Das frühe Aufstehen ist für mich als Nachteule eine echte Qual. Daher benutze ich auch zwei Wecker. Der eine wiederholt seine Weckaufforderung nur 2 x, dann gibt er auf. Das ist mein „Notfallwecker“. Mein „Hauptwecker“ ist mein Handy, das klingelt bis zu 5 x.
Der erste Weckruf ereilt mich um 5.55 Uhr, so gegen 6.10 Uhr muss ich raus und den Rest der Familie wecken.
Heute früh warf Duke mich um 5.10 Uhr aus dem Bett, Pinkelalarm. Beim Babymütterwettbewerb wird einem das gerne als „Er schläft schon durch“ verkauft, für mich gilt alles vor 6.00 Uhr als nicht bestanden. Als ich mich aus dem Bett quälte, warf ich versehentlich mein Handy vom Nachttisch, hob es aber gleich wieder auf, vergaß den Vorfall.
Ich ging nach der Runde im Garten nochmals ins Bett, immerhin hatte ich noch eine gute halbe Stunde Schlaf gut.
Tja, und dann erwachte ich, als Duke mich weckte.
Meinen Notfallwecker hatte ich im Halbschlaf stillgelegt, und bei dem Sturz vom Nachttisch hatte sich der Akku des Handys gelöst, es war tot. Duke fand es wohl seltsam, dass da etwas klingelt und keiner steht auf, das ist offensichtlich kein Wochenende (da wartet er bis ca. 7.00 Uhr).
Ohne Duke wäre hier heute früh das Chaos ausgebrochen, so aber fehlten nur 10 Minuten.
Danke, du verrückter Fellflummi !
Mittwoch, 11. Februar 2009
Montag, 9. Februar 2009
In die Box !

Vor ungefähr zwei Wochen habe ich beschrieben, dass Dukes Hormone Tango tanzen und er komplett spinnt. Es wurde nicht wirklich besser, er belästigte sogar nachts den armen Bruno, der sich dann natürlich wehrte, so dass die ganze Familie mitten in der Nacht von randalierenden Hunden geweckt wurde.
Stop, jetzt reichte es aber. Wir brauchten dringend eine Lösung. Ins Tierheim wollten wir ihn dann doch nicht geben, er würde uns fehlen, eine Kastration sollte nur die allerletzte Massnahme sein, denn so ein Fell wie der (kastrierte) Bruno hat ist echt übel.
Also musste ich festlegen, was die wichtigsten Ziele sind:
1. Keine nächtlichen Kämpfe
2. Kein Markieren im Haus
3. Durchschlafen (das wäre doch mal was…)
Eine Bekannte sperrt ihren Hund (ein Spitz…) nachts in den Laufstall. Sonst muss sie nämlich morgens auch erst einmal putzen. Nun, einen Laufstall haben wir nicht, aber der Duke liebt seine Autobox !
Er wunderte sich zwar, was ich mit der Box im Schlafzimmer mache, aber er legte sich völlig problemlos auf sein Lieblingskissen, das in der Box lag, und schlief. Er schlief DURCH ! Ohne einen Mucks, bis zum nächsten Morgen.
Das zogen wir drei Nächte lang durch, und es klappte wunderbar. Gleichzeitig belästigte er tagsüber Bruno etwas weniger. Abgesehen von ein paar wenigen Pinkel-Rückfällen schläft Duke jetzt die ganze Nacht in der inzwischen offenen Hundebox, kennt das Kommando „ab in die Box“ und gibt Ruhe.
Manchmal liegen die Hunde tagsüber nun auch wieder friedlich zusammen. Vielleicht war es doch nur eine Nachwirkung der Pubertät !
Sonntag, 8. Februar 2009
Duke, die Farbwalze


Als wir hier in dieses Haus eingezogen sind, war die Zimmeraufteilung noch anders. Das, was heute unser Schlafzimmer und Büro ist, war das Kinderzimmer der beiden jüngeren Kinder. Daher war die Tapete blau und mit einer Felix-der-Hase-Bordüre verziert – damals altersgerecht und nett.
Es wurde aber nun höchste Zeit, dass ich beim Arbeiten nicht mehr auf eine Kinderbuchfigur sehen muss, und ein Schlafzimmer mit nackten Wänden dort, wo letztes Jahr die Leitungen für die Satellitenanlage gezogen worden waren, ist auch alles andere als attraktiv und erotisch.
