Landschaft stehen, kann es vorkommen, dass die Natur auch ins Schlafzimmer reinschaut.
An einem Abend aber hatten wir noch mehr „Natur“: Ich fiel vor Schreck fast um, als ich auf der Vorhangstange eine Maus laufen sah !
Meine Kinder überlegten zwar, ob man nicht noch ein weiteres Haustier aufnehmen könnte, halfen dann aber doch dabei, das Tierchen über eines der bodentiefen Fenster nach draußen zu lotsen.
Montag, 20. September 2010
Ausgesperrt

Wenn ich Montags an meiner Bürotür so empfangen werde, dann ist das hoffentlich kein Zeichen dafür, dass auch diese Woche bescheiden wird !
Offensichtlich hat meine Vermieterin am Samstag die Wand in meinem Bereich frisch anstreichen lassen und mich nicht darüber informiert. Kann ja vorkommen, Hauptsache, die Farbe ist jetzt trocken, die Handwerker sind nicht mehr da.
Euch wünsche ich eine schöne Woche !
Offensichtlich hat meine Vermieterin am Samstag die Wand in meinem Bereich frisch anstreichen lassen und mich nicht darüber informiert. Kann ja vorkommen, Hauptsache, die Farbe ist jetzt trocken, die Handwerker sind nicht mehr da.
Euch wünsche ich eine schöne Woche !
Samstag, 18. September 2010
Totes Englisch und ein totes Tier

Bei einem morgendlichen Hundespaziergang in Dänemark fanden wir am Strand eine tote Robbe.
Tote Robben soll man melden, in den Ferienhäusern liegt eine entsprechende Telefonnummer aus.
Ich wählte also nach unserer Rückkehr die Nummer und fragte die Dame am anderen Ende der Leitung, ob sie Deutsch spreche. Das verneinte sie, aber sie könne Englisch.
Leider ist mein Englisch ziemlich schlecht. Vier Jahre Herrn K. als Lehrer, ein schleimiger Typ, der seine Schülerinnen anflirtete und sich unendlich cool fand, dabei einen schwäbischen Akzent in seinem Englisch hatte – nein, ich hielt diesen Unterricht kaum aus. Die in diesen Jahren entstandenen Lücken konnte ich nicht mehr füllen, ich wählte Englisch nach der 11. Klasse erleichtert ab.
Für eine simple Ortsbeschreibung aber reichen meine Sprachkenntnisse an sich schon. Ich erklärte der Dame also, „we’ve found a dead….
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ähm….
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…. Was heißt bloß „Robbe“ auf Englisch ?
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Da hatte ich etwas im Hinterkopf, gaaaanz weit hinten…..
Und ich erklärte, dass wir eine… ähm…. „dead robbery“ (*)gefunden hätten.
Ja, ja, ja, es ist peinlich, meine Töchter lachten sich scheckig, aber im Ernst – wer von euch kann „Robbe“ spontan übersetzen ?
(*) robbery = Raub, Robbe = seal
Tote Robben soll man melden, in den Ferienhäusern liegt eine entsprechende Telefonnummer aus.
Ich wählte also nach unserer Rückkehr die Nummer und fragte die Dame am anderen Ende der Leitung, ob sie Deutsch spreche. Das verneinte sie, aber sie könne Englisch.
Leider ist mein Englisch ziemlich schlecht. Vier Jahre Herrn K. als Lehrer, ein schleimiger Typ, der seine Schülerinnen anflirtete und sich unendlich cool fand, dabei einen schwäbischen Akzent in seinem Englisch hatte – nein, ich hielt diesen Unterricht kaum aus. Die in diesen Jahren entstandenen Lücken konnte ich nicht mehr füllen, ich wählte Englisch nach der 11. Klasse erleichtert ab.
Für eine simple Ortsbeschreibung aber reichen meine Sprachkenntnisse an sich schon. Ich erklärte der Dame also, „we’ve found a dead….
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…. Was heißt bloß „Robbe“ auf Englisch ?
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Da hatte ich etwas im Hinterkopf, gaaaanz weit hinten…..
Und ich erklärte, dass wir eine… ähm…. „dead robbery“ (*)gefunden hätten.
Ja, ja, ja, es ist peinlich, meine Töchter lachten sich scheckig, aber im Ernst – wer von euch kann „Robbe“ spontan übersetzen ?
(*) robbery = Raub, Robbe = seal
Freitag, 10. September 2010
Und wie war das Wetter ?