Es wurde aber nun höchste Zeit, dass ich beim Arbeiten nicht mehr auf eine Kinderbuchfigur sehen muss, und ein Schlafzimmer mit nackten Wänden dort, wo letztes Jahr die Leitungen für die Satellitenanlage gezogen worden waren, ist auch alles andere als attraktiv und erotisch.
In den letzten Tagen wurde hier also renoviert: Tapete runter, Löcher vergipst, Rauhfaser an die Wand und dann Farbe…..
Welche Farben es wurden, verrate ich nicht, die Bilder reiche ich nach, wenn alles fertig ist. Dauert nicht mehr soooo lange. Einige Tage schliefen wir mitten auf der Baustelle. Da Duke mich niemals nie aus den Augen lässt, befand er sich ständig zwischen Farbeimern – und einmal streifte er einen Eimer so, dass er selbst zur Farbwalze wurde, rannte dann die Treppe hinunter (Teppichboden !) und legte sich auf den Wohnzimmerteppich. Alles frisch eingefärbt. Alpinaweiß mit Funnygelb. Zum Glück wenigstens nicht mit der Farbe der Stirnseite !
Freitag, 6. Februar 2009
Hilfe, moderner Lehrer !
Was soll ich von einem jungen Lehrer halten, der bei diversen Internetplattformen auffindbar ist und sich dort präsentiert im Urlaubslook, mit Longdrink, cool an der Bar lümmelnd und sicher nicht mehr so ganz nüchtern ?
Meinen Kindern verbiete ich private Fotos im Netz, wie bitte soll ich das dann erklären ?
Reicht es, die Kinder darauf hinzuweisen, dass dieser Lehrer sich als der tollste Hecht an der Schule fühlt und nicht nur den Unterricht mit schlichten Witzen „auflockert“, sondern den Elternabend auch ? Meine Tochter hasst den Unterricht bei ihm, die Jungs und die wenigen Mädchen, die ihn nicht anschmachten, haben generell eine deutlich schlechtere mündliche Note.
Liebe Lehrer, ich mag zwar nur ein Mutterdinosaurier sein, aber ich weiß ja, wer nicht „on“ ist, ist nicht „in“, nur bitte, bleibt seriös. In manchen Berufen ist das eben so, ich muss mich auch manchmal selbst zensieren.
Tut mir leid, ich weiß wirklich nicht, wie ich beim Gespräch mit diesem spätpubertären Jungen am Elternsprechtag ernst bleiben soll.
Meinen Kindern verbiete ich private Fotos im Netz, wie bitte soll ich das dann erklären ?
Reicht es, die Kinder darauf hinzuweisen, dass dieser Lehrer sich als der tollste Hecht an der Schule fühlt und nicht nur den Unterricht mit schlichten Witzen „auflockert“, sondern den Elternabend auch ? Meine Tochter hasst den Unterricht bei ihm, die Jungs und die wenigen Mädchen, die ihn nicht anschmachten, haben generell eine deutlich schlechtere mündliche Note.
Liebe Lehrer, ich mag zwar nur ein Mutterdinosaurier sein, aber ich weiß ja, wer nicht „on“ ist, ist nicht „in“, nur bitte, bleibt seriös. In manchen Berufen ist das eben so, ich muss mich auch manchmal selbst zensieren.
Tut mir leid, ich weiß wirklich nicht, wie ich beim Gespräch mit diesem spätpubertären Jungen am Elternsprechtag ernst bleiben soll.
Donnerstag, 5. Februar 2009
TV-Experiment
Gestern landete ich in der Sendung sternTV, als gerade eine junge Familie an einem Experiment teilnahm: 48 Stunden (nicht Tage, Stunden !) ohne Unterhaltungselektronik. Mir fehlt der Anfang, es ging ungefähr so: Junge Familie, er: Lackierer, sie: weiß ich nicht, vermutlich im Erziehungsurlaub, weil noch ein ganz kleines Kind da war, zwei Kinder im Alter von 11 und 13. Der Familie wurden alle Geräte weggenommen: 3 Fernseher, 3 Playstations, Nintendo, Computer, Stereoanlage. Und dann sollte die Familie 48 Stunden lang ganz „ohne“ auskommen, wurde dabei von mehreren Kameras gefilmt.
Natürlich motzen die Kinder. Der Junge holte sich ein Puzzle und beschäftigte sich, das Mädchen nörgelte die ganze Zeit über Langeweile. Die Frau ging mangels Beschäftigungsmöglichkeit um halb neun (!!!) ins Bett, der Mann nahm sich dann immerhin die Zeit, mal ausführlich mit Kumpels zu telefonieren.
Am nächsten Tag war die Stimmung schon sehr gereizt, die Familie überlegte verzweifelt, wie man den Tag verbringen könnte. Man holte einen verstaubten Umzugskarton hervor, in dem sich tatsächlich ein paar ungenutzte Gesellschaftsspiele fanden. Diese wurden für langweilig befunden und man beschloss, ein neues Spiel zu kaufen.
In der Spielwarenabteilung des Kaufhauses hatte der Sohn eine geniale Idee: „Wir kaufen eine Wii!“
Der Wunsch wurde abgeschmettert, und zwar nicht mit Hinweis auf immerhin DREI Playstations im Haushalt, sondern mit der zutreffenden Bemerkung: „Wir haben aber doch gerade keinen Fernseher!“.
Man fand dann doch noch ein Spiel, die Familie setzte sich zusammen und konnte eine Stunde überbrücken, dann gab es unter den Geschwistern Streit, und die Spielrunde war beendet. Na und, das kommt auch bei uns ab und zu vor, das sollte kein Grund sein, dass man nicht mehr gemeinsam am Tisch sitzt und etwas spielt.
Es kehrte wieder Langeweile ein, und der Mann überlegte, dass er ja jetzt eigentlich ein Buch lesen könnte. Aber: „Wir haben ja keines !“
Ein Haushalt mit drei Kindern, und es ist kein einziges Buch vorhanden, im übrigen auch keine Zeitschrift, sicher keine Tageszeitung, einfach NICHTS mit gedruckten Buchstaben! Ich weiß ja, dass das nicht so selten ist, aber es ist trotzdem erschreckend. Erschreckend, dass so viele Kinder ganz ohne tieferen Input aufwachsen (müssen), dabei hat das nichts mit Geld zu tun, man kann Bücher leihen oder billig gebraucht kaufen. Wer sich so viel Unterhaltungselektronik leisten kann, hat genug Geld für Lesestoff.
Hilfe, wir werden playstationisiert !
Der politisch korrekte Hinweis: Auch in unserem Haushalt gibt es eine Playstation, mehrere Fernseher und mehrere Rechner. Die Nutzungsdauer variiert, ist aber in einem vertretbaren Rahmen – immerhin setzt ein Teil der Geräte manchmal eine dicke Staubschicht an. Wir können tatsächlich auch „ohne“.
Natürlich motzen die Kinder. Der Junge holte sich ein Puzzle und beschäftigte sich, das Mädchen nörgelte die ganze Zeit über Langeweile. Die Frau ging mangels Beschäftigungsmöglichkeit um halb neun (!!!) ins Bett, der Mann nahm sich dann immerhin die Zeit, mal ausführlich mit Kumpels zu telefonieren.
Am nächsten Tag war die Stimmung schon sehr gereizt, die Familie überlegte verzweifelt, wie man den Tag verbringen könnte. Man holte einen verstaubten Umzugskarton hervor, in dem sich tatsächlich ein paar ungenutzte Gesellschaftsspiele fanden. Diese wurden für langweilig befunden und man beschloss, ein neues Spiel zu kaufen.
In der Spielwarenabteilung des Kaufhauses hatte der Sohn eine geniale Idee: „Wir kaufen eine Wii!“
Der Wunsch wurde abgeschmettert, und zwar nicht mit Hinweis auf immerhin DREI Playstations im Haushalt, sondern mit der zutreffenden Bemerkung: „Wir haben aber doch gerade keinen Fernseher!“.
Man fand dann doch noch ein Spiel, die Familie setzte sich zusammen und konnte eine Stunde überbrücken, dann gab es unter den Geschwistern Streit, und die Spielrunde war beendet. Na und, das kommt auch bei uns ab und zu vor, das sollte kein Grund sein, dass man nicht mehr gemeinsam am Tisch sitzt und etwas spielt.