Wir sind wieder zurück.
Fragt man mich nach dem Wetter, strahle ich und berichte von viel Sonnenschein, herrlichen Strandspaziergängen, Aufatmen in der gesunden Nordseeluft, Lesen auf der Terrasse, schönen Ausflügen und einem wunderbaren Tag bei Freunden, die in Dänemark leben. Unsere mittlere Tochter war ebenfalls weitgehend zufrieden mit dem Wetter in Dänemark. Sie reklamierte nur, dass es manchmal zu warm für sie war, sie mag es eher herbstlich.
Fragt man Göga oder unsere älteste Tochter, dann hatten wir schlechtes Wetter. Es war mit Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad viel zu kalt, und ständig dieser Wind – nein, danke. Wobei ich mich frage, seit wann der Nordseewind meinen Mann stört. Er hat seiner Mutter sogar von einem Sturm erzählt. Dieser angebliche Sturm war ein windiger Regentag, keineswegs vergleichbar mit dem echten Sturm 2009, als die Strandhütten von Loekken vom Wasser unterspült wurden.
Fragt man Junior nach dem Wetter, dann äußert er sich zufrieden. Er konnte viel im Sand buddeln und täglich kicken, das reicht ihm vollkommen.
Der Urlaub war ansonsten sehr….. durchwachsen. Man nimmt eben seine Probleme und seine Krankheiten mit. Es gab viele sehr schöne Momente, aber auch tiefschwarze Tage. Zeitweise dachten wir sogar über einen Abbruch des Urlaubs nach, aber wir kamen dann zu dem Schluss, dass schwarze Tage am Meer vielleicht leichter zu ertragen sind als schwarze Tage daheim.
Nun müssen wir wieder im Alltag ankommen, haben auch einige Gedanken und Pläne. Göga ist vorhin zur Nachtschicht gegangen, die Kinder sind noch relativ entspannt, die Waschmaschine läuft, auf dem Telefon waren keine unangenehmen Nachrichten und im Postfach weder üble mails noch üble Papierpost. So eine Rückkehr in den Alltag ist dann doch recht angenehm.
Und nun mache ich mich nach und nach daran, mich auf den aktuellen Stand bei meinen Lieblingsblogs zu bringen und liebe Post zu beantworten. Euch allen ein schönes Wochenende, und den Baden-Württembergern, den Bayern und den Österreichern einen guten Schulstart nächste Woche – überhört mir den Wecker nicht, gelle !
Fragt man mich nach dem Wetter, strahle ich und berichte von viel Sonnenschein, herrlichen Strandspaziergängen, Aufatmen in der gesunden Nordseeluft, Lesen auf der Terrasse, schönen Ausflügen und einem wunderbaren Tag bei Freunden, die in Dänemark leben. Unsere mittlere Tochter war ebenfalls weitgehend zufrieden mit dem Wetter in Dänemark. Sie reklamierte nur, dass es manchmal zu warm für sie war, sie mag es eher herbstlich.
Fragt man Göga oder unsere älteste Tochter, dann hatten wir schlechtes Wetter. Es war mit Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad viel zu kalt, und ständig dieser Wind – nein, danke. Wobei ich mich frage, seit wann der Nordseewind meinen Mann stört. Er hat seiner Mutter sogar von einem Sturm erzählt. Dieser angebliche Sturm war ein windiger Regentag, keineswegs vergleichbar mit dem echten Sturm 2009, als die Strandhütten von Loekken vom Wasser unterspült wurden.
Fragt man Junior nach dem Wetter, dann äußert er sich zufrieden. Er konnte viel im Sand buddeln und täglich kicken, das reicht ihm vollkommen.
Der Urlaub war ansonsten sehr….. durchwachsen. Man nimmt eben seine Probleme und seine Krankheiten mit. Es gab viele sehr schöne Momente, aber auch tiefschwarze Tage. Zeitweise dachten wir sogar über einen Abbruch des Urlaubs nach, aber wir kamen dann zu dem Schluss, dass schwarze Tage am Meer vielleicht leichter zu ertragen sind als schwarze Tage daheim.
Nun müssen wir wieder im Alltag ankommen, haben auch einige Gedanken und Pläne. Göga ist vorhin zur Nachtschicht gegangen, die Kinder sind noch relativ entspannt, die Waschmaschine läuft, auf dem Telefon waren keine unangenehmen Nachrichten und im Postfach weder üble mails noch üble Papierpost. So eine Rückkehr in den Alltag ist dann doch recht angenehm.
Und nun mache ich mich nach und nach daran, mich auf den aktuellen Stand bei meinen Lieblingsblogs zu bringen und liebe Post zu beantworten. Euch allen ein schönes Wochenende, und den Baden-Württembergern, den Bayern und den Österreichern einen guten Schulstart nächste Woche – überhört mir den Wecker nicht, gelle !
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