Es kehrte wieder Langeweile ein, und der Mann überlegte, dass er ja jetzt eigentlich ein Buch lesen könnte. Aber: „Wir haben ja keines !“
Ein Haushalt mit drei Kindern, und es ist kein einziges Buch vorhanden, im übrigen auch keine Zeitschrift, sicher keine Tageszeitung, einfach NICHTS mit gedruckten Buchstaben! Ich weiß ja, dass das nicht so selten ist, aber es ist trotzdem erschreckend. Erschreckend, dass so viele Kinder ganz ohne tieferen Input aufwachsen (müssen), dabei hat das nichts mit Geld zu tun, man kann Bücher leihen oder billig gebraucht kaufen. Wer sich so viel Unterhaltungselektronik leisten kann, hat genug Geld für Lesestoff.
Hilfe, wir werden playstationisiert !
Der politisch korrekte Hinweis: Auch in unserem Haushalt gibt es eine Playstation, mehrere Fernseher und mehrere Rechner. Die Nutzungsdauer variiert, ist aber in einem vertretbaren Rahmen – immerhin setzt ein Teil der Geräte manchmal eine dicke Staubschicht an. Wir können tatsächlich auch „ohne“.
Montag, 2. Februar 2009
Das Finanzamt und ich
Anfang des Jahres erhielten wir unseren Steuerbescheid für das Jahr 2007 und wunderten uns über den zu geringen Erstattungsbetrag. Das Rätsel war schnell gelöst: Wer Handwerkerleistungen hatte, kann die Arbeitszeit geltend machen und bekommt bis zu 600 Euro direkt ausbezahlt. Allerdings reicht es nicht, wenn man die Rechnung beilegt, es muss auch der Kontoauszug, auf dem die Zahlung dokumentiert ist, mitgeschickt werden. Das hatte ich aber übersehen.
Natürlich ruft die freundliche Sachbearbeiterin, die ja sieht, dass es nur eine Kleinigkeit ist, nicht mal eben beim Steuerzahler an und klärt die Sache. Das wäre ja Dienst am Kunden, wo leben wir denn ?
Der Steuerzahler bekommt also einen Bescheid, auf dem ganz hinten erklärt wird, warum die Handwerkerleistung nicht anerkannt wurde.
Gegen diesen Bescheid kann er dann – so wurde mir telefonisch ausdrücklich erklärt – innerhalb von vier Wochen Einspruch einlegen und den fehlenden Beleg mitschicken.
Also gut, es lebe der Amtsschimmel, aber natürlich habe ich das prompt erledigt. Mein Mann gab den Beleg und den dazugehörenden Einspruch persönlich beim Finanzamt ab, ließ sich aber leider keine Empfangsbescheinigung geben.
Drei Wochen später haben wir noch nichts vom Finanzamt gehört. Aus leidvoller Erfahrung rief ich also an um zu klären, ob denn der Brief auch wirklich bei unserer Sachbearbeiterin angekommen sei.
Die Dame meldete sich, schwer atmend. Kann vorkommen. Ich nannte ihr unsere Steuernummer und schilderte das Problem, das ja wirklich Kleinkram ist. Sie tippte genervt (Vorsicht, störender Bürger !) unsere Nummer ein und meinte dann, das könne sie jetzt am Bildschirm nicht sehen.
Pause.
Als ich hartnäckig nichts sagte, meinte sie, noch genervter (Bürger läßt sich nicht abwimmeln !) als vorher, da müsse sie eben die Akte holen.
Ja, danke, ich warte.
Dann blätterte die Sachbearbeiterin hochmotiviert und deutlich hörbar, um mich mal eben zu schocken: „Also, ich finde da nichts. Aber das ist doch erst drei Wochen her, so schnell wird das hier nicht bearbeitet.“
Den Satz sollte ich mal meinen Kunden sagen....
Ich rang um Fassung und fragte sie, wie ich das denn nun mit der Einspruchsfrist machen solle.
„Sie müssen eben Einspruch einlegen.“
„Das habe ich doch schon.“
„Macht nichts, dann machen Sie es eben sicherheitshalber noch einmal, Sie können es gerne faxen.“
Okay, mache ich, für 600 Euro muss man schon was tun. Zumindest als Steuerzahler, als Sachbearbeiter auf einem Amt hat man da viel mehr Freiheiten. Nur drei Wochen für einen Beleg, nein, ich verstehe das, man sollte die Bürger auch nicht zu sehr verwöhnen.
Natürlich ruft die freundliche Sachbearbeiterin, die ja sieht, dass es nur eine Kleinigkeit ist, nicht mal eben beim Steuerzahler an und klärt die Sache. Das wäre ja Dienst am Kunden, wo leben wir denn ?
Der Steuerzahler bekommt also einen Bescheid, auf dem ganz hinten erklärt wird, warum die Handwerkerleistung nicht anerkannt wurde.
Gegen diesen Bescheid kann er dann – so wurde mir telefonisch ausdrücklich erklärt – innerhalb von vier Wochen Einspruch einlegen und den fehlenden Beleg mitschicken.
Also gut, es lebe der Amtsschimmel, aber natürlich habe ich das prompt erledigt. Mein Mann gab den Beleg und den dazugehörenden Einspruch persönlich beim Finanzamt ab, ließ sich aber leider keine Empfangsbescheinigung geben.
Drei Wochen später haben wir noch nichts vom Finanzamt gehört. Aus leidvoller Erfahrung rief ich also an um zu klären, ob denn der Brief auch wirklich bei unserer Sachbearbeiterin angekommen sei.
Die Dame meldete sich, schwer atmend. Kann vorkommen. Ich nannte ihr unsere Steuernummer und schilderte das Problem, das ja wirklich Kleinkram ist. Sie tippte genervt (Vorsicht, störender Bürger !) unsere Nummer ein und meinte dann, das könne sie jetzt am Bildschirm nicht sehen.
Pause.
Als ich hartnäckig nichts sagte, meinte sie, noch genervter (Bürger läßt sich nicht abwimmeln !) als vorher, da müsse sie eben die Akte holen.
Ja, danke, ich warte.
Dann blätterte die Sachbearbeiterin hochmotiviert und deutlich hörbar, um mich mal eben zu schocken: „Also, ich finde da nichts. Aber das ist doch erst drei Wochen her, so schnell wird das hier nicht bearbeitet.“
Den Satz sollte ich mal meinen Kunden sagen....
Ich rang um Fassung und fragte sie, wie ich das denn nun mit der Einspruchsfrist machen solle.
„Sie müssen eben Einspruch einlegen.“
„Das habe ich doch schon.“
„Macht nichts, dann machen Sie es eben sicherheitshalber noch einmal, Sie können es gerne faxen.“
Okay, mache ich, für 600 Euro muss man schon was tun. Zumindest als Steuerzahler, als Sachbearbeiter auf einem Amt hat man da viel mehr Freiheiten. Nur drei Wochen für einen Beleg, nein, ich verstehe das, man sollte die Bürger auch nicht zu sehr verwöhnen.
Freitag, 30. Januar 2009
Ohne Titel

Schön, dass ich nicht die einzige Hundekackeentsorgerin bin. Sowohl innerorts als auch entlang der wirklich idyllischen Spazierwege liegen so viele Häufchen, dass ich mir manchmal schon blöd vorkomme, wenn ich zwischen drei Portionen den richtigen Haufen erwischen muss.
Wobei ich diese Woche erneut feststellen musste, dass wohl gilt, je größer der Hund, desto geringer die Bereitschaft, die Hinterlassenschaften zu entsorgen. Überall Elefantenhaufen, direkt neben den Wegen und einfach unübersehbar – muss das denn sein ?
Wenn ich die Schmiererei auf dem Mülleimer anschaue, dann würde ich vorschlagen, der Verursacher darf als Rehamassnahme künftig die städtischen Mülleimer leeren und freiliegende Kackhaufen entsorgen. Das erdet und bringt vielleicht die offensichtlich nicht ganz so zahlreichen, eingerosteten Hirnzellen wieder in Schwung.
Ärgerlich, das alles !
Wobei ich diese Woche erneut feststellen musste, dass wohl gilt, je größer der Hund, desto geringer die Bereitschaft, die Hinterlassenschaften zu entsorgen. Überall Elefantenhaufen, direkt neben den Wegen und einfach unübersehbar – muss das denn sein ?
Wenn ich die Schmiererei auf dem Mülleimer anschaue, dann würde ich vorschlagen, der Verursacher darf als Rehamassnahme künftig die städtischen Mülleimer leeren und freiliegende Kackhaufen entsorgen. Das erdet und bringt vielleicht die offensichtlich nicht ganz so zahlreichen, eingerosteten Hirnzellen wieder in Schwung.
Ärgerlich, das alles !
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